Der LEDZ GO!©-Scan

Um den Drang zum Aufschieben besser steuern zu können, sollten Sie seine Auslöser oder Ursachen zu kennen und verstehen. Hierzu ist  unser Selbst-Analyse-Verfahren LEDZ GO!© hilfreich.

Der LEDZ GO!©-Scan wird regelmäßig im Rahmen einer pro-cras-Beratung vorgenommen, kann von Ihnen aber auch selbständig als Indikator-Tool eingesetzt werden, um im Bedarfsfall schnell und zielgenau die Bereiche zu verstehen, in denen der Aufschiebereflex ausgelöst wird.

Der Scan

Nehmen Sie sich hierfür ein paar Minuten Zeit an einem ungestörten Ort, legen etwas zum Notieren bereit, und richten Ihre Aufmerksamkeit dann auf das akute Thema, bei dem der Wunsch nach Aufschieben sich meldet. Fühlen, denken und spüren Sie sich hinein, und lassen Sie die „Keywords“, die zu den 7 Hauptaspekten führen, auf sich wirken. Die einprägsame Struktur des Scans („LeDZ GO!“) hilft Ihnen, immer wieder zum „roten Faden“ zurückzufinden. Was an Bemerkenswertem auftaucht, notieren Sie. Vielleicht kommen auch schon erste Antworten oder Lösungsideen auf, die Sie ebenfalls kurz skizzieren. Dann geht es Buchstabe für Buchstabe weiter, bis Sie nach dem Ausrufezeichen den Scan beendet haben. Nehmen Sie die Erfahrungen des Scans und Ihre Notizen zum Anlass, die sichtbar gewordenen Hindernisse zu bearbeiten. Der Drang zu Aufschieben verliert seine Grundlagen. LEDZ GO!

L

L steht für Lücken, die verlangen, aufgefüllt zu werden, und für ein noch nötiges Lernen. Hier stoßen Sie auf das, was Sie noch lernen, wissen oder können müssten, um ohne aufzuschieben sich an das Projekt machen zu können. Auf Fähigkeiten oder Fertigkeiten, Informationen oder Instruktionen, ohne die Sie es sich nicht zutrauen, Ihr Projekt mit vollem Einsatz zu bearbeiten. Mit welchen zusätzlichen Kenntnissen würden Sie nicht länger aufschieben müssen? Welche Ihrer wichtigsten Begabungen haben Sie noch nicht einbringen können? Welche Ihrer stärksten Kompetenzen sind in diesem Projekt noch nicht zum Zuge gekommen?

Grundsätzlich sind beide Richtungen möglich: Lücken, fehlende Kenntnisse oder Fähigkeiten führen ins Prokrastinieren. Umgekehrt kann ein ausgeprägtes Prokrastinieren zu Kenntnis- und Lerndefiziten führen.

E

Emotionen erinnern Sie in Ihrem aktuellen Projekt in belastender Weise an ein früheres, nicht gut gelaufenes Geschehen? An schlechte Erfahrungen, aus denen Sie heute ebenso ungute Erwartungen ableiten? Kommen Emotionen auf, für die Sie vielleicht erst einmal keine Erklärung haben? Die sich vielleicht körperlich ausdrücken, in Übelkeit, Kopfdruck, Schwindel oder anderem? Emotionen, die Sie auf keinen Fall noch einmal erleben wollen?

„Gefühle schützen unser Leben, weil sie uns über Gefahren in Kenntnis setzen … versorgen den Geist mit Tatsachen, auf deren Grundlage wir mühelos ganz Bestimmtes wissen ( können).“ Antonio Damasio

Unangenehme Gefühle deuten auf Situationen der Unlust oder Abneigung, Bedrohung oder Gefahr, die man früher erlebt hat und so nicht noch einmal durchleben will. Prokrastinieren will auf eine solche Diskrepanz hinweisen.

