Das ändert sich bei pro-cras durch CORONA

Am Corona-Virus kommen auch wir nicht ohne notwendige Anpassungen vorbei, die ab sofort gelten, und zwar in den Bereichen

  1. Kommunikationswege,
  2. Beratungs- und Coachings-Angebot und
  3. Preisgestaltung.
  4. neue praxisinterne Studie
  5. Hinweise für die Arbeit im Home-Office

1. neue Kommunikationswege

Tabu-Themen, zu denen zweifellos auch das Prokrastinieren zählt, gehören nach geläufiger Meinung in den geschützten und geschlossenen Raum einer Praxis.

Wenn wir in diesen besonderen Zeiten auch zu besonderen Wegen des Austauschs und der Kommunikation greifen, werden wir sehr sorgfältig damit umgehen. Wir wissen, dass Ihre Anliegen mehr denn je einen besonderen Schutz erfordern und verdienen.

Das wollen wir nicht in Frage stellen, wenn wir unter den derzeitigen Gegebenheiten per Telefon oder Skype an Ihren Tabus arbeiten. Coaching-Ziele und sogar therapeutische Anliegen können allerdings wirksam und nachhaltig einer Verbesserung zugeführt werden, ohne dass das Thema im Einzelnen aus der schützenden Tiefe geholt und explizit ausgebreitet wird. Moderne Coachingverfahren kreieren hierfür eine methodische Arbeitsebene, die „inhaltsfrei“ eine ebenso gute Resilienzverbesserung erreicht wie das nähebetonte face-to-face-Setting.

Wenn Sie bisher Vorbehalte gegen Coaching-Settings im digital/medialen Raum hatten, sollten wir darüber sprechen!

2. erweitertes Beratungs- und Coaching-Angebot

Covid 19 greift radikal in unsere Tagesabläufe ein, nimmt uns wichtige Orientierungen, macht uns angreifbar und unsicher. Pläne, Ziele und Sinnhaftigkeit verlieren den sicher geglaubten Boden. Wenn wir jetzt etwas Geplantes aufschieben, dann sind vielleicht ganz anderen, existenzielle Themen viel wichtiger, und wir müssen uns von schönen Träumen, von konkreten Start-ups oder geregelten Aufbauplänen verabschieden. Mehr als sonst liegt solches aufgezwungenes Prokrastinieren in direkter Nachbarschaft zum Aufgeben, zum Verzicht und Versagen – mit all den darin eingeschlossenen Ängsten und Traurigkeiten.

Auch diese aufzufangen und sie in Widerstand und Stärke umzuwandeln ist ein ganz aktuelles Anliegen, dem wir uns mit pro-cras widmen: in diesen schwierigen Zeiten für ein ‚morgen‘, das an ihnen wachsen konnte.

Mehr als in jeder „klassischen“Prokrastinations-Situation bedeutet pro-cras unter dem Eindruck von Covid 19 Beratung, Coaching und psychotherapeutische Unterstützung, damit Sie der verändernden Kraft dieser Herausforderung mit Kraft und Kreativität begegnen, für morgen!

3. angepasste Preisgestaltung

Solange CORONA (Covid 19) nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich bedroht und schwächt, geben wir auf alle unsere Preise einen Nachlass von 50 %.

4. neue praxisinterne Studie

Unsere neue praxisinterne Resilienz-Studie hat das Thema: „Erleben Sie die aktuelle Situation unter dem Einfluss von Covid 19 als motivierend („Endlich habe ich Zeit, bein Arbeiten und meine Ziele neu auszurichten“) oder als demotivierend („Ich fühle mich eingeschränkt und unkreativ“).“ Ziel der Studie: Wie wirkt die neue Motivationslage auf die Art und Weise, mit Aufschiebeimpulsen umzugehen. (sh. auch hier)

5. Prokrastinieren im Home-Office?

Ein viraler Krankheitserreger kann neue Lebens- und Arbeitsweisen notwendig machen. So sorgt das CORONA-Virus (covir-19) dafür, dass in vielen Bereichen das Großraumbüro gegen das Home-Office eingetauscht, wird. Doch ist damit wieder alles in Butter? Ja und Nein, denn wer bisher schon ein verstärktes Maß an Druck und Kontrolle für ein effizientes Arbeiten brauchte, sieht sich jetzt mit seiner Tendenz zum Aufschieben allein und isoliert auf sich gestellt. 

