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	<title>Haltung &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
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		<title>Welche Zielformulierungen bringen uns weiter</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/welche-ziele-bringen-uns-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2020 12:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass Ziele uns vorwärts bringen, davon sind wir leicht zu überzeugen. Wie Ziele aber zu formulieren sind, damit sie uns dahin führen, wohin wir wollen, darüber gibt es sehr gegensätzliche ... <a title="Welche Zielformulierungen bringen uns weiter" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/welche-ziele-bringen-uns-weiter/" aria-label="Mehr Informationen über Welche Zielformulierungen bringen uns weiter">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dass Ziele uns vorwärts bringen, </strong>davon sind wir leicht zu überzeugen. Wie Ziele aber zu formulieren sind, damit sie uns dahin führen, wohin wir wollen, darüber gibt es sehr gegensätzliche Meinungen. Das liegt hauptsächlich daran, dass Ziele in sehr unterschiedlichen Erledigungsstadien formuliert werden, in denen sie eine jeweils andere, u.U. gegenteilige Funktion haben.</p>
<p><strong>Handlungs-Ziele</strong></p>
<p>Es wird üblicherweise gefordert, dass <strong>Ziele </strong>dafür da sind, das<strong> Handeln</strong> eng am Ergebnis zu orientieren, um es so <strong>effizient</strong> zu machen. Dafür sollen sie &#8222;<strong>s.m.a.r.t.</strong>&#8220; sein, also:</p>
<ul>
<li><strong>s</strong> = spezifisch, nicht zu allgemein gefasst und klar und positiv fofmuliert</li>
<li><strong>m</strong> = messbar im Ergebnis</li>
<li><strong>a</strong> = attraktiv</li>
<li><strong>r</strong> = realisierbar</li>
<li><strong>t</strong> = terminiert.</li>
</ul>
<p>Solche &#8222;smarten&#8220; Zielformulierungen sind immer geeignet, wenn es um die Durchführung einer bereits entschiedenen Handlung im Sinne eines konkreten Ergebnisses geht. Sie sind es nicht, wenn diese Entscheidung noch nicht definitiv getroffen ist.</p>
<p>Soll daher erst eine innere Ausrichtung eingenommen werden, aus der ein Ziel entstehen soll, wäre eine &#8222;smarte&#8220; Zielformulierung voreilig. Zunächst ist vielmehr eine Entscheidungsfindung &#8222;aus dem dem Bauch&#8220;, ein emotional mitreißendes &#8222;Seins-Motto&#8220; gefragt. Eine rein rationale Zielformulierung steht da nur im Wege. Denn erst wird noch das &#8222;Was&#8220; und das &#8222;Ob&#8220; entschieden, später dann das &#8222;Wie&#8220;.</p>
<p><strong>&#8222;Traum&#8220;-Ziele </strong></p>
<p>Vor den konkreten Handlungszielen stehen die &#8222;<strong>Traum-Ziele</strong>&#8222;. Sie geben die große Richtung vor, unter die sich das künftige Handeln einordnet und organisiert. Wir nenne sie &#8222;<strong>I</strong> <strong>haVe-A-Dream-Ziele</strong>&#8222;, denn in ihnen wirkt</p>
<ul>
<li><strong>I</strong>, weil es sich diesmal wirklich um mein ureigenstes, persönliches Ziel handeln soll</li>
<li><strong>Ha</strong> = als innere <strong>Haltung</strong> und</li>
<li><strong>Ve</strong> = als mein <strong>Verhalten</strong>, das sich entsprechend ausrichtet, eine</li>
<li><strong>A</strong> = <strong>Absicht</strong> und einen</li>
<li><strong>Dream</strong> = jener <strong>Traum </strong>, der zur Wirklichkeit werden zu lassen.</li>
</ul>
<p>Solche &#8222;<strong>I</strong> <strong>haVe-A-Dream-Ziele</strong>&#8220; formulieren sich nicht im Futur, sondern in der grammatischen Gegenwart. Denn sie beschreiben eine gerade entstehende neue Wunschpräsenz, eine Haltung, aus der heraus ein ebenso neues Verhalten entsteht, das die Erfüllung des Wunsches ermöglicht. Sie definieren sich nicht in rationalen Vorgaben &#8211; im Gegenteil: Eine bildhafte Ausdrucksweise, eine sprachliche Annäherung in Beispielen und Metaphern schützt sie davor, zu sehr rational-kleinteilig voreiliges Zielerfüllungen zu entwerfen.</p>