So ist Prokrastination nicht nur ein technisches Reagieren auf äußere Umstände. Sie ist auch ein Seelenspiegel, und hat damit eine wichtige Schutzfunktion. Dann schiebt Prokrastinieren einen schützenden Abstand zwischen Sie und das, was Ihnen bedrohlich erscheint. Genauso effizient, wie eine freudige Erwartung Sie alle Schwierigkeiten meistern lässt, können ablehnende Gefühle Sie bis zum völligen Stillstand ausbremsen. Nehmen Sie sie wahr, und überprüfen Sie kritisch ihren heutigen Wahrheitswert und die tatsächliche Relevanz in Bezug auf das, was gerade akut anliegt.

Eine besondere und besonders prokrastinationsrelevante Emotion ist das Verantwortungsgefühl: das Gefühl dafür, Verantwortung übernehmen und sie tragen zu können. Wo Verantwortung aus Mangel an Kompetenz, an menschlichem oder ethischen Bewusstsein nicht anerkannt wird, kann Prokrastinieren sich als eine gefällige Lösung anbieten.

Grundsätzlich sind beide Richtungen zu beachten: Emotionen, Erinnerungen und Erwartungen können Aufschiebereflexe auslösen und fördern. Umgekehrt kann Prokrastination in starke Emotionen wie Depression, Verzweiflung, Wut und Aggression führen.

D

Disziplin ist für ein Reizwort, das entweder Bewunderung oder sofortigen Widerstand auslöst. Woher kommt das? Es gibt einen natürlichen Widerstreit zwischen dem Urbedürfnis nach Komfort und ökonomisch begrenztem Energieaufwand bei größtmöglicher Bequemlichkeit, und den besonderen Anforderungen, die Ihr Projekt gerade an Sie stellt. Dieser Konflikt ist am leichtesten durch Routinen und durch Disziplin zu überbrücken – eine mentale Inhaftnahme, der wir nur zu gerne ausweichen, die wir aber trainieren können. Die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit, seine Emotionen, seine Impulse und Handlungen selber zu steuern, nennt man Selbstregulierung – was nichts anderes als „Umsetzungsstärke“ oder „Willenskraft“ ist.

Disziplin hilft, die mit sich selbst zu treffenden Vereinbarungen einzuhalten – was umso leichter geht, je klarer und deutlicher das Ziel vor Augen steht.

Routinen können auf ganz simple und doch wirksame Weise den Aufschiebereflexen vorbeugen. Häufig vorgetragenes Beispiel: Der Computer wird hochgefahren, als erstes sind „News“ und „RSS-Feeds“ verfügbar, eine spannende Überschrift verlockt zum Blättern, und schon ist man gefangen. Die hilfreiche Routine könnte sein, bei Start- und Boot-Prozessen sich nicht vor dem Rechner zu langweilen, sondern das gerät seine Arbeit machen lassen und während dessen etwas sinnvolles Anderes tun. Die Routine? Dieses „sinnvolle Andere“ sich schon vorher zurechtlegen, es also nicht erst suchen ´zu müssen, was nicht mehr möglich ist, wenn man bereits in der „Informations-Trance“ feststeckt. Für Routinen gilt ganz allgemein die Regel, dass sie schon lange vor ihrem Inkrafttreten schon eingerichtet sein müssen – oft schon am Vortag -, um sich gegenüber schnellgreifenden Bedrohungen durchsetzen zu können.

Grundsätzlich besteht auch hier ein wechselseitiges Wirkungsprinzip: Ein abwertendes Verhältnis zu Disziplin und Routinen fördert den Rückgriff auf die Aufschiebe-Option. Prokrastination ihrerseits mit ihren Chaos-generierenden Aspekten bringt leicht eine schwache Disziplin und Routinenbildung zu Fall.

