Mein Profil

Ich bin Peter Nellen, Heilpraktiker für Psychotherapie mit Schwerpunkt Prokrastination und ECA-zertifizierter Coach.

Seit über 15 Jahren arbeite ich mit Menschen in beratender und therapeutischer Praxis an der Erforschung und Behandlung ihrer unerwünschten, allzu oft auch schädigenden Aufschiebegewohnheiten.

Dabei interessieren mich ebenso die wissenschaftlichen und neurophysiologischen wie auch die sozio-dynamischen Aspekte, vor deren Hintergrund Entscheidungs- und Erledigungsblockaden entstehen. Ganz im Mittelpunkt stehen jedoch die persönlichen und sozialen Auswirkungen, und  die konkret möglichen Auswege aus der prokrastinationsbedingten Krise.

Analytische, psychodynamische und systemische Ansätze sind dabei wertvolle Grundlagen für einen  Beratungs- und Behandlungsweg, der sich an den jeweiligen Lebensumstånden der Ratsuchenden, und an den erforderlichen Problemlösungen orientiert.

Von großem referenziellem Nutzen ist mir meine Ausbildung als Heilpraktiker für Psychotherapie und als zertifizierter Coach, auch aus meiner beruflichen Vorerfahrung.

Kompetenz-bildung Bereits in meiner Führungsverantwortung in internationalen Finanzinstituten hatte ich das  Vertagen von Vorhaben und Entscheidungen als eine der zentralen Ursachen von Stagnation, Rückschritt und Frustration erlebt. Dieser Erfahrung entsprang viele Jahre später die Verwirklichung eines ambitionierten Herzens-Projekts:

Die Gründung der psychotherapeutischen Heilpraxis pro-cras als eine Institution zur Erforschung, Beratung und nachhaltigen Überwindung von Prokrastination, Aufschiebegewohnheit und Entscheidungsblockaden.

Dorthin führten:

Ein langjähriges Erkunden der neurologischen Grundlagen von Willens- und Entscheidungsbildung, von Selbstmanagement, Selbstregulation und Selbstachtsamkeit, der Theorien der Volution, der Motivations- und der Zielforschung, der kognitiven Dissonanz, der vielfältigen Formen der Selbstkränkung und der Ressourcen(re)aktivierung etc., der persönlichkeitsfördernden und -hemmenden  Erfahrungen des Kindes und des Erwachsenen, der Störungs- und Krankheitsbilder am Ursprung von aufschiebendem (prokrastinierendem) Verhalten, aber auch ihre Abgrenzung zu verwandten oder komorbiden Erscheinungsformen von AD(H)S, Depression, Burnout u.a.;

die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie und die Erlaubniserteilung für die Ausübung dieser Tätigkeit durch das Gesundheitsamt der Stadt Düsseldorf im Jahr 2009;

die begleitenden Coaching-Ausbildungen in NLP und NLPe (Neurolinguistische Prozessentwicklung), EMDR-gestütztem wingwave®-Coaching, kinesiologischem Körperfeedback als Mittel zur Kontrolle und Steuerung therapeutischer Prozesse u.a.m.;

regelmäßige Fort- und Weiterbildungen.

methodischer Ansatz Mein Behandlungsansatz ist schulenübergreifend und multimodal. Er umfasst:

Klassische verhaltens-therapeutische und behavioristische Methoden, Neuropsychotherapie, das Konzept der Schematherapie, moderne Coaching-Tools der Kurzzeit- und der lösungsfokussierten Therapie, NLPe und EMDR-gestütztes wingwave®-Coaching, das mikroanalytische Interview des Gegenwarts-Moments nach Daniel Stern, Lebensziel-Analyse, Zürcher Ressourcen-Modell (ZRM®), systemische Struktur- und Organisations-Analyse.

Entwicklung des Analyse- und Selbst-Coaching-Tools LEDZ GO!©-Scan.

Skills und Interessen Behandlungssprache: Deutsch, Französisch, Englisch

Verständnis der neuronalen und psychischen Prozesse; Erforschung der dissonanten Kognitionen, Emotionen und Körperwahrnehmungen (Erweiterte Theorie der kognitiven Dissonanz von Leon Festinger), der „Gegenwartsmoment“ und das „mikroanalytische Interview“ (Daniel Stern) als Elemente der Entscheidungsauslösung.

Branchen- und Prozesserfahrung Führungserfahrung im nationalen und internationalen Bankwesen;

Beratung von Unternehmer- und Führungspersönlichkeiten (KMU) in privater und beruflicher existenzieller Krise;

Innerbetriebliche Mediation und Entscheidungsfindungs-Prozesse.

Ehrenamt Ausbildungs-Coach beim SES Senior Experten Service, Bonn
Selbst-Verpflichtung Ich unterwerfe mich – auch über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus – den Verhaltensrichtlinien aus der Berufsordnung für Heilpraktiker*), wie sie in der Mitgliederversammlung der Heilpraktikerverbände vom 31.10 1992 und deren im Jahr 2007 erfolgten Anpassung beschlossen wurde. Dies betrifft u.a. die Verpflichtung zur Verschwiegenheit (sh. Artikel 3: Schweigepflicht nach BGB). Die Pflicht zur Verschwiegenheit bezieht sich auf alles, was mir im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie anvertraut und zugänglich gemacht wird. Ein Zeugnisverweigerungsrecht ist damit nicht verbunden. Eine Verschwiegenheitspflicht besteht auch gegenüber Angehörigen eines Patienten/einer Patientin, sofern nicht die Art der Erkrankung oder die Behandlung eine Mitteilung notwendig macht, bzw. solange ich nicht von der Verpflichtung zur Verschwiegenheit entbunden wurde.

*) sh. https://www.ddh-online.de – Infos – Berufsordnung