FAQ

Kosten und Konditionen für pro-cras Therapie und Coaching

Ablauf und Kosten der pro-cras-Intervention

Am Anfang jeder Behandlung steht nach dem ausführlichen telefonischen Orientierungsgespräch eine eingehende Analyse des Aufschiebeverhaltens und eine individuelle Lösungsarbeit. Hierfür ist eine Dauer von 2 – 3 Stunden die Regel. Meist zeichnet sich bereits in diesem Stadium der Weg aus dem Prokrastinationsdrang deutlich ab, sodass eine Behandlungsvereinbarung getroffen werden kann. Bei nötigem Beratungs- und Behandlungsbedarf können sich nach Absprache  therapeutische oder Coaching-Sitzungen anschließen.

Kosten und Konditionen:

Generell und ungeachtet etwaiger Kostenerstattungsvereinbarungen mit einer Krankenkasse gilt: 

I. Orientierung
	ein ausführliches, telefonisches Informationsgespräch
		Kosten: kostenfrei

II. Anamnese, Behandlungsziel, Entwurf des Behandlungsweges
	2-3-stündige Kompakt-Intervention (auf Wunsch aufteilbar) 
		Kosten: 285 €

III. Coaching-/therapeutische Sitzungen
	ergänzende Sitzung nach Absprache
		Kosten: Einzelpreis: 120 
		im 4er-Paket:  95 € (der Gesamtpreis von 380 € ist bei der ersten Paket-Sitzung zahlbar)

IV. Beendigung der Intervention 
	Abschluss-Sitzung und Evaluierung. Sie soll uns helfen, den durchlaufenen Veränderungsweg als Teil Ihres künftigen Lebens zu integrieren.
		Kosten: kostenfrei
Den pro-cras-Sitzungen liegt ein Dienstvertrag nach § 611-630 BGB zugrunde. 
Wann und wie erfolgt die Bezahlung

pro-cras-Interventionen sind in der Regel nach jeder Sitzung in bar zu bezahlen. Es kann im Einzelfall ein anderer Zahlungsmodus vereinbart werden.

Kostenvergünstigungen/Studienteilnahme
Sozialregelung

Für wirtschaftlich schlechter gestellte Menschen können individuell angepasste Preisgestaltungen vereinbart werden. Ich bitte, mich gegebenenfalls darauf anzusprechen.

Kostenbefreiung bei Teilnahme an der
"Evidenzstudie EMDR/wingwave®-Coaching bei Prokrastination"

Im Rahmen und für die begrenzte Dauer unserer praxisinternen Evidenzstudie über die Wirksamkeit des EMDR-basierte wingwave®-Coachings *) bei Prokrastination bieten wir unsere Behandlung wingwave®-Coaching bei Prokrastination kostenfrei an. 

Die Voraussetzungen sind:

– Einverständnis und Auftrag des Klienten (beides kann vom Klienten jederzeit zurückgezogen werden)
– Begrenzung des Angebots auf Störungen im Bereich einer zu behandelnden Prokrastination.
– die wingwave®-Intervention umfasst

  • eine umfassende Information über dieses Verfahren,
  • das typische 12-stufige Behandlungsverfahren inklusive bilaterale Hemisphärenstimulation („Winken“) und
  • den myostatischer Test („O-Ring-Test“).
  • abschließende Evaluierung.

Wenn du daran interessiert bist, sollten wir darüber sprechen!

*) Die wingwave®-Methode ist ein Emotions- und Leistungscoaching auf der Basis von EMDR, ergänzt um Coachingmethoden des NLP und ein myostatisches Testverfahren (kinesiologischer Muskeltest).

*) EMDR ist eine Psychotherapieform und steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch so viel wie Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet. Sie ist eine der besterforschten Therapieformen überhaupt. Für ihre Wirksamkeit wird jedoch in manchen Kreisen lediglich ein Placebo-Effekt behauptet, was unserer Praxiserfahrung allerdings entgegensteht. Mit unserer Studie wollen wir für diese therapeutische Methode wie auch für die unterstützende myostatische Testmethode ergänzendes Evidenzmaterial sammeln.

Was übernimmt die Krankenkasse?

Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) kommen für die Gespräche mit mir in der Regel nicht auf. Es gibt allerdings Zusatzversicherungen für Psychotherapien.

Die privaten Krankenkassen (PKV) regeln die Übernahme von Kosten aus Psychotherapie je nach vereinbartem Tarif und nach individueller Vertragslage. Als privat Versicherte(r) sollten Sie zunächst dort Rücksprache halten. In jedem Falle erfolgt eine Kostenübernahme erst nach Genehmigung des von Ihnen zu stellenden Antrags, in Höhe der tariflichen Grundlage, nach jeweiliger Sitzungsbezahlung durch Sie und nach Einreichung der von mir an Sie erteilten Rechnung. Als Heilpraktiker rechne ich nicht selbst mit der Krankenkasse ab.

Wie bekomme ich einen Termin?

Ich weiß, dass Prokrastination oft mit großem persönlichem Stress und mit Zeitdruck verbunden ist. Ich bin daher bemüht, ein erstes Orientierungsgespräch sehr zeitnah anzubieten; die weitere Termingestaltung ergibt sich dann so, wie die persönlichen und sachlichen Notwendigkeiten es erfordern.

Erreichbar bin ich

per Telefon: 0211 999 1656
per Handy: 01520 9887966
per Email: info-at-pro-cras.de

Wichtige Hinweise

Für die therapeutische oder Coaching-Beziehung sind grundsätzlich folgende Hinweise zu beachten:

Als Ihr Heilpraktiker für Psychotherapie und Coaching verpflichte ich mich, Sie als Patientin/Klient nach den qualitativen und ethischen Standards des Berufsstandes zu behandeln.

Einstiegsphase:

In einem vorausgehenden ausführlichen telefonischen Orientierungsgespräch und auch in der ersten eingehenden Therapiestunde wird nach Klärung des Behandlungsziels die Indikationsstellung für eine Kostenübernahmebeantragung bzw. die Konditionen für eine Privatabrechnung geprüft, ein Überblick über die mögliche Behandlungsdauer abgegrenzt und die Frequenz der einzelnen Behandlungssitzungen besprochen.

Im Verlaufe dieser Einstiegsphase entscheiden Sie und ich, ob und unter welchen Rahmenbedingungen die Behandlung durchgeführt wird.  Im positiven Falle wird der zweite Teil der eingehenden ersten Sitzung für eine ausführliche Anamnese (Klärung der Krankheits-/Störungsgeschichte und des lebensgeschichtlichen Hintergrunds genutzt, aber auch, um bereits erste Lösungsansätze zu erkunden. Die erste eingehende Therapiestunde kann durchaus 2 bis 3 Stunden dauern.

Nachfolgende Sitzungen:

Nachfolgende Sitzungen dauern in der Regel 1 Stunde, je nach inhaltlichen oder prozessualen Erfordernissen auch bis zu 2 Stunden. Dies kann nicht immer im Vorhinein geplant werden, sodass Sie stets einen entsprechenden Zeitrahmen für sich freihalten sollten.

Der Gesamt-Behandlungsumfang ist in den Geschäft- bzw. Tarifbedingungen der Krankenkassen unterschiedlich geregelt und für den Selbstzahler individuell zu vereinbaren. In der Regel setzen wir bei uns eine erste Obergrenze bei 20 Therapie-/Coaching-Sitzungen.

Abrechnung:

Die Behandlungsnachfragenden sind darüber informiert, dass, unabhängig von einer eventuellen Kostenübernahmeerklärung ihrer Krankenkasse, eine Abrechnung mit dieser nicht durch mich erfolgt. Ich werde sie aber in der Vertretung ihrer Interessen gegenüber der Krankenkasse nach bestem Vermögen unterstützen.

Unterlagen:

Alle vom den Behandelten beigebrachten Unterlagen, alle Sitzungsprotokolle und sonstigen Dokumentationen werden Gegenstand der gesetzlich verankerten Dokumentationspflicht und gehen daher in das Eigentum des Behandlers über, wo sie über den gesetzlich vorgesehenen Zeitraum (derzeit 10 Jahre) aufbewahrt werden.

Selbstverpflichtung des Patienten/der Klientin:

Sie als Patientin/Klient verpflichten sich, den Erfolg der Behandlung nicht zu gefährden.

