Prokrastinieren der Anpassung an Strukturveränderung und Wandel


Nie war die Bedeutung und die persönliche Betroffenheit einer sich von Grund auf verändernden Welt so stark spürbar wie heute. Energie, Klima, Arbeitsmarkt, Sozialstrukturen, überall treten neue Spielregeln treten in Kraft, mit denen wir nicht vertraut sind, und denen wir nicht vertrauen. Umso mehr erstaunt immer wieder die Bereitwilligkeit, mit der die Anpassung an Wandel und Strukturveränderung vor sich her geschoben wird.

Selbst wenn wir verstanden haben, dass wir uns dem unvermeidlichen Wandel am besten in  proaktiver Weise nähern, fällt es uns schwer, uns von Liebgewonnenem und Altbewährtem zu verabschieden. Schnell geraten wir in einen Zustand teilweiser Überforderung und Ablehnung, und schieben unseren Umgang mit den bereits fortschreitenden Veränderungen immer weiter hinaus.

Führungskräfte wie Mitarbeiter oder Lernende befinden sich in einem stetigen und zum Teil grundlegenden „Change-Prozess“, bei dem sie nur dann die Nase vorn behalten können, indem sie eine neue Veränderungskompetenz erwerben.  Diese beruht in erster Linie darin, zu verinnerlichen, dass Veränderung nicht als gefährliches Übel, sondern als Entwicklungs- und Wachstumsnotwendigkeit verständlich wird. Solange strukturelle Anpassungsprozesse passiv hingenommen und nicht als Herausforderung persönlich (mit-)gestaltet werden, bleibt man Opfer der Krise und nicht Gewinner der innewohnenden Chancen.

Manchmal sind es tief verinnerlichte Überzeugungen oder Vermutungen darüber, wie die Welt „richtig“ funktionieren sollte, manchmal alte Denk- und Handlungs-Routinen, die im Wege stehen, Neues an sich herankommen zu lassen. Dann ist es hilfreich, veränderte Herangehensweisen erst einmal in einem sicheren Rahmen auszuprobieren, um Sicherheit zu gewinnen. Manchmal braucht es eine ernsthaft geführte Auseinandersetzung mit einer ungewohnten Thematik, um sich mit der damit verbundenen neuen Gefühls- und Gedankenwelt vertraut zu machen.

Dies alles bietet der geschützte Rahmen eines gecoachten Positionierungs- und Weiterentwicklungsprozesses: pro-cras untersucht mit Ihnen Ihre Tendenz, sich Veränderungen und ungewohnten Herausforderungen viel zu lange zu entziehen, und zeigt Wege, aus der Verzögerungsreaktion in ein gestaltendes, proaktives Handel zu kommen.

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