Nicht aufschieben heißt: Das gewollte Leben leben

Der rumänische Dichter Mihai Eminescu formulierte das so:

… denn das Leben ist ein verlorenes Gut

wenn man nicht gelebt hat

wie man es gewollt hätte.

 

(… car la vie est un bien perdu

quand on n’a pas vécu

comme on l’aurait voulu.)

 

Wer daran arbeitet, seine Aufschiebetendenzen in den Griff zu bekommen, wird merken, dass das einfache Wünschen und „Wollen“ oft nicht ausreicht – erst recht dann, wenn das Innere, das nicht Bewusste gar nicht wirklich will, was der Verstand vorgibt zu wollen.

Hier kann ein genauer Blick in die im Verborgenen wirkenden Steuerprogramme helfen. Das pro-cras-Konzept hierfür heißt „LEZGO!©“. Es wirft einen kritischen Blick auf das, was es vielleicht noch zu lernen gibt, auf bremsende Erfahrungen, auf Stimmigkeit von Zielformulierung und Motivation, auf wichtige Aspekte der körperlichen und mentalen Gesundheit, auf alles, was Organisation und Ordnung angeht, und vielleicht auf ein ganz spezielles, ganz persönliches Signal, das Ihnen Ihr Prokrastinieren geben will „!“.

Was sich hier zunächst nur wie ein „Leitfaden zur Selbst- und Problembeobachtung“ gibt, ist in Wahrheit ein wichtiger Schritt zur Definition der persönlichen Kernressource, und damit hin zur eigenen Persönlichkeit, die sich und ihr „Leben“ nicht allein im „Sein“ definiert, sondern, und ganz besonders, ganz besonders im Tun“.