Z

Ziele sind die besten Freunde der Motivation. Entspricht das, was Sie vorhaben, Ihren Zielen? Haben Sie Vorbehalte? Oder keine klare Zielbeschreibung? Oder folgen Sie fremden Zielen? Überprüfen Sie Ihre Ziele zunächst nach dem I HaVe A Dream-Prinzip: Welches ist Ihr Traum, wie lautet Ihre Absicht, stimmt dazu Ihr Verhalten, und zeigt das auch Ihre innere und äußere Haltung?

In einem nächsten Schritt schauen Sie, ob Ihre weiteren Einzelschritte und Ziele wirklich „smart“ sind, also ausreichend spezifiziert, messbar, attraktiv, realisierbar und terminiert?

Es ist hilfreich, dabei ehrlich mit sich umzugehen. Denn unklare Ziele führen immer zu unklaren Ergebnissen. Und auch vor denen will Sie Ihr Prokrastinieren verschonen. Klare und zu Ihnen passende Ziele sind die starken magnetischen Kräfte, die Sie durch die unvermeidlichen Frustrationsmomente hindurch manövrieren.

Grundsätzlich gilt auch hier die Wirkung in beide Richtungen: Wer keine oder falsche Ziele hat, sucht die "heute" fehlende Klarheit im "morgen". Prokrastination mit ihrer fehlenden Verbindlichkeit ist selber schon zum Inbegriff von Ziellosigkeit und nicht funktionierender Motivation.

G

Gesundheit ist vielleicht das Letzte, an das Sie im Zusammenhang mit der Prokrastination denken. Und doch gibt es eine direkte Verbindung zwischen Ihrer Gesundheit, Ihrer körperlichen und geistigen Energie und Ihrer Bereitwilligkeit oder Unvermeidlichkeit, etwas aufzuschieben.

Körperli he Gesundheit

Beginnt mit ausreichendem Schlaf: Ist der Schlaf erholsam oder gestört oder gar schädigend (nächtlicher schwerer Atem, erst recht Schlafapnoen, führen zu Dauermüdigkeit, Konzentrationsschwäche, ADHS-Symptomen!). Stören Allergien, Unverträglichkeiten, Medikamente, Drogen oder Stress Ihren Schlaf, oder insgesamt Ihre Konzentrationsfähigkeit? Spielen Ihre Organe mit, ist Ihr mentales Potenzial für das, was Sie vorhaben, gut gerüstet?

Hartnäckiges Aufschieben wichtiger Aktivitäten kann (selten) auch in nicht erkannten Krankheitsbildern auftreten wie: Schilddrüsenunterfunktion, Morbus Pfeiffer, Fatigue (anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit), CFS (neuroimmunologische Erkrankung des Immunsystems und des Energiestoffwechsels), Vitamin B12-Mangel, Blutarmut u.a. Für die meisten Prokrastinierenden werden ihre Beschwerden nicht durch derart massive Beeinträchtigungen verursacht. Manchmal aber liegen sie vor, und ihre Überprüfung wird ebenfalls aufgeschoben. Im Zweifelsfall kann ein vergewissernder Rückblick auf den letzten medizinischen Check weitere Sicherheit geben.

Atem

Besondere Aufmerksamkeit verdient bei hartnäckigem Prokrastinieren allerdings der individuelle Umgang mit der Alltäglichkeit des Atems. Nächtliche Atemaussetzer und damit verbundene Schlafunterbechungen und Sauerstoffunterversorgung, aber auch ehöhte Infektionsrisiken stehen einem ungehemmten Tatendrang im Wege. Hier kann ein gezieltes Atem-Coaching Abhilfe schaffen.

Mentale Gesundheit

„Gesundheit“ meint auch die mentale Gesundheit. Sie kommt überall dort zu kurz, wo Stress entsteht: in der Überforderung ebenso wie in der Unterforderung. Stress wird zwar zunächst vom einzelnen Gestressten wahrgenommen, letztlich wird er für das Team als Ganzes zum Problem. Mentale Gesundheit sollte daher – aus Gründen der Fürsorgepflicht wie im Interesse der gesamten Unternehmung – Teil der DNA jeder Organisation sein. Die professionelle Versorgung eines exzessiven Aufschiebeverhaltens gehört dazu.