Sie als Patientin/Klient verpflichten sich, über Veränderungen, die in Bezug auf das Therapiethema stehen, dem Behandler zu berichten.

Sie als Patientin/Klient verpflichten sich, jede Neuaufnahme oder Veränderung einer medikamentösen Behandlung, sei sie von einem Arzt verschrieben oder selbstentschieden, unverzüglich dem Behandler mitzuteilen.

Prokrastination, Entstehung und Behandlung:

Prokrastination ist ein nicht vernünftig begründetes, störendes, schädliches oder auch selbstschädigendes aufschiebendes Verhalten, das sich der Steuerung und Kontrolle durch den Betroffenen weitgehend entzieht.

Prokrastination ist keine anerkannte Erkrankung, kann aber mit ihrem Charakter einer psychischen Störung und zz.T. erheblichem Leidensdruck die Kriterien einer psychischen Störung oder Erkrankung annehmen. Darüber hinaus kann Prokrastination als Folgesymptom einer nicht ausreichend versorgten körperlichen Erkrankung (z.B. Allergien, Hypothyreose, Hypotension) oder einer anderen psychischen Störung (z.B. Depression, Schlafstörung, Angstzustände, Impulskontrollschwäche, Aufmerksamkeitsstörung etc.) entstehen und auf diese aufmerksam machen.

Die Behandlung erfolgt nach ausführlicher Diagnose und Anamnese in direktem Bezug auf das individuelle Aufschiebeverhalten. Gleichwohl wird ein Behandlungsmanual zugrunde gelegt, das eine einheitliche Grundstruktur der Behandlung sichert. Hierzu gehören

  • differenzialdiagnostische Abgrenzung eventueller Komorbiditäten (Parallel-Erkrankungen/-Störungen)
  • Erlernen und Selbstanwendung der Selbstbefragung und -Steuerung durch den LEZGO! ©-Prozess
  • therapeutische- und Coaching-Maßnahmen aus dem verhaltenstherapeutischen, psychodynamisch/tiefenpsychologischen und verhaltenskognitiven Bereich
  • EMDR-orientierte, NLP-gestützte Belief-Arbeit nach den wingwave®-Verfahren
  • Weitere Coaching-Maßnahmen könnten sein: Inhibitions-Training nach F.M.Alexander, Integrierung von Behandlungserfahrung in den konkreten Alltag.

Die Behandlung hat zum Ziel die vollständige und nachhaltige Wiederherstellung einer selbst bestimmten Handlungs- und Entscheidungsautonomie.

Kosten aus Behandlung beim Heilpraktiker für Psychotherapie und Erstattung:

Bezahlung: Die jeweils geltenden Behandlungstarife sind dieser Website unter den FAQ zu entnehmen. Behandlungskosten sind i.d.R. im Anschluss an die jeweils erfolgte Sitzung fällig.

Erstattung: Je nach Tarifgestaltung ist die Übernahme von Heilpraktikerleistungen durch die Krankenkasse (GKV, PKV, Zusatzversicherung, Beihilfe) nicht, nur teilweise oder vollständig möglich. Das betrifft auch Leistungen des Heilpraktikers für Psychotherapie. Explizit aus „Psychotherapie“ beantragte Kosten werden u.U. nur im Rahmen der aus den Jahr 1985 datierenden Gebührenordnung für Heilpraktiker entsprechend dem damals geltenden Preisgefüge übernommen.

Sollte ein privater Versicherungsträger eine Abrechnung nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GeBüH) genehmigen, kann der erstattete Betrag deutlich unter den pro-cras-Tarifen liegen, was für die Betroffenen eine nicht vollständige Erstattung ihrer Aufwendungen bedeuten kann.

Dies gilt auch für psychotherapeutische Dienstleistungen, die im Rahmen einer Kostenübernahmebereitschaft, aber außerhalb des anerkannten Indikationskatalogs erfolgen. Das könnte bei der Prokrastinationsbehandlung insbesondere sein:

  • EMDR-gestütztes wingwave®-Coaching
  • Biofeedback zur Prozess-Steuerung (Myostatischer Muskeltest)
  • Verhaltenstherapeutische Maßnahmen bei bzgl. prokrastinatorischem Verhalten
  • Emotionsbezogene Therapie bei prokrastinatorischem Verhalten

Im Falle einer beabsichtigten Antragstellung zur Kostenübernahme ist zu berücksichtigen, dass nur Kosten erstattet werden, wenn der Therapiebeginn zeitlich nach der Antragsgenehmigung liegt.

