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	<title>Atem &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
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	<title>Atem &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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	<item>
		<title>Atmen, um das Körperliche und das Mentale neu zu verbinden</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/atmen-um-das-koerperliche-und-das-mentale-neu-zu-verbinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2019 15:37:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[4 Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Atem]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
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					<description><![CDATA[Entspannte Konzentration Wenn Prokrastination längst nicht mehr die einfache Reaktion auf ein Ungleichgewicht ist, sondern sich als Phänomen selbständig gemacht hat, wenn also nicht mehr aufgeschoben wird, um Unangenehmes zu ... <a title="Atmen, um das Körperliche und das Mentale neu zu verbinden" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/atmen-um-das-koerperliche-und-das-mentale-neu-zu-verbinden/" aria-label="Mehr Informationen über Atmen, um das Körperliche und das Mentale neu zu verbinden">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Entspannte Konzentration</span></b></p>
<p><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Wenn Prokrastination längst nicht mehr die einfache Reaktion auf ein Ungleichgewicht ist, sondern sich als Phänomen selbständig gemacht hat, wenn also nicht mehr aufgeschoben wird, um Unangenehmes zu vermeiden, sondern nur noch, um die Gewohnheit des Aufschiebens zu bedienen, dann ist der Fall eingetreten, dass das mentale Wollen zu den körperlichen neuronalen Grundvoraussetzungen keinen Zugang mehr hat. </span></p>
<p><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Die Gewohnheitsroutine spielt ihr eigenes Spiel, die Kommunikation zu den mentalen Kräften ist unterbrochen. Sie beide in einer gemeinsamen Aufmerksamkeit zusammen zu bringen gelingt dem grundlegenden Instrument des Lebens: dem Atem.</span></p>
<p><b><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">„Bewusstes Atmen“ statt „konzentriertes Atmen“</span></b></p>
<p style="-webkit-text-stroke-width: 0px; word-spacing: 0px;"><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Bewusstes Atmen ist wohl die wichtigste Methode, um die Aufmerksamkeit zu entspannen. Bewusstes Atmen bedeutet zunächst einmal befreites Atmen &#8211; befreit von Kontrolle, Kanalisierung und gewollter Steuerung. Stattdessen wird dem Atem erlaubt, zu geschehen. Statt einzuatmen, lassen wir den Atem kommen, und das Ausatmen geschehen. Wir selber bleiben in einer allenfalls beobachtenden Position, die nicht eingreift, das Geschehen aber auch nicht aus dem Auge verliert. Wir beobachten ein Einatmen, ein Ausatmen &#8211; nicht mehr, und sorgen dafür, dass störende Gedanken und Gefühle sich nicht festsetzen können.</span></p>
<p style="-webkit-text-stroke-width: 0px; word-spacing: 0px;"><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Sosehr wir uns wünschen, bei der Durchführung einer bestimmten Erledigung konzentriert zu sein, so ist &#8222;Konzentration&#8220; für den Arbeitsablauf hilfreich, als Ausdruck einer innerlichen oder muskulären Anspannung ist sie es aber nicht: Denken im Zustand der &#8222;Konzentration&#8220; wird zutiefst konservativ und verbleibt isoliert in den festgefahrenen Meinungen und Denkstrukturen und den umgebenden emotionalen Feldern.</span></p>
<p style="-webkit-text-stroke-width: 0px; word-spacing: 0px;"><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Im Rahmen von &#8222;symptomatischen&#8220; Verhaltensweisen, zu denen ja auch das Prokrastinieren zu zählen ist, bedeutet dies, dass leider die herkömmlichen Reaktionsmuster beibehalten werden und weiter zu den schon bekannten unbefriedigenden Folgen führen</span></p>