Grundsätzlich gilt zu beachten: Prokrastination führt über verschiedene Kanäle in körperliche und seelische Erkrankung: Unmittelbar zu Schlaflosigkeit, Blutdruckstörungen, Störungen des Magen-/Darmtrakts, zu Angststörungen, Burnout und weiteren psychischen Störungen. Indirekte Wirkung folgt, wenn aus der Prokrastination eine finanzielle oder existenzielle Gefährdung hervor geht. Umgekehrt könne diverse körperliche oder seelische Schwachstellen ein inaktives, zögerliches oder aufschiebendes Verhalten begünstigen.

O

Organisation und Ordnung sind tragende Umgebungskomponenten, derer Sie sich versichern sollten, damit sie Ihr Projekt unterstützen. Sie sollen Ihnen die Struktur geben, in der Sie kreativ werden können. Zu ihnen gehören so wichtige Größen wie die inhaltliche Planung des Projektes, die Planung des zeitlichen Umfangs und der Einzelschritte, in die das Projekt aufzuteilen ist, die Planung des Budgets, Planung und Zustand der Örtlichkeiten, des Materials und des human networks: Andere Menschen spielen bei Ihrem Vorhaben eine wichtige aktive, begleitende, tragende oder manchmal auch störende Rolle. Sind sie für Sie da, oder stören und sabotieren sie Sie?

Eine besondere Rolle spielt die Ordnung der Zeit

1. Zeitmanagement ist Teil der persönlichen Organisation. Effizienzverbesserung allein durch mehr und schnelleres Arbeiten stößt an natürliche Grenzen. Auch „Multitasking“ verbessert die Zeitausbeute nur selten. Auf ein und der selben Verarbeitungsebene bevorzugt das Gehirn nachweislich ein serielles Arbeiten – konsequent eines nach dem anderen abzuarbeiten erspart häufigen Wiederneustart. Richtig kontraproduktiv wirkt das mediale bzw. digitale Multitasking: Es verringert die Fähigkeit, aufmerksam zu bleiben, und reduziert die Leistung des episodischen Gedächtnisses.

Das für Sie richtige Zeitmanagement ist eines, bei dem Ihr Zeiterleben mit dem Rhythmus des Projekts in Einklang gebracht wird – z.B. durch ein angepasstes System der Zeitkontrolle  und -Steuerung.

2. Gut aufgehoben in der Zeit?

Menschen, die „immer schon“ und übermäßig viel aufschieben, haben oft keinen stimmigen Platz „nach der allgemeinen Ordnung der Zeit“ gefunden – kata tin chronou taxi , wie es Anaximander nannte. So kommt es zu eklatanten Fehleinschätzungen der zur Verfügung stehender Zeit im Verhältnis zur geplanten Erledigung. Dann passiert es, dass das gegenwärtig zu Erledigende in die Zukunft verschoben, und das zukünftige Ergebnis in die Gegenwart gedacht wird. Der Grund: Die Eigenzeit folgt einer Taktung, die mit der ihrer Umgebung nicht kompatibel ist.

Manche Menschen haben auch die existenzielle Entrüstung darüber, fremdbestimmt „angefangen“ worden zu sein (wie es Immanuel Kant nannte), nie ganz überwunden. Gegen diesen „Skandal des nicht selbstbestimmten (Lebens-)Anfangs“ müssen ihre Kräfte der Selbstbestimmung geweckt werden, um sich von den Kräften der Fremdbestimmung ablösen zu können. Kant sieht in der so gewonnenen Freiheit, das „Anfangen selbst anfangen zu können“, eine „zweite Geburt“.

