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	<title>Pausen &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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		<title>akademisches Arbeiten ist Home-Work mit denselben Fallstricken</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/akademisches-arbeiten-ist-home-work-mit-denselben-fallstricken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2020 22:18:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Apps gegen das Aufschieben]]></category>
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					<description><![CDATA[Diszipliniert lernen, konzentriert auf die Prüfung hinarbeiten, meistenteils zuhause mit gelegentlichen Präsenzen i mHörsaal oder im Prüfungsraum. Ob so ein fröhliches Studentenleben aussieht, kann heute im Zeichen von Bachelor- und ... <a title="akademisches Arbeiten ist Home-Work mit denselben Fallstricken" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/akademisches-arbeiten-ist-home-work-mit-denselben-fallstricken/" aria-label="Mehr Informationen über akademisches Arbeiten ist Home-Work mit denselben Fallstricken">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Diszipliniert lernen, konzentriert auf die Prüfung hinarbeiten, meistenteils zuhause mit gelegentlichen Präsenzen i mHörsaal oder im Prüfungsraum. Ob so ein fröhliches Studentenleben aussieht, kann heute im Zeichen von Bachelor- und Masterstudiengängen sicherlich kontrovers diskutiert werden.</p>
<p>Wenn allerdings  das selbständig initiierte Lernen und Arbeiten als solches angesprochen ist, steht der/die Studierende nicht ganz allein &#8222;im Regen&#8220;. Auch die wachsende Zahl der im eigenen Home-Office selbständig Tätigenen oder die Voll- bzw. in Teilzeit-Beschäftigten Homeworker sehen sich genauso vor der Notwendigkeit, jeden Tag aufs Neue sich zu <strong>motivieren</strong>, zu <strong>disziplinieren</strong>, nach ihren unmittelbaren und zukünftigen <strong>Zielen</strong> auszurichten, den <strong>Anstrengungslevel</strong> <strong>hochzuhalten</strong>, <strong>Ablenkungen</strong> <strong>abzuwehren</strong>, ihr insgesamt und ihr tägliches <strong>Zeitkontingent zu planen und zu managen</strong>.</p>
<p>Akademisches Arbeiten und Home-Working sind sich so ähnlich! Und beide brauchen ein ebenso strenges wie flexibles Zeitmanagement. Wie das geht? Hier ein paar Stichworte, die im &#8222;Zeitmanagement&#8220; abgesichert werden sollten:</p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li>Kenne dein <strong>Projekt</strong>, seinen inhaltlichen und seinen zeitlichen <strong>Umfang</strong>.</li>
<li>Kenne deine <strong>Produktivität</strong>, dein Schlafbedürfnis, deine Erschöpfungssignale.</li>
<li>Mach daraus eine <strong>Planung</strong>, eine Struktur, ein Diagramm, einen Plan.</li>
<li>Stelle sicher, dass du dementsprechend <strong>Pausen einplanst</strong>, und sie auch machst &#8211; spätestens nach 45 Minuten, allerspätestens nach 90 Minuten.</li>
<li>Lass dich nicht vom <strong>Smartphone</strong> aus dem Arbeitsfluss bringen.</li>
<li>Benutze das Smartphone allenfalls als <strong>Arbeits- oder Zeitkontroll-Instrument</strong>, nicht aber für eigene oder fremde Benachrichtigungen. Auch nicht deinen PC oder Laptop.</li>
<li>Nutze <strong>Zeitmanagement-Tools.</strong> Interessant ist das Arbeitsfeedback, das die &#8222;Rescue-Time&#8220; liefert.</li>
<li><strong>Geh zur Arbeit!</strong> Im Ernst: Verhalte dich am frühen Morgen schon so, als würdest du gleich einen wichtigen Job in der City antreten: Mach deinen Sport, nimm deine Dusche und ein gesundes Frühstück, ein sauberes Hemd und ein attraktives Äußeres und setz dich an einen aufgeräumten und sauberen Schreibtisch und freue dich auf einen produktiven Arbeitstag. Und mach daraus ein Ritual. Es hilft dir, dich und deine Arbeit ernst zu nehmen und als wichtig anzuerkennen. und dich <strong>darin wohlzufühlen</strong>.</li>
<li>Finde heraus, welches <strong>Arbeitsumfeld</strong> für dich zuträglich ist. Menschen mit einem beruhigten Geist tun sich einen Gefallen mit einem ebenso ruhigen und <strong>reizarmen</strong> Ambiente. Menschen, die eine Tendenz zum ADHS haben, und deren Geist <strong>ständig Input</strong> braucht, werden es nicht schaffen, ihren hibbeligen inneren Affen mit einem minimalistischen Umfeld kaltzustellen. Im Gegenteil: Er wird sich noch mehr aufregen. Finde immer wieder neu heraus, wie du tickst: Es kann sich ändern, je nach Tagesform, oder nach momentaner Laune.</li>
