FOMO?

 

Das eine aufschieben, nur damit das andere sich vordrängeln kann. Das bedeutet: Prokrastinieren, weil man ständig abgelenkt wird.

Den Arbeitsfluss halten führt zum bewussten Anfangen, Durchhalten und Abschließen einer Erledigung, selbst wenn sie schwerfällt. Wenn sie unterbrochen wird, haben Tendenzen zum Aufschieben leichtes Spiel.

Deswegen ist es so wichtig, genau hinzusehen, ob die typischen Unterbrechungsversuche wirklich akzeptiert werden müssen.

Diese „typischen Unterbrechungsversuche“ sind intensiv geführte Attacken, die von der Aufmerksamkeitsökonomie gefahren werden. Jener wachsenden wirtschaftlichen Branche, der sich in den letzten Jahren expansiv um das Bedürfnis mächtiger Kapital-Interessen gebildet hat, unsere individuelle Aufmerksamkeit ab- und auf deren Produkte zu ziehen. Wir erleben sie regelmäßig als Pop-up-Nachrichten und Push-Benachrichtigungen mit den dazugehörenden akustischen Signalen. Wir könnten sie deaktivieren, wie auch die sonstigen Klingeltöne für WhatsApp-, facebook- Twitter- oder ähnlichen Aufforderungen, sie sofort wahrzunehmen und zu beantworten. Aber wir tun es nicht, denn da ist noch FOMO (Fear Of Missing Out), die Angst, etwas angeblich Wichtiges zu verpassen.

Mit FOMO hat uns die Aufmerksamkeitsökonomie im Griff, und es bedarf schon einer bewussten Anstrengung unsererseits, uns davon frei zu machen, und ein Stück persönliche Autonomie zurück zu gewinnen – und damit Zeit und Konzentration, das wirklich Wichtige erledigt zu bekommen.

Wie das gelingen kann, finden wir mit Ihnen und in Ihrer jeweiligen Situation heraus. Damit Sie nicht mehr prokrastinieren müssen.

Weiterführende Informationen: E-Mail: info@pro-cras.de, Tel. fix: 0211 999 1656, Tel. mobil: 01520 988 7 966