Methoden zur Unterdrückung von Aufschiebetendenzen helfen immer nur soweit, wie sie innerhalb des prokrastinierenden Systems angenommen werden können. Prüfen Sie daher zunächst mit dem LEZGO!©-Check (sh. hier), an welcher Stelle Ihr Arbeitssystem prokrastinationsanfällig ist und beobachten Sie genau Ihre Reaktionen: Nicht-Funktionieren und Widerstände sind Symptome dafür, dass möglicherweise ganz andere „Steine herumgedreht“ werden müssen.

Damit die äußeren Umstände nicht schon unmittelbare Prokrastinationsauslöser werden, sollten Sie folgende To-Do-Liste zur Inbetriebnahme Ihres Home-Offices erledigen:

1.: kümmern Sie sich um Ihr wichtigstes Arbeitsgerät: Sie selber

Sie brauchen eine Vorstellung davon, was Sie erledigen müssen/wollen, für wann, für wen, mit welchem Ergebnis

Sie brauche eine Vorstellung davon, was Sie an Material, an Quellen und sonstigen Informationen brauchen.

Sie brauchen eine Vorstellung davon, mit wem Sie sprechen müssen, wann und über welches Medium.

Sie müssen wissen, wo Sie gut und ungestört arbeiten können, welche Pausen Sie brauchen, welche sozialen Kontakte und welche Art der Entspannung.

Stellen Sie klar, welche Art der Zeitkontrolle Sie bevorzugen, und wer Ihnen von Zeit zu Zeit ein Feedback, eine Aufmunterung, eine konstruktive Kritik geben kann.

2.: kümmern Sie sich um Ihr technisches Gerät

Stellen Sie sicher, dass Ihre technische Ausstattung mit den Anforderungen Ihrer Arbeit Schritt halten kann – technisches Equipment ist technischer Entwicklung unterworfen und veraltet schnell. Auch wenn Sie sich selbst vielleicht daran gewöhnt haben, im Zusammenspiel mit dem Equipment der Kollegen ist ein technisch gemeinsamer Nenner unerlässlich.

Folgendes Gerät für spezielle Aufgaben wird als besonders hilfreich angesehen (wobei dies keine Empfehlungen sind, sondern allensfalls Informationshilfen):

Für die Video-Konferenz: Notebook mit Net-Camera, Konferenzsysteme wie FaceTime (Voraussetzung: iPhone bei allen Beteiligten), Skype, Facebook Messenger, Teams, WhatsApp, Google Hangouts. Das Thema der Datensicherheit kann hier nicht ausgeführt werden.

Für die Konferenz per SMART-Phone: Phone mit Laufstellung, Power Conf Speaker Phone

Für die Übermittlung von Dokumenten: Leistungs- und netzfähige Systeme wie Scanbot

Für das von Umgebungsgeräuschen ungestörte Arbeiten: Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung (Noise Cancelling Systeme) z.B. von Bose (Quiet Comfort)oder Plantronics (Backbeat Pro 2).

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von smarte Zeitsteuerungs-Systemen, über die bereits im Blog berichtet wurde (sh. hier).

3.: Ihr persönliches Umfeld

Denken Sie immer daran: Die Menschen, die in Ihrem Home leben (das Sie nun zu Ihrem Office) erklären, sind nicht Ihr Chef, Ihre Kollegen Ihre Assistenten oder Praktikanten. Binden Sie sich in eine gemeinsam Problembewältigung („Schicksalsgemeinschaft“) ein, in der jeder gleichermaßen wichtig wie bereit zu Zugeständnissen sein sollte. Egal wie die Hierarchieregeln an Ihrem Arbeitsplatz lauten: In Ihrem Home-Office können sie nicht 1 zu 1 vorausgesetzt werden. Sie müssen neu verhandelt werden, damit Ihr neuer Arbeitsplatz gut und produktiv funktioniert.

4.: LEZGO!©

Nehmen Sie sich die Zeit und durchlaufen Sie den LEZGO!©-Check (sh. hier) und stellen dadurch sicher, dass ungelöste Fragen Ihnen keinen Vorwand zum Prokrastinieren bieten.

5.: Beratung, Mentoring und Coaching, psychotherapeutische Unterstützung

pro-cras-Schwerpunktpraxis „Prokrastination“ steht Ihnen nach wie vor face-to-face, auf Wunsch aber auch per Telefon oder Skype mit Beratung, Coaching und therapeutischer Unterstützung zur Seite.

info@pro-cras.de – 0211 999 1656 – 01520 988 7 966