Prokrastination fällt nicht einfach so…

Prokrastination wächst heran, solange wie wir sie zulassen

und auch nicht schicksalhaft „vom Himmel“,  sie wächst auf vielen Ästen heran, und wir können ihr im Entstehen zuschauen – und eingreifen.

Prokrastinieren hat immer mit Handeln zu tun und der Frage, wie es zustande kommt. In der Regel ist es eine Konsequenz aus einer Entscheidung, die wir (mal mehr, mal weniger bewusst) treffen.

In jedem Fall wird unser „System“ versuchen, so energiesparsam und angenehm wie möglich sich zu verhalten. Und es wird diese Entscheidung, soweit sie uns bewusst wird, auch unter den relevanten Gesichtspunkten zur Diskussion stellen. In diesem Prozess sind wir nicht ausgeliefert, sondern aktiv beteiligt.

Die Option des Aufschiebens ist zunächst nur eine der vielen Möglichkeiten, auf eine Herausforderung zu reagieren. Ob aus ihr eine Versuchung, ein Drang oder gar ein unausweichlicher Zwang wird, entscheidet sich in einem inneren Abwägungsprozess, in den wir immer eingreifen können – sobald  er uns bewusst wird.

Erst wenn wir die vielen „Ausfahrten“ von dieser Autobahn verpassen, wird aus dem Drang zum Aufschieben ein dauerhaftes, manifestiertes Prokrastinieren, ein Aufschiebe-Verhalten, das sich einen festen Platz in der inneren Haltung und in der Lebensweise einrichten kann.

  • Der Drang zum Aufschieben baut sich in einem langsamen und beobachtbaren Rhythmus auf, kann dabei beobachtet und auch jederzeit unterbrochen werden. Wir sollten dafür ein Gespür bekommen. (Das kōnnen Sie hier unter dem Begriff  → „Gisse“ kennenlernen.)

Fragen und weiterführende Informationen?

E-Mail: info@pro-cras.de

tel mobil: 01520 9887966