<p><b><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Praktische Anleitung 1</span></b></p>
<p><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Nachdem wir uns zeitlich und räumlich einen 10 – 15-minütigen Raum für eine Atemübung geschaffen haben, nehmen wir zunächst ein paar tiefe, kräftige Atemzüge, mit denen wir ankommen und uns locker machen. Die Augen ruhen auf einem Punkt etwa 1 Meter vor uns, und dann lassen wir das Einatmen und das Ausatmen einfach nur noch geschehen.</span></p>
<p><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Ein paar Mal brauchen wir, um die bewusste Steuerung abzugeben, und um darauf zu vertrauen, dass der Atem von selber fließen kann. Wir beobachten das, und werden wenig später merken, dass die Gedanken uns von dem langweiligen Atmen wegführen. Kommen wir also wieder zurück und geben wir uns vielleicht eine Stütze, indem wir die Atemzyklen zählen. Nach jedem Abschweifen bringt uns das Zählen wieder eine neue Bewusstheit, wir beginnen von Neuem oder machen da weiter, wo wir unterbrochen waren. Versuchen wir, die Zeit die wir für diese einfache und doch so herausfordernde Übung vorgenommen haben, tatsächlich zu nutzen!</span></p>
<p><b><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Praktische Anleitung 2</span></b></p>
<p><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Oft wird uns das Gehirn viele Themen präsentieren, die uns während des „Nichtstuns“ beschäftigen wollen oder sollen. Wir nehmen sie zur Kenntnis und kehre zum unangespannten Atmen zurück. Vielleicht zeigen sich da aber auch Themen, Gedanken oder Emotionen, die sich nicht so leicht wegschieben lassen, weil sie sehr eng mit dem Grund unseres Aufschiebens zu tun haben. Auch das können wir einfach nur zur Kenntnis nehmen. Wir können es aber auch nutzen, um mir ihnen einen heilenden Einfluss zu nehmen:</span></p>
<p><span style="font-family: 'Georgia',serif; color: #333333;">Fügen wir diese Gedanken oder Gefühle unserem Einatmen bei! Sorgen wir dafür, dass das unangenehme Gefühl, das hässliche Bild, die ungewisse Befürchtung in unserem Einatmen gesammelt wird, und befördern wir sie in unserem Ausatmen nach draußen. Wir werden merken, dass wir hierdurch einen Entwicklungsprozess in Gang setzen, der unsere Beziehung zu dem hässlichen Bild, zu dem unangenehmen Gefühle oder der unbestimmten Befürchtung grundlegend ändert: entspannt und von Bewertung befreit.</span></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus ganzheitlicher Sicht</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/aus-ganzheitlicher-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Dec 2019 23:19:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[LEDZ GO!]]></category>
		<category><![CDATA[Atem]]></category>
		<category><![CDATA[Blockaden]]></category>
		<category><![CDATA[Bweusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[chronische]]></category>
		<category><![CDATA[LEDZ GO]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Ganzheitlich“ meint auch hier die sich ergänzende Verbundenheit der körperlich/biologisch/irdischen Phänomene mit den dabei zu beobachtenden seelisch/emotional/geistigen Prozessen. Eine Verbundenheit, die verloren gehen kann, um dann in ein Ungleichgewicht und Überbeanspruchung ... <a title="Aus ganzheitlicher Sicht" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/aus-ganzheitlicher-sicht/" aria-label="Mehr Informationen über Aus ganzheitlicher Sicht">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8222;Ganzheitlich“ </strong></p>
