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	<title>Gewohnheit &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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		<title>Prokrastination und Bewegung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2022 08:15:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
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					<description><![CDATA[„Komm endlich mit dem A*** hoch!&#8220; Wer jemals eine solche Aufforderung als ultimatives Anti-Prokrastinations-Mittel verabreicht bekam, war überzeugt, mit seiner Empörung Recht zu haben. „Nicht in die Pötte“ zu kommen, ... <a title="Prokrastination und Bewegung" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/prokrastination-und-bewegung/" aria-label="Mehr Informationen über Prokrastination und Bewegung">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>„Komm endlich mit dem A*** hoch!&#8220;</h3>
<p>Wer jemals eine solche Aufforderung als ultimatives Anti-Prokrastinations-Mittel verabreicht bekam, war überzeugt, mit seiner Empörung Recht zu haben. „Nicht in die Pötte“ zu kommen, durfte bislang als abwertende und beleidigende Unterstellung an dem immer dicker werdenden Fell eines „Prokrastinierers“ abprallen. Wusste sie oder er doch aus leidvoller Erfahrung, dass zwischen Wollen und Tun meist ein sehr verschlungener und nicht leicht zu beherrschender Entscheidungsprozess liegt, der mit „allmählich mal in die Gänge kommen, aber mal plötzlich!&#8220; nur sehr unzulänglich beschrieben wird.</p>
<p>Trotzdem wollen wir den Aspekt der Bewegung nicht ganz aus dem Auge verlieren. Liegen doch zwischen dem planenden Kopf und den exekutiven Beinen noch weitere wichtige Akteure &#8211; außer dem Allerwertesten -, die es lohnt, aus der Deckung zu holen.</p>
<p><strong>Erstarrung</strong></p>
<p>Prokrastination erweist sich immer wieder als eine geistige und emotionale Erstarrung, die sich gerne auch unter dem Diktat einer körperlich hinterlegten Programmierung/Automatisierung ausdrückt. Prokrastination ist dann als Zwangs(NICHT)handlung in der Gewöhnung an eine Nicht- oder Falsch-Bewegung eingefangen und im Wortsinne ver&#8220;körper&#8220;t. Ein solches, zunächst von der Vernunft nicht steuerbares Verhalten („Ich will es doch eigentlich, aber es geht einfach nicht!&#8220;) lässt sich nicht immer einfach wegreden. Es kann aber Gegenstand einer speziellen körperbezogenen Therapieform werden, bei der die Verbindung zur betreffenden, unflexibel gewordenen Bewegung (vergleichbar mit einer eingefrorenen Weiche) gesucht und aufgenommen und therapeutisch, im Sinne von blockierungsauflösend, nutzbar gemacht wird.</p>
<p><strong>Entkopplung</strong></p>
<p>Interessante Erfahrungen hierzu werden derzeit mit einem als „Entkopplung&#8220; bezeichneten Verfahren gemacht, das von einer Forschungsgruppe der Uniklinik Hamburg Eppendorf im Rahmen einer Studie zur Behandlung von Tics und Zwangshandlungen entwickelt wurde, und das auch im Rahmen von pro-cras in dafür geeigneten Fällen bereits erfolgreich zur Anwendung gebracht werden konnte: Wenn wir merken, dass der Weg zum Aufschieben über einen bestimmten, meist genau identifizierbaren und reproduzierbaren Bewegungsablauf führt, werden wir darauf das besondere Augenmerk richten, um die beteiligten Erwartungs-, Bewegungs- und Handlungsautomatismen von einander zu lösen. Was wir bislang pauschal als &#8222;Gewohnheit&#8220; etikettierten, erweist sich dann bei solch neu motiviertem Hinsehen als ein beinahe mechanisch fortschreitender Verlauf von isolierbaren Einzelabläufen und -Anstößen, die die Betroffenen bei dieser Gelegenheit oft zum ersten Male in ihrer sequenziell-mechanischen Zwangsläufigkeit wahrnehmen &#8211; und ab jetzt auch unterbrechen und steuern können, sobald erst die festgefrorene Weiche gefunden und wieder aufgetaut ist.</p>
