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	<title>Störung &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
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	<title>Störung &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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		<title>Wer hat Schuld an der Ablenkung?</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/wer-hat-schuld-an-der-ablenkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 11:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Apps gegen das Aufschieben]]></category>
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					<description><![CDATA[In den Sog der Aufschieberei gerät man nicht selten, wenn wichtige Zeitkontingente geopfert werden, die dann für das Wichtige, Eigentliche nicht mehr zur Verfügung stehen. Ist es die eigene Ablenkbarkeit, ... <a title="Wer hat Schuld an der Ablenkung?" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/wer-hat-schuld-an-der-ablenkung/" aria-label="Mehr Informationen über Wer hat Schuld an der Ablenkung?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den Sog der Aufschieberei gerät man nicht selten, wenn wichtige Zeitkontingente geopfert werden, die dann für das Wichtige, Eigentliche nicht mehr zur Verfügung stehen. Ist es die eigene Ablenkbarkeit, die solches zulässt, und wie gehen wir damit um?</p>
<p>Wer früher etwas anzubieten oder mitzuteilen hatte, ging davon aus, dass die dafür nötige Aufmerksamkeit schwer zu erreichen sein. Also wurde viel Geld und Geist in die Hand genommen, um die natürlichen Abwehrmechanismen einer gesunden Konzentration außer Kraft zu setzen &#8211; mit Erfolg. Inzwischen haben die ausgefeiltesten Aufmerksamkeits-Erzwinger ungehinderten Zugang in unsere abgesichertsten und abgeschottendsten Rückzugsräume.</p>
<p>Algorithmenrechner und Wahrnehmungsforscher, App-Designer und Akustiker, Marketingspezialisten in Politik, Wirtschaft und allen sozialen Medien haben uns am Wickel: Wir sind im Trommelfeuer der Aufmerksamkeits- und Ablenkungsindustrie. Erstaunt es also, dass wir da oft nicht widerstehen können? Wo wir doch permanent in einem profitablen Zustand der Neugier, der Haben- und Wissen-Geilheit, des Neid, der Fear of missing-out,  und der Zerstreuung gehalten werden. Und wir wollen trotzdem einen freien Raum für uns retten, in dem wir das tun können, was im Moment wirklich wichtig für uns ist &#8211; nur für uns? Dann müssen wir darum kämpfen, er wird uns nicht freiwillig überlassen. Wie kann das gehen?</p>
<p>Zum Glück gibt es immer nur ein paar typische Einfallsstore, durch die die Aufmerksamkeits-Ökonomie ihre Invasion startet. Wir kennen sie, und hier können wir ansetzen, hier liegt unsere einzige Chance: diese Einfallstore identifizieren, sichern, privilegiert bewachen. Manchmal sind es die großen Burgtore, die Schlupflöcher bieten, manchmal geheime Tapetentüren, die wir selber nicht kannte. Weil wir längst betriebsblind geworden sind. Aber wir können uns die Macht wieder zurückholen.</p>
<p>Mach den Sicherheits-Check, sichere Dich ganz bewusst ab gegen die Raubzüge der Aufmerksamkeits-Ökonomie. Dein Zeit-Konto wird es Dir danken.</p>
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		<title>Prokrastination durch Zweckorientierung</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/prokrastination-durch-zweckorientierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 May 2018 20:09:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[empfindlich]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
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					<description><![CDATA[Angesichts einer Aufgabenerledigung, bei der es in besonderer Weise „darauf ankommt“ (was durchaus sehr individuell begründet sein kann), neigen Menschen dazu, eine eigentlich überflüssige innere Spannung aufzubauen, die sie empfindlich ... <a title="Prokrastination durch Zweckorientierung" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/prokrastination-durch-zweckorientierung/" aria-label="Mehr Informationen über Prokrastination durch Zweckorientierung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts einer Aufgabenerledigung, bei der es in besonderer Weise „darauf ankommt“ (was durchaus sehr individuell begründet sein kann), neigen Menschen dazu, eine eigentlich überflüssige innere Spannung aufzubauen, die sie empfindlich gegenüber Störungen macht.</p>
<p>Der Grund hierfür ist nicht allein darin zu suchen, dass die Erledigung neu und nicht genug eingeübt, also ungewohnt ist. Es ist vor allem die Zielgerichtetheit auf das als besonders gut oder wichtig erwartete Ergebnis, das mit den eigenen momentan verfügbaren Mitteln und ohne beruhigende Fehlertoleranz umgesetzt werden soll, aus der die Anspannung, die innere Last hervorgeht.</p>
<p>Diese Zielgerichtetheit führt bisweilen zu einer als unangenehm erlebten Überforderung und zu der Konfrontation mit einer schützenden emotionalen <em>Abwehrreaktion,</em> die schließlicb im Ausweg des Aufschiebens, des Prokrastinierens mündet.</p>
<p>Zweckorientiertheit bedeutet einen Lebens- oder Arbeitsstil, in dem der Zweck der vorrangiger Maßstab des Handelns ist, und der deswegen alle Mittel heiligen darf. Er soll Erfolg durch Zielerreichung bescheren: Je mehr Ziele mit der Zeit erreicht wurden, umso höher steigt man auf der privaten, beruflichen oder gesellschaftlichen Erfolgsleiter. Und schon hat sich der Aspekt des Zukünftigen in die erwartete Erfolgsgeschichte eingeschlichen.</p>
<p>Wenn dann aus ganz persönlichen oder lebensgeschichtlich motivierten Gründen das Zielerreichungsmodell ins Stocken gerät, liegt es nahe, den im Moment schwierigen Schritt in die Zukunft zu verlegen und zu prokrastinieren, ihn also nicht einer Hinterfragung zu unterziehen.</p>
<p>Wenn es nur noch auf die auftragsgemäße Erledigung ankommt, verliert die die bis dagin zu durchlaufende Tätigkeit selber ihren Sinn. Also ist nicht mehr der „Weg&#8220; bereits Ziel, sondern nur noch das Ergebnis  – <em>wer</em> es erzielt und <em>wie</em> wird unwichtig. Damit aber verliert auch das <em>wann</em> seine Einzigartigkeit. Es wird variabel. Durch eine Neudefinierung des <em>wann</em> gibt sich hingegen der Ausführende selber eine neue Bedeutung und Wichtigkeit, die ihm vielleicht nicht in der Sache, wohl aber in der Selbstwahrnehmung guttut.</p>
<p>Um sich von der zweckorientiertes Ausrichtung und damit aus der gefährlichen Nähe zur handlungsaufschiebenden Zukunftsausrichtung zu lösen, biete sich an, die Aufmerksamkeit wieder gezielt auf die Besonderheit der aversiv bewerteten Tätigkeit zu richten: den Arbeitsweg als erstes wertzuschätzen, und erst später das Ergebnis als Erfolg zu betrachten.</p>
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