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	<title>Kommunikation &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
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		<title>Wenn der Körper uns sagt, wo es lang geht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 May 2023 14:08:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[LEDZ GO!]]></category>
		<category><![CDATA[Embodiment]]></category>
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		<category><![CDATA[Körpererleben]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hoheit der Gefühle Aufschieben: Manche empfinden es einfach nur als Bequemlichkeit, „Null-Bock“ oder als „keine Lust jetzt“. Tatsächlich aber entsteht der Aufschiebereflex aus einem innerlich gefühlten Widerstand, der von ... <a title="Wenn der Körper uns sagt, wo es lang geht" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/wenn-der-koerper-uns-sagt-wo-es-lang-geht/" aria-label="Mehr Informationen über Wenn der Körper uns sagt, wo es lang geht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Hoheit der Gefühle</strong></p>
<p>Aufschieben: Manche empfinden es einfach nur als Bequemlichkeit, „Null-Bock“ oder als „keine Lust jetzt“. Tatsächlich aber entsteht der Aufschiebereflex aus einem innerlich gefühlten Widerstand, der von den Begleitumständen einer Erledigung, so genannten Triggern, ausgelöst wird. Solche Gefühle sind keineswegs nur als nebensächlicher oder romantischer „Schmus“ abzutun. Dafür können sie sich viel zu wirkungsvoll und bestimmend durchsetzen. Sie sind der konkrete, im Zwischenhirn abgespeicherte Niederschlag früherer Erinnerungen und Reaktionen, die uns auf diese gefühlvolle Weise immer noch in ihren Bann ziehen und beeinflussen, so spontan und reflexhaft, dass unser Denkhirn mit seinem Verstand regelmäßig überholt wird und sich erst hinterher korrigierend einmischen kann.</p>
<p><strong>Der Verstand erklärt uns die Welt, </strong></p>
<p>die Gefühle mit dem Körper als ihrem Ausdrucksapparat lassen sie uns erleben, wahrnehmen, ganz subjektiv spüren &#8211; und dann auch sehr schnell und reflexartig reagieren. Noch bevor wir uns solch einer Reaktion bewusst werden, hat der Körper seinen Schutzauftrag schon erfüllt: mit einem Blinzeln das Auge bedeckt, die Hand aus einer Gefahrenzone zurückgezogen, die ersten wichtigen Hormone und Neurotransmitter auf den Weg geschickt und als Blitzreaktion verarbeitet. Solche sensomotorischen Fähigkeiten sind überlebenswichtig und seit frühester Kindheit eingeübt und laufend optimiert.</p>
<p><strong>Nur eine kleine Bewegung</strong></p>
<p>In der Therapie (ebenso wie in der Selbsttherapie) ist es hilfreich, diese innerlichen Regungen wahrzunehmen, zu lesen und zu verstehen, wo immer sie sich körperlich zu erkennen geben. Sie sind die Art und Weise, wie sich unser Inneres äußert. Z.B., wenn eine kleine, kaum wahrnehmbare Bewegung des Kiefers sich als eine Bewegung offenbart, mit der Gefühle im Kontakt mit anderen Menschen reguliert werden, etwas eine Angst, nach etwas zu fragen, die man schon seit der Kindheit kennt, oder ein Bedürfnis, sich zurückzuziehen, ohne dafür abgelehnt zu werden. Ein kleines mimisches Signal, das ebenso diskret wie vielsagend sein kann. Und das uns der Körper gibt.</p>
<p><strong>Mit der Spannung auch die Situation lösen</strong></p>
<p>Der Moment, in dem der ursprüngliche Handlungs- und Erledigungsimpuls gebremst oder sogar abrupt umgelenkt wird, kann von einer kleinen mimischen Geste begleitet und auch zeitlich verortbar sein, weil genau mit ihr bereits in einer früheren Situation ein (Aus-)Weg zur körperlichen Gefahrenabwehr und Stressminderung erhofft wurde. Ein ungünstig verlaufener Zahnarztbesuch könnte beispielsweise der Ursprung gewesen sein. Eine solche kleine Geste aufzunehmen kann ebenso unwillkürlich die Spannung der gegenwärtigen Situation lösen und dadurch eine selbstregulierende Veränderung einleiten. Der Körper mit seinem voreiligen Instrumentarium hätte dann das geschafft, was weit außerhalb der Reichweite des nachdenkenden Verstandes lag.</p>
<p><strong>Gilt in jeder Beziehung</strong></p>