Grundsätzlich ist zu beobachten, dass fehlende Ordnung einem aufschiebenden Verhalten Nahrung gibt; dass umgekehrt aber auch ein reflexhaftes und spontanes Aufschieben in der Lage ist, einen guten strukturellen Rahmen in kürzester Zeit zu sprengen.

(!)

Aufschieben als Folge eines Aufmerksamkeitsdiebstahls.

Das Ausrufezeichen steht für alles, was Ihre Aufmerksamkeit auf sich ziehen will, ohne sie wirklich zu verdienen. Immer meldet sich etwas angeblich sehr Dringendes, das Sie in Ihrem Vorhaben unterbricht. Auch Kleinigkeiten wie etwa Klingeltöne nutzen Ihre latente Ablenkbarkeit, um Sie aus dem Arbeits-Flow zu bringen. Der Weg zurück in den Arbeitsfluss ist dann immer schwer zu finden. Tun Sie sich also selbst den Gefallen: Nehmen Sie wahr, was Sie aus Ihrem Rhythmus bringen konnte, notieren Sie  es, um seine Bedeutung anzuerkennen und um es nicht aus dem Auge zu verlieren, und dann lassen Sie es los und setzen Ihr Projekt fort. Erinnern Sie sich daran, wie unangenehm es Sie selbst berührt, wenn Sie irgendwo mit einem Anliegen vorsprechen, und ständig kümmert sich Ihr Gegenüber mehr um eingehende Telefonate als um Sie. Ihr aktuelles Projekt ist wichtiger als jeder Klingelton!

Eine gute (weil radikale) Hilfe dabei ist das bewusste zeitweise Vom-Netz-Gehen.

Unterstützend dabei wirkt, komplexe Arbeitsabläufe nach dem sog. „P (o) m (o) d (o) r (o)“-Prinzip zu gliedern (bei dem jeweils ca. 45-minütige medienfreie Arbeitsphasen im Wechsel mit ca. 5 -10-minütigen Pausenphasen stehen). Sie erlauben, auch in intensiven Phasen den Kontakt mit der digitalen Umwelt zu erhalten und gleichzeitig deren unpassende Aufmerksamkeitswünsche auf ein Minimum zu reduzieren.

Neben der (passiven) Ablenkung der Aufmerksamkeit durch äußere Einflüsse, die zur Fehlverwendung des knappen Gutes Zeit führen und somit zur Häufung von Prokrastinationsereignissen führen, spielt die genaue Umkehrung eine große Rolle: Es findet eine (aktive) Verweigerung der Aufmerksamkeit durch die Betroffenen selber statt. Wie kann man ein solches Paradox erklären, wo doch eigentlich das Projekt gewollt ist?

In der Regel führen zwei Wege zur Antwort: Zum einen kann ein neuerlicher LEDZ GO!©-Prozess (sozusagen in „fraktaler“ Weise) gezielt auf die Frage der aktiven Aufmerksamkeitsverweigerung durchlaufen  werden, sodass die innewohnenden Motive deutlich werden. Zum andern stellt sich in der Verweigerung der Aufmerksamkeit die Frage, ob der Betroffene tatsächlich bei seinem Projekt „angekommen“ ist, oder ob nicht unbewusst das Projekt auf einen zukünftigen Zeitpunkt verlagert wird, zu dem das zur Bearbeitung aufgerufene „körper-geistig-emotionale System“ tatsächlich und vollständig die Gegenwart des Projekts erreicht haben wird.

Grundsätzlich gilt: Prokrastinieren ist oft die Folge einer großen Beeinflussbarkeit durch "Ablenkung von außen" wie auch durch "Ablenkung von innen". Prokrastination kann aber ebenso gut eine solche Ablenkbarkeit erst entstehen lassen, wenn die eigentlich stabilen Erledigungs- und Entscheidungsstrukturen aufgeweicht und außer Kraft gesetzt sind.