<p><strong>Mehr Informationen hierzu: fix: 0211 9991656, mobil: 01520 9887966</strong></p>
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		<title>Ketten-Prokrastination</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/ketten-prokrastination/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Jan 2020 14:49:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1 Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[LEDZ GO!]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislauf]]></category>
		<category><![CDATA[LEDZ GO]]></category>
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					<description><![CDATA[Für das Bemühen, Prokrastination wieder loszubekommen, kann es hilfreich sein, Klarheit darüber zu schaffen: als was präsentiert sich mein heutiges Prokrastinieren? Zwei Ausformungen müssen wir auseinanderhalten, wenn wir ein Prokrastinieren ... <a title="Ketten-Prokrastination" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/ketten-prokrastination/" aria-label="Mehr Informationen über Ketten-Prokrastination">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für das Bemühen, Prokrastination wieder loszubekommen, kann es hilfreich sein, Klarheit darüber zu schaffen: als was präsentiert sich mein heutiges Prokrastinieren? Zwei Ausformungen müssen wir auseinanderhalten, wenn wir ein Prokrastinieren nachhaltig on den Griff bekommen wollen :</p>
<p><strong>Aufschieben</strong> dort, wo es &#8222;dysfunktional&#8220;, also unsinnig und auch ungewollt ist, können wir als die übliche, &#8222;einfache&#8220; Prokrastination wahrnehmen: Eine bestimmte, mit negativen Erfahrungen oder Erwartungen behaftete Erledigung oder Entscheidung wird auf später verschoben, obwohl sie jetzt von uns verlangt wird.</p>
<p><strong>&#8222;Ketten&#8220;-Prokrastinieren</strong> hat demgegenüber eine eigene, andere Qualität. &#8222;Ketten&#8220;-Prokrastination verliert mehr und mehr den unmittelbaren Bezug zum vermiedenen Thema, zur frustbehafteten Tätigkeit oder Entscheodung, von der wir längst wissen, dass sie uns nichts anhaben kann &#8211; soviel Reflexion über die Prokrastination haben wir inzwischen geleistet, und schieben trotzdem weiter auf, <strong>weil wir nicht mehr die Sache aufschieben, sondern weil wir das Aufschieben wiederholen</strong>: Aufschieben als Wiederholungszwang.</p>
<p>Anstatt uns in der primären Prokrastinationsarbeit mit der frustbehafteten Tätigkeit, mit ihren emotionalen oder kognitiven Vergangenheitsanhaftungen zu beschäftigen. müssen wir uns jetzt darauf konzentrieren, aus einer situationsbezogenen Gewohnheit auszusteigen, die sich Prokrastination nennt. Wir müssen die Möglichkeit mit einbeziehen, dass wir nicht ein praxisbezogenes oder tiefenpsychologisches Bedürfnis zu bedienen haben, sondern der Frage nachgehen müssen: <strong>Warum beantworten wir die Feststellung einer Prokrastination mit dem Prokrastinieren ihrer Klärung?</strong></p>
<p>Sobald wir konstatieren, dass Prokrastination da ist, und dass ihr mit der &#8222;Tiefen&#8220;-Strategie des LEZGO!-Checks nicht beizukommen ist, sondern sie einfach wieder und wieder in einer bestimmten Thematik auftaucht und sich so zur &#8222;Ketten&#8220;-Prokrastination entwickelt, müssen wir in Betracht ziehen, dass sich nicht der Widerstand gegen ein signalgebendes Defizit wieder und wieder formiert, sondern ein neues, unabhängiges Verhaltensmuster sich etabliert hat: der Reflex, auf Prokrastination durch Prokrastination zu reagieren. Es ist eine neue &#8222;Oberflächen-Strategie&#8220; entstanden, deren Tiefenstruktur deswegen nicht aufgelöst wurde, weil sie noch nicht gesehen wurde.</p>
<p>Deswegen ist der Unterschied, vor allem im Veränderungsansatz, bedeutend.</p>
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