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	<title>Prioritäten &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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		<title>Wie beim Doppelkopf*)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2018 21:48:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
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					<description><![CDATA[*) ein höchst spannendes Kartenspiel um Hochzeiten und Absagen, Füchse, Karlchen Müller und Solospiele&#8230; Wer aufschiebt, tut sich nichts Gutes. Einen kurzen Wohlfühl-Flash erleben, dann den Rückfall in das vorherige ... <a title="Wie beim Doppelkopf*)" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/wie-beim-doppelkopf/" aria-label="Mehr Informationen über Wie beim Doppelkopf*)">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>*<em>) ein höchst spannendes Kartenspiel um Hochzeiten und Absagen, Füchse, Karlchen Müller und Solospiele&#8230;</em></p>
<p>Wer aufschiebt, tut sich nichts Gutes. Einen kurzen Wohlfühl-Flash erleben, dann den Rückfall in das vorherige Elend. Und &#8222;morgen&#8220; grüßt dann wieder das Murmeltier. Kein klares Ja, aber auch kein endgültiges Nein, jedes Mal die selbe gnadenlose Quälerei. Irgendwann wirst du &#8222;vorgeführt&#8220;, wie beim Doppelkopf: Endweder du entscheidest selber,  wann du dein Pflicht-Solo spielst, auf die Gefahr hin, dass die Karten dir nicht besonders gut erscheinen, oder du wartest ab und hoffst bis zum Schluss, und muss dann nehmen, was dir die letzte Runde bietet. &#8222;Vorgeführt&#8220; ist immer die schlechtere Wahl, selbst wenn es vorkommt, dass der Zufall oder eine jetzt besonders hohe Aufmerksamkeit dir zu Hilfe kommt.</p>
<p>Wer freiwillig den &#8222;Schrecken ohne Ende&#8220; und damit ein undefinierter Abwarten durch Aufschieben wählt, handelt masochistisch, selbstquälerisch, selbstzerstörend, auch wenn es sich im Moment eher entlastend anfühlt.</p>
<p>Wenn eine solche Haltung sich tief im Innern festgesetzt hat und schon lange den vertretbaren Rahmen des taktischen klugen Abwartens verlassen hat, ist es Zeit, mit fachlichem Rat und konkreter Unterstützung wieder Klarheit und Ordnung in die Prioritätenliste zu bekommen &#8211; zum Beispiel mit dem Prokrastinations-Coach.</p>
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		<title>&#8222;Mach doch, was du willst!&#8220;</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/mach-doch-was-du-willst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 11:18:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prioritäten]]></category>
		<category><![CDATA[Wollen]]></category>
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					<description><![CDATA[Was für die einen als Ausdruck von tiefster Enttäuschung über mangelnde Loyalität rüber kommt, kann in anderem Zusammenhang als Zeichen der Anerkennung und zugetrauter Kompetenz gemeint sein. Machen Sie denn ... <a title="&#8222;Mach doch, was du willst!&#8220;" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/mach-doch-was-du-willst/" aria-label="Mehr Informationen über &#8222;Mach doch, was du willst!&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was für die einen als Ausdruck von tiefster Enttäuschung über mangelnde Loyalität rüber kommt, kann in anderem Zusammenhang als Zeichen der Anerkennung und zugetrauter Kompetenz gemeint sein. Machen Sie denn wirklich, was Sie wollen? Trauen Sie sich? Dürfen Sie das? Oder gehören Sie zu denen, die viel zu oft tun müssen, was andere von ihnen verlangen &#8211; ohne dass Sie es wirklich wollen? Natürlich sind das Fragen, die in dieser Offenheit selten gestellt und noch seltener ehrlich beantwortet werden.</p>
<p>Eine Art, einem  Nicht-Wollen Ausdruck zu verleihen, ohne dazu eine klare Position einzunehmen, ist das &#8222;Erstmal nicht&#8220;: Kein komplettes Aufgeben des Projekts, aber ein Überdenken der Bereitwilligkeit, ein Drosseln des Erledigungstempos, eine Neuordnung der Prioritäten. Aufschieben als ein Indiz dafür, dass in Bezug auf die  Motivation und das Wollen etwas nicht rund läuft. Und weil es noch so viel anderes zu tun gibt, scheint die Prioritätenverschiebung zunächst keineswegs unpassend. Andere Projekte profitieren davon. Was also ist dagegen einzuwenden? Vielleicht und im für Sie günstigsten Fälle nichts, vielleicht aber doch sehr viel: Sie werden die Konsequenzen erleben. Ob sie das sind, was Sie (tatsächlich!) wollen?</p>
<p>Dieses &#8222;Mach doch, was du willst!&#8220; ist nur selber ehrlich im Sinne einer neu zugestandenen Autonomie gemeint, sondern wird viel häufiger als kaum versteckte Drohung verstanden. Aber auch das nachgesetzte &#8222;Du wirst schon sehen, was du davon hast&#8220; muss nicht so negativ sein, wie es vielleicht gemeint ist: Tun Sie doch wirklich einmal, was Sie schon immer wollten, und sehen Sie, was Sie endlich davon haben. Schieben Sie diese Erfahrung nicht unnötig weiter auf! Aber seien Sie darauf gefasst: Es könnte zu einer Gewohnheit werden, die Ihnen Spaß macht!</p>
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