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	<title>Vernunft &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
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		<title>Selbst-Sabotage &#8230; zum Besseren!</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/selbst-sabotage-zum-besseren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 14:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassungsveehalten]]></category>
		<category><![CDATA[LEDZ GO]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsabotage]]></category>
		<category><![CDATA[Vernunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer unter der Neigung zum Prokrastinieren leidet, glaubt zu wissen, dass es sich hierbei um ein schädigendes, selbstsabotierendes Verhalten handelt. Erleben wird er es aber erst einmal ganz anders. Schließlich ... <a title="Selbst-Sabotage &#8230; zum Besseren!" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/selbst-sabotage-zum-besseren/" aria-label="Mehr Informationen über Selbst-Sabotage &#8230; zum Besseren!">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer unter der Neigung zum Prokrastinieren leidet, glaubt zu wissen, dass es sich hierbei um ein schädigendes, selbstsabotierendes Verhalten handelt. Erleben wird er es aber erst einmal ganz anders. Schließlich ist die Taube auf dem Dach des großen, aber unangenehmen Ziels bei weitem nicht so attraktiv wie der Spatz im Moment der entspannenden Entscheidung zum Aufschieben.</p>
<p>Was als &#8222;Selbstsabotage&#8220; so schlecht beleumundet ist, entpuppt sich ohnehin beim geenaueren Hinsehen als ein uralt bewährtes, entwicklungsbiologisch sinnvolles Anpassungsverhalten, das uns bevorzugt das tun lässt, was uns momentan guttut. Da kann auch die Vernunft wenig mitmischen, wenn sie uns von dem als gefährlich eingestuften Aufschieben abhalten will: Maximal zu 20% lässt sich unser Handeln mit Vernunft steuern, 80% unserer Impulse hingegen sind das Ergebnisse unbewusster celebraler Prozesse.</p>
<p>Genau diese Prozesse an die Oberfläche zu bringen und sie einer rationalen Beeinflussung zugänglich zu machen, ist die hohe Kunst, wenn man prokrastinierendes Verhalten nachhaltig verändern will. Und genau diesen Weg will pro-cras Ihnen aufzeigen und mit Ihnen gemeinsam gehen: Den Weg durch den LEZGO!©-Prozess, der die wirklichen Handlungsbestimmer bei Ihrer heimlichen Tätigkeit beobachtet.</p>
<p>Dann wird das Prokrastinieren zum wichtigen Hinweisgeber dafür, welche inneren Parameter neu justiert werden wollen.</p>
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		<title>Das flaue Gefühl in der Magengrube</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/das-flaue-gefuehl-in-der-magengrube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 09:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufschieben wird oft von dem inneren Gedanken begleitet: &#8222;Das mach&#8216; ich doch lieber erst später. Im Moment fühl&#8216; ich mich so gar nicht danach!&#8220; Und dann ist da diese typische ... <a title="Das flaue Gefühl in der Magengrube" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/das-flaue-gefuehl-in-der-magengrube/" aria-label="Mehr Informationen über Das flaue Gefühl in der Magengrube">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="text small">Aufschieben wird oft von dem inneren Gedanken begleitet: &#8222;Das mach&#8216; ich doch lieber erst später. Im Moment fühl&#8216; ich mich so gar nicht danach!&#8220; Und dann ist da diese typische unangenehme Gefühl im Bauch.</p>