<p><strong>Prokrastination </strong>kann genauso gut aus einer unzureichenden smarten Zielbeschreibung, wie auch als Folge einer emotional nicht ausreichend abgesicherten <strong>I</strong> <strong>haVe-A-Dream-</strong>Zielelformulierung entstehen. Der entscheidende Moment, der im Zweifel das &#8222;Weitermachen&#8220; oder das &#8222;Aufschieben&#8220; bestimmt, liegt dort, wo die fragile Decke der Zielfestlegung entweder tragfähig ist oder einbricht.</p>
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			</item>
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		<title>Prokrastination ist Verrat am Heute, und am Selbst</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/prokrastination-ist-verrat-am-heute-und-am-selbst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 20:37:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Anstand]]></category>
		<category><![CDATA[Bequemlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Charakterschwäche]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Pflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Treue Kommittment]]></category>
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					<description><![CDATA[Das klingt hart, zugegeben. Erst recht, weil sich der Prokrastinierer ja eher als Opfer sieht: Opfer der widrigen Umstände, der zu engen Termine, der Ängste und lähmenden Emotionen. Sie alle ... <a title="Prokrastination ist Verrat am Heute, und am Selbst" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/prokrastination-ist-verrat-am-heute-und-am-selbst/" aria-label="Mehr Informationen über Prokrastination ist Verrat am Heute, und am Selbst">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das klingt hart, zugegeben. Erst recht, weil sich der Prokrastinierer ja eher als Opfer sieht: Opfer der widrigen Umstände, der zu engen Termine, der Ängste und lähmenden Emotionen. Sie alle sind ernstzunehmen, gewiss. Aber es stehen auch wenig ehrenwerte  Einschätzungen im Raum, wie etwa Bequemlichkeit, Willens-  oder gar Charakterschwäche. Und jetzt auch noch VERRAT.</p>
<p>Wer aufschiebt, verrät zweifellos ein Vorhaben, eine Vereinbarung, einen Auftrag. Vielleicht auch ein gegebenes Versprechen, eine zugesagte Loyalität im Verhältnis zu einem Anderen &#8211; und gegenüber sich selbst ganz wichtige Werte wie Zuverlässigkeit, Anstand, Redlichkeit, Treue &#8211; geht es doch oft um die Zusage einer pünktlichen Erledigung, um Pflichterfüllung, um ein Kommittment.</p>
<p>Verrat hat einen unguten Beigeschmack, ähnlich wie Feigheit, die dem Aufschieber ebenfalls mit Leichtigkeit unterstellt wird. Tatsächlich geht es bei beiden um das Ziel, die eigene Haut zu retten, ungeachtet der Konsequenzen.</p>
<p>Prokrastination ist deshalb Verrät, weil er den Widerstand gegen die betreffende Erledigung nicht wirklich formuliert und realisiert. Dann hieße er wohl eher &#8222;Revolution&#8220; &#8211; gegen die Sache, gegen den Auftraggeber, gegen sich selber in der zugedachten Rolle &#8211; wenn einfach der Mut fehlt, sich des Verstandes ohne Rücksicht auf die Konventionen zu bedienen.</p>
<p>Aufschieber sein bedeutet nicht auferlegtes Schicksal, auch nicht die notwendige Konsequenz aus schicksalhaften Ereignissen. Aufschieben ist eine innere Haltung, die oft so wenig wahrgenommen wird wie eine schlechte Körperhaltung, die aber auf die Dauer sich auf die gesamte Lebensführung negativ auswirkt.</p>
<p>Haltungen werden dadurch korrigiert, dass sie isoliert, unterbrochen und neu eingeübt werden, und nicht bejammert.</p>
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