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	<title>Konzentration &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
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		<title>Auf welche Weise Yoga helfen kann</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/prokrastination-und-yoga/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2023 09:17:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Ablehnung]]></category>
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					<description><![CDATA[Yoga ist ein wirksames Mittel gegen bestimmte Arten der Prokrastination &#8211; weil es sensibel macht Von Zeit zu Zeit gibt es Situationen, in denen ich Yoga als „Heilmittel“ gegen Prokrastination ... <a title="Auf welche Weise Yoga helfen kann" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/prokrastination-und-yoga/" aria-label="Mehr Informationen über Auf welche Weise Yoga helfen kann">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yoga ist ein wirksames Mittel gegen bestimmte Arten der Prokrastination &#8211; weil es sensibel macht</strong></p>
<p>Von Zeit zu Zeit gibt es Situationen, in denen ich Yoga als „Heilmittel“ gegen Prokrastination empfehle. Das scheint zunächst widersinnig, kostet die Ausübung des Yoga doch noch zusätzliche Zeit, die vielleicht besser für die Erledigung der ausstehenden Arbeiten verwendet werden sollte? Wie und wodurch Yoga sich stattdessen als &#8222;Medizin&#8220; mit Langzeitwirkung gegen Prokrastination erweist, ist auf mehrerlei Weise begründet.</p>
<p>Zum einen trainiert regelmäßiges Yoga den wichtigen &#8222;Erledigungmuskel Routine&#8220;, die dem &#8222;Routinier&#8220; die ständige, lästige und auch gefährliche Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Willensschwäche erspart.</p>
<p>Zudem wird durch routinemäßiges Üben von Yoga auch eine Gewöhnung an eine &#8222;Konzentration on demand“ trainiert.</p>
<p>Auf der &#8222;gehirntechnischen&#8220; Seite ist bemerkenswert, dass bei konsequentem Yoga-Üben positive Veränderungen im lateralen präfrontalen Cortex gemessen werden. Diese Gehirnregion spielt eine zentrale Rolle für das Planen und Entscheiden, was bei &#8222;eingefleischten&#8220; Prokrastinierern ein typischer Grund für das Aufschieben ist.</p>
<p><strong>Eine ganz besondere Qualität des Yoga </strong></p>
<p>in Bezug auf die Prokrastination und auf jeden Erledigungs- und Entscheidungsprozess ist jedoch, dass Yoga die Praktizierenden darin <strong>unterstützt</strong>, für das Sich-konfrontieren mit den körperlichen Reaktionen auf die schmerzlichen gymnastischen Grenzsituationen bei den Asanas <strong>sensibel zu werden</strong>, und für all die Abwehrreaktionen, die dabei in einem vorgehen. In diesen Situationen durchläuft der Übende Erfahrungen, denen er entweder weiterhin mit den automatischen Reflexen (zur primären Schmerzvermeidung) antworten kann, oder auch ganz anders, nämlich mit aufmerksamer Reflexion (was geht hier gerade in mir vor?) und Bewusstwerdung.</p>
<p>Die Empfindungen, auf die wir besonders achten, sind &#8211; hier wie dort &#8211; jene, die im Moment des Aufkommens des Drangs zum Aufhören und Verschieben entstehen, also Empfindungen des Unwohlseins, des Widerstands, die wir, anstatt sie so schnell wie möglich beiseitezuschieben, akzeptieren, besser noch: begrüßen sollten, nämlich als Geschenk der Bewusstmachung von selbständiger Entscheidung, und als Mittel der Selbsterfahrung und der Selbststeuerung.</p>
<p><strong>Dieser Wahrnehmung der Empfindungen (genauer: der Widerstandsempfindung angesichts einer nicht akzeptierten Aufgabe) geht ein Moment der Sensibilisierung für diesen inneren Konflikt voraus. Der Versuchung, die offenbar notwendige Konfliktklärung (vorerst) nicht anzugehen und sie vielmehr vor sich herzuschieben, wird eine Bewusstheitsförderung und Reifung und ein Zuwachs an Autonomie gegenübergestellt.</strong> Die aufmerksame Überprüfung der und die Sensibilisierung für die angetriggerten typischen Prokrastinationsverursacher öffnet zusätzlich den Blick auf das, was nicht reibungslos abläuft, und rückt in diesem Moment bereits den einen und anderen Lösungsweg für das Problem in erkennbare und greifbare Nähe.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Wer hat Schuld an der Ablenkung?</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/wer-hat-schuld-an-der-ablenkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 11:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Apps gegen das Aufschieben]]></category>
		<category><![CDATA[LEDZ GO!]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Störung]]></category>
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					<description><![CDATA[In den Sog der Aufschieberei gerät man nicht selten, wenn wichtige Zeitkontingente geopfert werden, die dann für das Wichtige, Eigentliche nicht mehr zur Verfügung stehen. Ist es die eigene Ablenkbarkeit, ... <a title="Wer hat Schuld an der Ablenkung?" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/wer-hat-schuld-an-der-ablenkung/" aria-label="Mehr Informationen über Wer hat Schuld an der Ablenkung?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den Sog der Aufschieberei gerät man nicht selten, wenn wichtige Zeitkontingente geopfert werden, die dann für das Wichtige, Eigentliche nicht mehr zur Verfügung stehen. Ist es die eigene Ablenkbarkeit, die solches zulässt, und wie gehen wir damit um?</p>
<p>Wer früher etwas anzubieten oder mitzuteilen hatte, ging davon aus, dass die dafür nötige Aufmerksamkeit schwer zu erreichen sein. Also wurde viel Geld und Geist in die Hand genommen, um die natürlichen Abwehrmechanismen einer gesunden Konzentration außer Kraft zu setzen &#8211; mit Erfolg. Inzwischen haben die ausgefeiltesten Aufmerksamkeits-Erzwinger ungehinderten Zugang in unsere abgesichertsten und abgeschottendsten Rückzugsräume.</p>
<p>Algorithmenrechner und Wahrnehmungsforscher, App-Designer und Akustiker, Marketingspezialisten in Politik, Wirtschaft und allen sozialen Medien haben uns am Wickel: Wir sind im Trommelfeuer der Aufmerksamkeits- und Ablenkungsindustrie. Erstaunt es also, dass wir da oft nicht widerstehen können? Wo wir doch permanent in einem profitablen Zustand der Neugier, der Haben- und Wissen-Geilheit, des Neid, der Fear of missing-out,  und der Zerstreuung gehalten werden. Und wir wollen trotzdem einen freien Raum für uns retten, in dem wir das tun können, was im Moment wirklich wichtig für uns ist &#8211; nur für uns? Dann müssen wir darum kämpfen, er wird uns nicht freiwillig überlassen. Wie kann das gehen?</p>
<p>Zum Glück gibt es immer nur ein paar typische Einfallsstore, durch die die Aufmerksamkeits-Ökonomie ihre Invasion startet. Wir kennen sie, und hier können wir ansetzen, hier liegt unsere einzige Chance: diese Einfallstore identifizieren, sichern, privilegiert bewachen. Manchmal sind es die großen Burgtore, die Schlupflöcher bieten, manchmal geheime Tapetentüren, die wir selber nicht kannte. Weil wir längst betriebsblind geworden sind. Aber wir können uns die Macht wieder zurückholen.</p>
<p>Mach den Sicherheits-Check, sichere Dich ganz bewusst ab gegen die Raubzüge der Aufmerksamkeits-Ökonomie. Dein Zeit-Konto wird es Dir danken.</p>
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