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	<title>wichtig &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
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		<title>Zuerst das Wichtige erledigen, oder doch eher das Dringliche?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 07:36:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[CORONA]]></category>
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					<description><![CDATA[Covid 19 stellt die Reihenfolge der Dinge neu in Frage. Was in de Entscheidungs-Matrix seinen klaren Platz einnehmen konnte in den Feldern „wichtig und dringend“, „wichtig und nicht dringend“, „nicht ... <a title="Zuerst das Wichtige erledigen, oder doch eher das Dringliche?" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/zuerst-das-wichtige-erledigen-oder-doch-eher-das-dringliche/" aria-label="Mehr Informationen über Zuerst das Wichtige erledigen, oder doch eher das Dringliche?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Covid 19 stellt die Reihenfolge der Dinge neu in Frage.</strong></p>
<p>Was in de Entscheidungs-Matrix seinen klaren Platz einnehmen konnte in den Feldern „wichtig und dringend“, „wichtig und nicht dringend“, „nicht wichtig und dringend“ und „nicht wichtig und nicht dringend“, muss unter der existenziellen Wucht der Krise wieder neu definiert werden, wenn wir nicht ganz die Pedale verlieren wollen. Und doch bleibt Handlungsdruck ein schlechter Ratgeber. Es hilft, wenn am Anfang eines jeden Handelns oder Entscheidens eine unverhandelbare und entschiedene Maxime bereits zur Verfügung steht, die auch in schwierigen Momenten nicht über Bord geworfen wird. Eine solche Maxime ruht auf dem, was uns grundsätzlich wichtig ist, sie wird bestimmt von unseren fundamentalen moralischen, ethischen und sozialen Werten – derer wir uns bewusst sein müssen, wenn sie langfristig als Richtschnur herhalten sollen.</p>
<p><strong>Die Axt regelmäßig schärfen</strong></p>
<p>Wenn wir solche Maximen in Zeiten der Krise und des überwältigenden Stresses erst immer wieder neu definieren müssten, würden wir wichtige Zeit und wertvolle Kräfte verlieren. Arbeiten am Limit, ob im sozialen oder medizinischen Bereich, in der Aufrechterhaltung tragender familiärer oder beruflicher Strukturen, oder in der Versorgung derer, die mit der Situation alleine nicht zurechtkommen können, erfordert, dass wir uns immer wieder neu bekräftigen in unserer Überzeugung, was uns an unserem Engagement so wichtig ist. Dann haben wir einen klareren Blick darauf, was in der gegebenen Situation dringend ist, und in welcher Priorität. Im Extremen kann eine solche Einteilung auch die fürchterliche „Triage“ bedeuten, die unvermeidliche Entscheidung zwischen Leben und Tod. Auch eine solche Entscheidung ist nur auf der Basis eines tragfähigen ethisch-moralischen Fundaments vertretbar und einigermaßen erträglich.</p>
<p>Es tut daher gut und ist für einen selbst und für das ganze Funktionieren wichtig, sich täglich einen kleinen Moment der inneren Ruhe und Selbstversicherung zu verordnen. Für einen kurzen aber wichtigen Austausch mit seinem Partner oder mit sich selbst und mit den für die jeweils maßgeblichen und behütenden inneren Orientierungsgrößen.</p>
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		<title>Was zuerst?</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/was-zuerst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jun 2018 08:43:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[dringend]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[wichtig]]></category>
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					<description><![CDATA[Dringliches steht immer in Konkurrenz zum Wichtigen, wobei das Dringliche sich zu oft gegen das Wichtige durchsetzt, sodass dessen Vernachlässigung zum Phänomen der Prokrastination führt. Wenn dies gegenüber Menschen, die ... <a title="Was zuerst?" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/was-zuerst/" aria-label="Mehr Informationen über Was zuerst?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dringliches steht immer in Konkurrenz zum Wichtigen, wobei das Dringliche sich zu oft gegen das Wichtige durchsetzt, sodass dessen Vernachlässigung zum Phänomen der Prokrastination führt.</p>
<p>Wenn dies gegenüber Menschen, die voll im Bewältigungsstress stehen, angesprochen wird, kommt immer wieder eine große Unklarheit darüber zutage, wo denn die Trennungslinie zu ziehen sei zwischen &#8222;wichtig&#8220; und &#8222;dringend&#8220;. Oft wird dann sogar die Vermutung geäußert, dass man die Unterscheidung nicht treffen könne, weil Dringendes zu erledigen doch wichtig sei, und Wichtiges doch automatisch auch dringend.</p>
<p>Ein Beispiel, wie dieser Wichtigkeits-/Dringlichkeits-Antagonismus dingfest gemacht werden kann, liefert der Fraktions- und Parteivorsitzender der FDP, Christian Lindner, in der Debatte zur Kanzlerinrede im Bundestag. In seiner Rede taucht das Spiel zwischen wichtig und dringend zwar nur eher beiläufig auf, zeigt aber, dass der Grundgedanke hierfür klar verstanden ist. Ich zitiere aus seinem Redebeitrag, der sich zunächst mit den dringen Konsequenzen einer nicht geklärten Migrationspolitik widmet, um dann den Blick vom Dringenden auf Wichtiges zu lenken:</p>
<p>&#8222;Digitalisierung, Bildung, die Sicherung unseres Wohlstands und anderes mehr, das sind wichtige Fragen, die nicht auf Dauer von dringlichen Fragen verdrängt werden dürfen.&#8220;</p>
<p>Dinge, die nicht erledigt werden, haben die Tendenz, dringend zu werden. Wichtig waren sie schon vorher, oder eben nicht. Wichtig werden sie nicht allein durch den Druck, der an ihnen ausgeübt wird. Im Zweifelsfall ist zu prüfen, ob eine angebliche Wichtigkeit der Sache selber zukommt, oder nur den Abwicklungsumständen.</p>
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