Und wenn es Angst wäre?

 

Keine Lust, keine Zeit, jetzt nicht mein Ding, nicht der richtige Zeitpunkt – solche Rechtfertigungen des Prokrastinierens maskieren oft einen verborgenen, dunklen Grund für unser Aufschieben: eine konkret formulierte, vielleicht auch nur eine unterschwellige Angst.

Wir mögen Angst nicht. Wir verbinden sie mit der Erinnerung oder der Vorstellung von Gefahr. Als solches ist Angst ein mächtiger Überlebenshelfer und Beschützer.

Wir erleben Angst als brutalen Schock oder als sublimes, nicht lokalisierbares Gefühl, als radikalen Tritt auf die Bremse unserer Aktionen oder als übertrieben vorsichtiges, zögerliches, vermeidendes Vorgehen.  Denn Angst ist die Summe bisheriger Erfahrungen und unserer Fähigkeit, diese in die Zukunft vorauszudenken. Als solches sollten wir sie wahrnehmen und wertschätzen. Und wir sollten sie befragen, welches ihre konkrete Botschaft ist – neugierig und aufmerksam auf das, womit sich unser Inneres gerade jetzt im Angesicht unseres Vorhabens auseinandersetzt.

Mit unserem Analyse-Tool LEZ GO!© kommen wir solchen Informationen auf die Spur, diskret und mit vollem Respekt für die Gründe, die sie bisher noch unter der Oberfläche gehalten haben. Prokrastination ist nicht der schrille Schreckensschrei einer Katastrophen-Angst. In ihr äußert sich vielmehr eine wissende Befürchtung, die zwar leise und langsamer werdenden Schritts daherkommt, schlussendlich aber doch im völligen Stillstand enden und damit doch in der tatsächlichen Katastrophe enden kann.

Prokrastination ist immer Symptom für etwas, das sich zur Zeit nicht anders äußern kann oder will, und ist insofern mit der Angst sehr eng verwandt. Wir sollten beiden aufmerksam zuhören.

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