Weitere Einzelheiten zur Therapiekostenabrechnung durch die PKV sind im Einzelfall beim Therapeuten und dem Versicherungsträger zu erfragen.

Bei ausschließlich selbstzahlenden Patienten/Klientinnen, die keine Erstattungsleistungen eines Versicherungsträgers oder einer Krankenkasse in Anspruch nehmen, erfolgt die Rechnungslegung monatlich, spätestens nach jeder 5. Sitzung zu den vereinbarten Sätzen. Als Behandelnder verpflichte ich mich, über die Möglichkeiten der Kostenminimierung, z.B. durch Paket-Tarife, und über eventuelle Änderungen der Behandlungstarife frühzeitig und ausführlich zu informieren.

Schweigepflicht des Therapeuten:

Für die Behandlung in meiner Heilpraxis unterwerfe ich mich den nach § 203 StGB formulierten Maßgaben der Verschwiegenheitspflicht für Angehörige von Heilberufen. Das betrifft alle personenbezogenen Daten und Tatsachen wie z. B.:

  • den Umstand, dass überhaupt ein Behandlungsverhältnis zu einer bestimmten Person besteht, bestanden hat oder auch geplant ist,
  • die Art der Verletzung oder Erkrankung,
  • den Krankheitsverlauf,
  • die Ergebnisse von Untersuchung, die Diagnostik und (Verdachts-)Diagnose,
  • die durchgeführten Maßnahmen sowie
  • alle übrigen Informationen, die dem Behandler während des Behandlungsverhältnisses bekannt wurden (z. B. Wohn- und Lebenssituation, Sucht, sexuelle Orientierung, Vermögenslage, körperliche Hygiene).

Dies gilt, soweit die Einzelheiten Rückschluss auf eine bestimmte, damit identifizierbare Person zulassen, und auch über den Tod des Patienten/Klienten hinaus.

In bestimmten Zusammenhängen kann die Entbindung von der Verschwiegenheitspflicht vom Klienten verlangt werden oder aus gesetzlichen Gründen erfolgen müssen.

Terminvereinbarung und -Verschiebung:

Die therapeutischen oder Coaching-Sitzungen finden in der Regel und ohne weitere Vereinbarung einmal wöchentlich zu einem verbindlich vereinbarten Termin statt. Im gegebenen Fall können Termine von Mal zu Mal neu vereinbart werden.

Der Patient/die Klientin bemüht sich um eine pünktliche Wahrnehmung des Behandlungstermins bzw. um frühzeitige Absage und Neuvereinbarung des Termins. Der Behandler behält sich vor, bei missbräuchlichem Verständnis dieser Regelung ein Bereitstellungshonorar in Höhe des nicht in Anspruch genommenen Termins zu erheben bzw. die therapeutische Verbindung zu lösen.

Kündigung des Behandlungs-Verhältnisses:

Der Behandlung liegt ein Dienstvertrag zugrunde, der nach § 627 BGB vom Patienten/Klienten jederzeit durch mündliche oder schriftliche Erklärung fristlos gekündigt werden kann.

Der Behandelnde behält sich vor, bei offensichtlich fehlender Motivation und fehlendem Mitwirken des Patienten/der Klientin, oder aus anderen, das Vertrauensverhältnis des Behandlungs-Verbindung betreffenden Gegebenheiten, die Therapie/Behandlung von sich aus auch ohne das erklärte Einverständnis des Patienten/der Klientin zu beenden und ggfs. dem Kostenträger ohne weitere inhaltliche Angaben darüber Mitteilung zu machen.