<p>Auch in der Begegnung mit Gegenständen oder Situationen, die nicht in direktem Bezug zu anderen Menschen stehen, z.B. Erledigungen, die man gerne aufschieben möchte, werden körperliche Reaktionen spürbar (und für den Außenstehenden oft auch sichtbar) werden, die Rückschlüsse auf den Ursprung oder eine sonstige Verbindung zur Unterbrechung des Handlungsimpulses geben können. Die Beziehung des Ausführenden zu seinem Objekt ist durch eine emotionale Regung gestört, die nicht selten bereits in eine entsprechende körperliche Regung umgewandelt wurde: das Herz schlägt heftig, ein Übelkeitsgefühl taucht auf, oder ein Empfinden von Druck oder Schwindel. Nicht immer weisen solche Gefühle direkt auf den körperlichen Signalgeber, wie es vielleicht bei zitternden oder „weichen“ Knien vermutet werden könnte. Dafür sind vermutlich schon etliche ähnliche Situationen vorgefallen, die bereits ihre Spuren hinterlassen haben. Aber der Körper hat seine Warnsignale gegeben, so dass eine Überprüfung der Situation (z.B. mit Hilfe der LEDZ GO!©-Analyse) leicht zur Lösung der Zurückhaltung beitragen kann.</p>
<p><strong>&#8222;Körperpsychotherapie&#8220;</strong></p>
<p>Mit ihr wird in unserer Arbeit an dem Phänomen Prokrastination die einseitige kognitive Ebene gerne verlassen, weil das Körpergedächtnis und -erleben, der große Fundus der Gefühle und das unbewusste, aber vielsagende Repertoire des Embodied Mind uns wichtige Hinweise gibt, die unserem klugen und doch nur beschränkt wahrnehmungsfähigen Verstand nicht zur Verfügung stehen. Die zugrunde liegende Annahme, dass Prokrastination nicht die &#8222;Krankheit&#8220; ist, sondern &#8222;nur&#8220; das Warnsignal für einen internen Beziehungsfehler, und dass dieses Signal sorgfältig gelesen und interpretiert werden muss, wodurch die Prokrastination überflüssig wird, findet ihre Bestätigung und ihre Unterstützung dort, wo die körperbezogene Psychotherapie integrativer Teil des Klärungsprozesses ist.</p>
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		<title>Online besser?</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/online-besser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2020 14:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[CORONA]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmethodik]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ab jetzt Home-Office, und alles cool? Einfach die Arbeit ganz privat und nach dem eigenen Tagesrhythmus einteilen, frei vom Zeitverlust durch Stau, Pendeln und lange Wege? Schön wär’s. Die Realität ... <a title="Online besser?" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/online-besser/" aria-label="Mehr Informationen über Online besser?">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab jetzt Home-Office, und alles cool? </strong></p>
<p>Einfach die Arbeit ganz privat und nach dem eigenen Tagesrhythmus einteilen, frei vom Zeitverlust durch Stau, Pendeln und lange Wege? Schön wär’s. Die Realität ist: Wir haben nicht etwa Urlaub auf Balkonia, sondern – so jedenfalls meine Wahrnehmung – jetzt noch mehr zu tun als vorher, und noch chaotischer. Die scheinbar geschenkte Zeit wird um ein vielfaches mehr verbraucht durch neue, ungewohnte Arbeitsmittel, -organisationen, -abläufe, -umgebungen, und durch einen extensiven Neuumgang mit der Zeit. Das Mitteilungsbedürfnis eines jeden Einzelnen ist extrem gestiegen. Alte Kontakte werden neu belebt, Erfahrungen und Emotionen wollen sich mitteilen. Kommunikativer ist häufiger und breiter (nicht immer auch tiefer). Alte Projekte drängen wieder an die Oberfläche, die früher aus Zeitgründen vertagt wurden. Und alles gleichzeitig: Zeitlücken sind schwer auszuhalten, und jetzt geht es ja.</p>
<p><strong>So werden die To-Do-Listen eher länger als kürzer.</strong></p>
<p>Geregelte Arbeit ist jetzt ausgetauscht gegen viel Improvisation und durch ungeregelte Problemlösungsaktivitäten ersetzt. Und so mussen wir verstärkt schauen, wie wir das Regelmäßige und das außerordentlich Notwendige auf die Reihe bringen. Mehr denn je müssen wir uns bewusst machen, dass das Aufgeschobene eben nicht aufgehoben, also weg ist. Es ist nur woanders, nämlich auf einer anderen Seite unserer immer länger werdenden To-Do-Liste. Zur überall telemedial verordneten „Fremdbespaßung“ bleibt eigentlich überhaupt keine Zeit, und strikte und konsequente Arbeitsmethodik ist einmal mehr in diesen ver-rückten Zeiten angesagt.</p>
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