<p>meint auch hier die sich ergänzende Verbundenheit der körperlich/biologisch/irdischen Phänomene mit den dabei zu beobachtenden seelisch/emotional/geistigen Prozessen. Eine Verbundenheit, die verloren gehen kann, um dann in ein Ungleichgewicht und Überbeanspruchung zu führen. Dabei ist es uns zur Gewohnheit geworden, unsere mentalen Prozesse als abgesondert von der Natur (inklusive unseres Körpers) anzusehen. Nehmen wir z.B. das Prokrastinieren:</p>
<p><strong>LEZGO!©</strong></p>
<p>Hier wie an anderer Stelle wissen wir darauf hin, dass das Prokrastinieren nicht als Krankheit oder Störung einzuordnen ist, sondern als Symptom, das unsere Aufmerksamkeit auf einen unbeachteten Störfaktor hinweisen will. Im Zuge einer sorgfältigen Selbstbeobachtung und -analyse (beispielsweise mittels des LEZGO!©-Tools) werden wir solchen Störfaktoren auf die Spur kommen und dadurch in die Lage versetzt, das Aufschieben nicht mehr nötig zu haben. Dieser Weg ist in der Regel erfolgreich, wenn die Handlungsoption „später“ nicht schon zu oft gezogen und als Gewohnheit etabliert wurde.</p>
<p><strong>Chronische/chronifizierte Prokrastination</strong></p>
<p>Nicht selten erleben eingefleischte Prokrastinierer, dass der Reflex zum Aufschieben erstaunlicherweise nicht über die Selbstbeobachtung dingfest gemacht werden kann, oder dass trotz Abklärung der kritischen Punkte das Aufschieben in einem bestimmten Handlungsbereich sich unter nicht definierbaren Motivationen von Tag zu Tag neu einstellt. Die auf solche Weise chronifizierte Prokrastination „wider Willen und wider besseres Wissen“ ist das Ergebnis eines wie oben beschriebenen Ungleichgewichts: „der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“! Voilà das flagrante Ungleichgewicht zwischen Psyche und Physis, denn spätestens jetzt hat sich der mentale Widerstand gegen eine bestimmte Handlung verkörperlicht in einem ausgeklügelten System von neuronalen, hormonalen, botenstofflichen Aktionen, die unter dem Stichwort „Neuroplastizität“ beschrieben werden: Auch die dysfunktionalen Verhaltensweisen folgen dem Konstruktionsprinzip unseres Gehirns.</p>
<p><strong>Prokrastination als Versuch, die Brüche zwischen Geist und Natur zu reparieren</strong></p>
<p>Aufschieben macht das eingetretene und scheinbar betonierte Ungleichgewicht sichtbar und leistet hiermit einen ersten aktiven Beitrag seine Veränderung: die Bewusstwerdung. Wie aber geht es weiter, wie können die Brüche zwischen Geist und Natur repariert werden?</p>
<p>Da ganz offensichtlich der Bruch sowohl dem mentalen wie auch dem physischen System zuzuschreiben ist, erscheint es sinnvoll, beide Bereiche in die Heilung einzubeziehen, wenn wir uns um mehr Aufmerksamkeit und Bezogenheit bemühen. Hilfreiche Praktiken zur Koordinierung von Geist und Natur finden wir in bestimmten Meditationsübungen, die nicht nur einem esoterischen oder Wellness-Bedürfnis entspringen, sondern ganz handfest dabei helfen, die Aufmerksamkeit zu lenken und ausgerichtet zu halten, sich zu konzentrieren, zentriert zu bleiben und entschieden zu handeln.</p>
<p><strong>Praxis</strong></p>
<p>Die Meditationsübungen, die uns helfen, besser zu merken, wann wir abgespalten sind, und die es uns helfen, die Aufmerksamkeit zu stabilisieren, die bewirken, dass wir wirklich auf das Leben eingehen können, statt nur zu reagieren, haben als Grundgedanke die Re-Koordination von Körper und Geist, die Integrierung der Energien, die Lockerung der neuromuskulären Blockaden im Kern des symptomatischen Verhaltens (die mit der betroffenen Handlung oder Entscheidung gar nichts zu tun haben).</p>
<p>Die wohl wichtigsten, am leichtesten auszuübenden und in den Alltag zu integrierenden Methoden für die Blockadenlösung und für eine zentrierte Aufmerksamkeit sind</p>
<ul>
<li>das bewusste Atmen und</li>
<li>die Muskelentspannung</li>
</ul>
<p>Wie diese im Einzelnen zu verstehen und anzuwenden ist sh. <em>hier</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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