Behandlungsvertrag

Jeder pro-cras-Intervention liegt ein Behandlungsvertrag zugrunde, der in der Regel wie folgt aussieht:

Behandlungsvertrag
zwischen Herrn/Frau _____________________________________ (nachfolgend Patient) und 
Herrn Peter Nellen, Heilpraktiker für Psychotherapie in Düsseldorf, (nachfolgend Therapeut).
1.) Vertragsgegenstand
Der Patient vereinbart mit dem Therapeuten eine psychotherapeutische Behandlung in Form einer
□ Einzeltherapie / □ Familientherapie / □ Gruppentherapie
einschließlich der dazu notwendigen Diagnose- und Testverfahren.
Dabei können außer den kassenseitig anerkannten auch solche psychotherapeutischen Verfahren Anwendung finden, die über die klassischen schulmedizinischen Verfahren hinausgehen und die den Regeln der Komplementärmedizin folgen.
2.) Honorar
Das Honorar berechnet sich nach der getroffenen Vereinbarung. 
Vereinbart wurde eine Vergütung in Höhe von ……… € je voller Stunde (60 Minuten). Das unverbindliche Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) findet keine Anwendung. Das Honorar ist unmittelbar fällig und in bar gegen Quittung zu zahlen.
3.) Kostenübernehme
Aufklärung:
Heilpraktiker nehmen nicht am System der gesetzlichen Krankenversicherung teil. Gesetzlich Krankenversicherte erhalten deshalb grundsätzlich keine Erstattung der Behandlungskosten seitens ihrer Krankenkasse. Über etwaige Ausnahmen (z.B. freiwillige Satzungsleistungen, Systemversagen) informieren Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse vor Aufnahme der Behandlung. Versicherte bei privaten Krankenkassen mit Voll- oder Zusatzversicherung und beihilfeberechtigte Patienten können einen Erstattungsanspruch ihrer Behandlungskosten gegenüber ihrer Versicherung / ihrem Beihilfeträger haben. Dieser ist vor Beginn der Therapie vom Patienten abzuklären. Ebenso hat dieser das Erstattungsverfahren mit seiner Privatkrankenversicherung stets eigenverantwortlich durchzuführen. Die Erstattungen sind in der Regel auf die Sätze des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker beschränkt. Etwaige Differenzen zwischen den Beträgen aus dem Gebührenverzeichnis und dem vertraglich vereinbarten Heilpraktiker-Honorar sind vom Patienten zu tragen.
Die Ergebnisse sämtlicher Erstattungsverfahren haben keinen Einfluss auf das vereinbarte Heilpraktiker-Honorar. Der Honoraranspruch des Therapeuten ist vom Patienten unabhängig von jeglicher Versicherungs- und/oder Beihilfeleistung in voller Höhe zu begleichen.
4.) Ausfallhonorar 
Bei nicht in Anspruch genommenen, fest vereinbarten Behandlungsterminen schuldet der Patient dem Therapeuten ein Ausfallhonorar in Hohe von 100 % der Gesamtgebühr von………. €.
Die vorstehende Zahlungsverpflichtung tritt nicht ein, wenn der Patient mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin absagt. 
5.) Kündigung 
Beide Parteien haben das Recht zur sofortigen und unbegründeten Beendigung des Behandlungsvertrags. Bis dahin aufgelaufene Forderungen sind mit Datum der Kündigung des Behandlungsvertrages fällig.
 6.) Weitere Hinweise
a) Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen weder verschreibungs-pflichtige Medikamente verordnen noch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.
b) Die behandlungsrelevanten persönlichen Angaben und medizinischen Befunde des Patienten werden in einer Patientenkartei erhoben und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben gespeichert.
c) Die Patientin/der Patient wird darauf hingewiesen, dass die Behandlung eine ärztliche Therapie nicht vollständig ersetzen kann. Sofern ärztliche Rat erforderlich ist, wird der Therapeut dies der Patientin/dem Patienten unverzüglich mitteilen.
d) Der Patient/die Patientin wurde darüber aufgeklärt, dass Psychotherapie keine körperliche Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt ersetzt. Bei körperlichen Beschwerden ist der Patient aufgefordert, sich in die Behandlung eines Arztes zu begeben.
Die Patientin/der Patient hat von diesem Vertrag eine Ausfertigung erhalten.
Düsseldorf, den                                                               
                                                                                                                              Therapeut
                                                                                                                              Patient/in