<p class="text small">Gefühle: Sie sind nicht einfach dekoratives Beiwerk eines ansonsten gleichförmigen Lebensverlaufs, nette oder bisweilen auch hässliche Einfärbungen unseres Alltags. Gefühle sind wichtige Hinweisgeber auf das, was mit uns im Zusammenleben mit unserer Umwelt passiert, sozusagen die Kontrollanzeigen unserer Wahrnehmungsinstrumente. Sie haben ihren Ursprung im Kopf, und zwar nicht einfach als vage seelische Schwingungen, sondern als ganz konkret festzumachende physiologische, biologische Veränderungen, die den Körper auf bestimmte neue Aufgaben vorbereiten wollen. Nehmen wir z. B. das flaue Gefühl, das sich angesichts einer wichtigen aber höchst unangenehmen Aufgabe in der Magengrube ausbreitet.</p>
<p class="text small">Das Ganze beginnt im Zwischenhirn. Wenn unsere limbisches System alte Bedrohungslagen wieder neu auf sich zukommen sieht, sendet es ein Alarmsignal an die Nebenniere, die dann Stresshormone wie etwa Adrenalin und Cortisol freisetzt. Die beschleunigen unsere Atmung und lassen unser Herz schneller schlagen – alles, damit unsere Muskulatur besser durchblutet wird, was Sie aus gutem Gründe braucht: Die uralte Antwort auf Gefahren war immer Kämpfen oder Fliehen, und erst wenn das nicht mehr anders geht: Totstellen (Einfrieren).</p>
<div class="clearMe">Die physiologischen Vorgänge unter Stress sind stets die gleichen, das körperliche Repertoire ist einigermaßen begrenzt. Das Lampenfieber vor dem Bewerbungsgespräch, die Anspannung vor dem Zahnarztbesuch oder die Aufregung vor dem zweiten Date sprechen so ziemlich die selbe Körpersprache, denn der Körper konzentriert in stets gleicher Weise all seine Energie auf die überlebenswichtige Stressreaktion. Die Durchblutung der Organe wird so umverteilt, dass alle für den Moment unwichtigen Tätigkeiten zurückgefahren werden – und davon ist eben auch die Verdauung betroffen, mit den als unangenehmen empfundenen Folgen wie etwa dem flauen Gefühl im Magen.</div>
<div class="clearMe">Tatsächlich  zeigt jetzt unser Kontrollgerät lediglich an: &#8222;Situation gecheckt und als schwierig erkannt; alle wichtigen Reaktionspositionen sind eingeschaltet und abrufbar!&#8220;</div>
<p class="text small">Sogar die Nahrung, die wir bereits gegessen haben, wartet jetzt vergeblich darauf, verdaut zu werden. Da bewegt sich erst mal wenig. Das drückt im Magen, sorgt für leichte Übelkeit – das typische flaue Gefühl eben. Auch wenn sich der Verstand noch mit den unterschiedlichsten Bearbeitungs- oder Nichtbearbeitungsoptionen beschäftigt, hat sich der Körper schon auf den Gefahrenmodus umgestellt und signalisiert die fight-, flight- oder freeze-Bereitschaft über den Kommunikationskanal &#8222;Gefühl&#8220; &#8211; unüberhörbar, aber durchaus missverständlich, weil unterschiedlich interpretierbar.</p>
<p class="text small">In der Tat haben wir es zunächst einmal nur mit einer automatischen Notfallschaltung zu tun. Die aber, und das ist das eigentlich Spannende, lässt durchaus die Option, auf eine neue, situationsgerechte, kreative, selbständige, &#8222;erwachsene&#8220; Weise den weiteren Verlauf der Aktion zu bestimmen. Natürlich können wir uns von der Zahnarztangst weiter beeindrucken lassen und den Temin absagen, wir können auf den neuen Job verzichten oder das Date sausen lassen &#8211; also jede weitere aktive Aktion aufschieben und damit erst einmal das unangenehme Gefühl abstellen.</p>
<p class="text small">Wir können aber auch genau dieses flaue Gefühl als hilfreichen Indikator dafür nehmen, dass sich hier etwa sehr Wichtiges bemerkbar macht, dem wir mit Respekt, aber auch mit Neugier oder gar einem Anflug von freudige Erwartung  begegnen können.</p>
<div class="clearMe"> Verschiedene Mentaltechniken können uns dabei helfen, uns einem neuen Bearbeitungsmodus anzuvertrauen, alte Reaktionsmuster abzulegen, Grundüberzeugungen zu hinterfragen und neues Vertrauen zu entwickeln, dass wir auch diese Situation auf unsere ganz eigene Art angehen und bewältigen können.</div>
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