Wie mach ich’s mir besser? Zeitmanagement vs. Emotionsmanagement

Wer aufschiebt, hat zunächst einmal keinen Grund, sich zu beschweren: Eine Zeitbombe wurde zwar nicht entschärft, aber der Zähler ein bisschen zurückgedreht, das Leben ist erst einmal wieder schön. Wenn dann das Pendel zurück schlägt und der Druck sich neu aufbaut, ist es die fehlende Zeit, die gespürt wird. Das Zeitgefühl wird Signalgeber und fungiert als Symptom. Auf der Symptomebene ist dann durch Organisation und Zeitmanagement auch als allererstes eine Linderung erreichbar: Fehlergebnisse im zeitlichen Ablauf weisen darauf hin, dass die diversen zeitrelevanten Organisationsinstrumente gar nicht oder nicht gut auf einander abgestimmt sind.

Ein kritischer erster Blick wird sich also mit diesen Instrumentarien auseinander setzen, um sehr bald strategische Fehler in der Zeiteinteilung, der Aufgabendelegierung, in den Kommunikationsroutinen aufzudecken und zu beheben.

Oft wird dann im zweiten Hinschauen auch spürbar, dass es eine gewisse Blockade gibt, sich mit einer bestimmten Thematik zu befassen. Die kommt im Zeitmanagement regelmäßig zu kurz und wird absolut stiefmütterlich behandelt. In der Regel hat ein  solches Thema eine nicht ausgesprochene emotionale Bedeutung und Vorgeschichte, was man daran erkennt, dass ungewollt der Herzschlag zulegt, ein flaues Gefühl sich in der Magengrube ausbreitet, ein schneller Handreflex dafür sorgt, dass das repräsentative Objekt zur Seite und aus dem Blickfeld geschoben wird. „Es gibt doch noch genug anderes zu tun – warum gerade jetzt sich mit dem Unangenehmsten herumschlagen!“

Halten wir also fest:

Überprüfung und ggf. Verbesserung des Zeitmanagements ist als Symptombehandlung immer wichtig: eine Erst-Hilfe-Maßnahme wie die stabile Seitenlage oder Herzmassage für die sofortige Gefahrenabwehr und erste Linderung. Ein gutes, oft auch praxisorientiertes Coaching sorgt dabei für zielgenaue Anwendung der notwendigen Maßnahmen.

Individualisiertes Emotionsmanagement sorgt danach für eine grundlegende und nachhaltige Besserung der allgemeinen Handlungs- und Entscheidungskompetenz, die künftig die gesamte Lebensführung entlastet und die blockierten Potenziale freisetzt. Begleitende emotionstherapeutische Maßnahmen erleichtern sehr den Zugang zu den inneren Bereichen, die schon viel zu lange unter dem Teppich verschlossen blieben, weil bisher so wenig erkennbar war, wie damit umgegangen werden könnte. Im pro-cras-Coaching finden Sie zur gewünschten Erledigungsautonomie zurück.