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	<title>Zukunft &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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		<title>Niels Bohr, Abraham Lincoln, und die Prokrastination</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2023 10:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Physik der kleinsten Teilchen ist es&#8230;</strong></p>
<p><em>&#8222;schwierig, Voraussagen zu treffen, insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen</em>&#8220; , wie es der Physiker Niels Bohr formulierte. Ähnlich geht es in Bezug auf menschliches Handeln und Entscheiden dem typischen (generischen) Prokrastinierer. Schiebt er doch gerne seine Erledigungen deswegen auf, weil er nicht damit rechnet, dass jetzt der richtige, der angenehmste, der gefahrloseste, der geeignetste Moment für seine Erledigung sei, und daher ein perfektes Ergebnis nicht zwingend vorhersehbar. Weil solch unsichere Zukunftsgestaltung regelmäßig &#8222;schwierig&#8220; ist, erscheint das Vertagen und Hoffen auf ein geeigneteres &#8222;morgen&#8220; in der Tat sehr verführerisch, da man sich ja alle guten Eigenschaften in ein unverbindliches „morgen“ herbeifantasieren kann, und das dann auch jedes kommende &#8222;morgen&#8220; wieder aufs Neue.</p>
<p><strong>&#8222;morgen&#8220;: Vorratskammer oder Müllhalde?</strong></p>
<p>Was wir dann über das „morgen“ erfahren müssen, ist, dass es nach dem Aufschieben  jedes Mal noch um einiges komplexer wird – keine gute Voraussetzung, wenn man sich eigentlich leichtere Umstände wünscht. Und was wir außerdem wissen, ist, dass die steigende Komplexität in nicht geringem Maße all den unerledigten Dingen geschuldet und auch randvoll davon gefüllt ist, was wir dem &#8222;morgen&#8220; Tag für Tag hinterlassen. Das dadurch aufrechterhaltene, geradezu grotesk exponentielle Wachstum des zu Erledigende und gleichzeitig nicht zu Schaffende in unserem alltäglichen Tun führt regelmäßig zu kleineren und größeren Krisen, in denen wir aufgefordert oder versucht oder gezwungen sind, unsere aufgeblähten To-Do-Listen irgendwie wieder auf null zu stellen – ein Akt unkontrollierter höherer Gewalt, den wir auch geordnet und gezielt vornehmen wollten, wenn – ja wenn was?</p>
<p><strong>Noch ein Zitat</strong></p>
<p>Ein weiteres Zitat, das wahlweise Abraham Lincoln, dem Ökonom Peter Drucker oder dem Informatiker Alan Kay zugeschrieben wird, lautet: „<em>Die beste Methode, die Zukunft vorauszusagen, besteht darin, sie zu gestalten.</em>&#8220; Dies aber ist ein aktiv vorzunehmendes Geschehen, bei dem ein gleichzeitiges Aufschieben unmöglich und auch unsinnig ist. Wie man ihm entgegen aller Prokrastinationsgewohnheit näherkommen, wird im <strong>pro-cras</strong>-Konzept wirkungsvoll bewiesen.</p>
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		<title>Prokrastination: zu wenig Verständnis für unsere Lebens-Gegenwart und Zukunft</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/prokrastination-zu-wenig-verstaendnis-fuer-unsere-lebens-gegenwart-und-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2021 18:23:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Marshmallow]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsselbst]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Studie bestätigt, was sich im Umkehrschluss bereits aus dem Marshmallow-Experiment ableiten ließ: Prokrastination ist deshalb so schwer zu fassen, weil sie eng verbunden ist mit einem unvollständigen gleichwohl tief ... <a title="Prokrastination: zu wenig Verständnis für unsere Lebens-Gegenwart und Zukunft" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/prokrastination-zu-wenig-verstaendnis-fuer-unsere-lebens-gegenwart-und-zukunft/" aria-label="Mehr Informationen über Prokrastination: zu wenig Verständnis für unsere Lebens-Gegenwart und Zukunft">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie bestätigt, was sich im Umkehrschluss bereits aus dem Marshmallow-Experiment ableiten ließ: <strong>Prokrastination ist deshalb so schwer zu fassen, weil sie eng verbunden ist mit einem unvollständigen gleichwohl tief verankerten Verständnis von Zeit und Lebenszeit, und dem Unterschied zwischen dem gegenwärtigen und dem Zukunft-Selbst</strong>. Auch wenn wir irgendwie wissen, dass die Person, die wir zu einem zukünftigen Zeitpunkt sein werden, immer noch „wir“ sind, haben wir wenig innere Betroffenheit, Verständnis oder Empathie für dieses Zukunfts-Selbst. Man ist mehr darauf fixiert, wie es einem heute geht.</p>
<p>“When making long-term decisions, [people] tend to fundamentally feel a lack of emotional connection to their future selves. So even though I know on some fundamental level in a year’s time, I’ll still be me, in some ways I treat that future self as if he’s a fundamentally different person, and as if he’s not going to benefit or suffer from the consequences of my actions today.”</p>
<p><em>&#8218;Bei langfristigen Entscheidungen neigen [Menschen] dazu, grundsätzlich einen Mangel an emotionaler Verbindung zu ihrem zukünftigen Ich zu haben. Obwohl ich also weiß, dass ich in einem Jahr immer noch ich selbst sein werde, behandle ich dieses zukünftige Ich in gewisser Weise so, als wäre es eine grundlegend andere Person und als würde es nicht von den Folgen meines heutigen Handelns profitieren oder darunter leiden.&#8216;</em></p>
<p>Wer in engerem, bewussterem Kontakt mit seinem Zukunfts-Selbst ist – egal ob für 2 Monate oder 2 Jahre – zeigt einen weniger ausgeprägten Drang zum Prokrastinieren.</p>
<p>Die Ausdruckskraft des Zukunfts-Selbsts wird immer so stark (oder so schwach!) sein wie die des Gegenwarts-Selbsts. Sie extrapoliert sich in der Regel einfach in die Zukunft. Aber auch andersherum &#8222;wird ein Schuh daraus&#8220;: Je stärker ich mit dem Zukunfts-Selbst, mit seinen Erwartungen und seinen Nöten verbunden sein will, umso mehr muss ich mein Gegenwarts-Selbst angenommen haben, mit seinen Widersprüchen, seinen Aversionen, seinen Haken und Ösen. Da genau die es sind, die mich aufschieben lassen, ist solche aktive, schonungslose Selbstannahme das beste Vorbeugen gegen den (latent ja immer möglichen) Drang zum Aufschieben.</p>
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