<li><strong>Mach Pausen</strong>, <strong>trinke genug</strong>, <strong>bewege dich</strong> in den Pausen, auch im Sitzen am Schreibtisch, <strong>verzichte auf Zucker</strong>, der dich aufputscht und dann zusammenfallen lässt. Obst, Nüsse, Vollkornriegel sind gute Alternativen, um das Energielevel aufrecht zu halten, bevor es gleich in die Pause geht.</li>
</ul>
<p>Zeitmanagement ist, wie du siehst, Planung an der Uhr, an deinem Umfeld und an dir. Egal, ob du studierst oder homeworkst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein bisschen vom süßen Nichtstun naschen</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/ein-bisschen-vom-suessen-nichtstun-naschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2018 21:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Chronobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht-Tun]]></category>
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		<category><![CDATA[Pausen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dolce far niente, das süße Nichtstun, könnte der Gegenentwurf für ein krampfhaftes Prokrastinieren sein. Das ungeliebte, unerledigte und lange vor sich hergeschoben Thema wird endlich ganz aktiv zu den Akten ... <a title="Ein bisschen vom süßen Nichtstun naschen" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/ein-bisschen-vom-suessen-nichtstun-naschen/" aria-label="Mehr Informationen über Ein bisschen vom süßen Nichtstun naschen">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dolce far niente, das süße Nichtstun, könnte der Gegenentwurf für ein krampfhaftes Prokrastinieren sein. Das ungeliebte, unerledigte und lange vor sich hergeschoben Thema wird endlich ganz aktiv zu den Akten gelegt und gegen genussvolles Nichtstun eingetauscht. Das könnte sogar gut gehen, wenn wir nicht selbst das alte Thema ungewollt wieder ausgraben würden. Kierkegaard meinte dazu: &#8222;An sich ist Müßiggang durchaus nicht eine Wurzel allen Übels, sondern im Gegenteil ein geradezu göttliches Leben, &#8230;&#8220;, aber er konnte sich den Nachsatz nicht verkneifen: &#8222;&#8230; solange man sich nicht langweilt.“</p>
<p>Das, was als Thema immer noch anhängig ist, wird uns vermutlich auch weiterhin noch beschäftigen, und daran merken wir, dass wir es nicht in Luft auflösen können. Und dass wir kein völlig ungetrübtes Verhältnis zum Nichtstun haben. Erziehung, Glauben, Gesellschaft und das eigene Sich-in-die-Pflicht-nehmen ziehen uns wie am Nasenring durch die Beschäftigungs-Arena, auch wenn wir gerne uns im Schlaraffenland suhlen würden. Hierin liegt vielleicht auch der Grund für die immer wieder geäußerte Unterstellung, dass ein &#8222;bedingungsloses Grundeinkommen&#8220; schon deshalb unrealistisch sei, weil sich jeder sofort auf die faule Haut legen, und ein ganzes Volk in Unproduktivität verkommen würde. Der Gehalt dieser Dauerdebatte leidet dummerweise einerseits an der ungleichen Verteilung der diesbezüglich relevanten Daten- und Faktenkenntnis, dann an der ideologischen Motivation, und schließlich an der Negierung des Unterschieds zwischen Nichts-Tun und Nicht-Tun. Hier aber scheidet sich die Spreu vom Weizen, auch für den Prokrastinierer. Denn wenn er aufschiebt, tut er ja nicht nichts, sondern einfach etwas anderes, dem er nicht unbedingt seine Wichtigkeit, durchaus aber sein Wohlgefallen zuweist.</p>
<p>Ich finde, das Leben ist nicht nur harte, selbstverleugnende Arbeit, sondern auch Genuss, Spaß und Lebensfreude. Wer sich dies alles in spartanischer Weise versagt, wird auch an der Arbeit wenig Freude haben, und sie gerne vor sich herschieben. Ein gutes Mittel gegen drohende Prokrastinationsbereitschaft ist daher: Pause und Entspannung, Platz für Regenerierung und lustvollen Austausch. Übrigens: Die Zeitspanne, innerhalb derer eine Tätigkeit mit Freude, Konzentration, Produktivität und relativer Fehlerfreiheit durchgehalten werden kann, liegt gehirntechnisch bei ca. 25 &#8211; 30 Minuten. Dann schaltet das Gehirn automatisch und meist unbemerkt in einen rekapitulativen Modus, der einen Gutteil der Aufmerksamkeit in das Verarbeiten des gerade Bearbeiteten umlenkt, und der ca. 5 &#8211; 10 Minuten andauert. Es ist daher durchaus sinnvoll, den Arbeits- und Pausenrhythmus diesen physiologischen Gegebenheiten anzupassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div></div>
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