<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Studie &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
	<atom:link href="https://www.pro-cras.de/tag/studie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.pro-cras.de</link>
	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Sep 2021 22:20:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.pro-cras.de/wp-content/uploads/2016/10/cropped-fav-32x32.png</url>
	<title>Studie &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
	<link>https://www.pro-cras.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Prokrastination: zu wenig Verständnis für unsere Lebens-Gegenwart und Zukunft</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/prokrastination-zu-wenig-verstaendnis-fuer-unsere-lebens-gegenwart-und-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Aug 2021 18:23:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Marshmallow]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[verankert]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsselbst]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.pro-cras.de/?p=5515</guid>

					<description><![CDATA[Eine Studie bestätigt, was sich im Umkehrschluss bereits aus dem Marshmallow-Experiment ableiten ließ: Prokrastination ist deshalb so schwer zu fassen, weil sie eng verbunden ist mit einem unvollständigen gleichwohl tief ... <a title="Prokrastination: zu wenig Verständnis für unsere Lebens-Gegenwart und Zukunft" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/prokrastination-zu-wenig-verstaendnis-fuer-unsere-lebens-gegenwart-und-zukunft/" aria-label="Mehr Informationen über Prokrastination: zu wenig Verständnis für unsere Lebens-Gegenwart und Zukunft">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie bestätigt, was sich im Umkehrschluss bereits aus dem Marshmallow-Experiment ableiten ließ: <strong>Prokrastination ist deshalb so schwer zu fassen, weil sie eng verbunden ist mit einem unvollständigen gleichwohl tief verankerten Verständnis von Zeit und Lebenszeit, und dem Unterschied zwischen dem gegenwärtigen und dem Zukunft-Selbst</strong>. Auch wenn wir irgendwie wissen, dass die Person, die wir zu einem zukünftigen Zeitpunkt sein werden, immer noch „wir“ sind, haben wir wenig innere Betroffenheit, Verständnis oder Empathie für dieses Zukunfts-Selbst. Man ist mehr darauf fixiert, wie es einem heute geht.</p>
<p>“When making long-term decisions, [people] tend to fundamentally feel a lack of emotional connection to their future selves. So even though I know on some fundamental level in a year’s time, I’ll still be me, in some ways I treat that future self as if he’s a fundamentally different person, and as if he’s not going to benefit or suffer from the consequences of my actions today.”</p>
<p><em>&#8218;Bei langfristigen Entscheidungen neigen [Menschen] dazu, grundsätzlich einen Mangel an emotionaler Verbindung zu ihrem zukünftigen Ich zu haben. Obwohl ich also weiß, dass ich in einem Jahr immer noch ich selbst sein werde, behandle ich dieses zukünftige Ich in gewisser Weise so, als wäre es eine grundlegend andere Person und als würde es nicht von den Folgen meines heutigen Handelns profitieren oder darunter leiden.&#8216;</em></p>
<p>Wer in engerem, bewussterem Kontakt mit seinem Zukunfts-Selbst ist – egal ob für 2 Monate oder 2 Jahre – zeigt einen weniger ausgeprägten Drang zum Prokrastinieren.</p>
<p>Die Ausdruckskraft des Zukunfts-Selbsts wird immer so stark (oder so schwach!) sein wie die des Gegenwarts-Selbsts. Sie extrapoliert sich in der Regel einfach in die Zukunft. Aber auch andersherum &#8222;wird ein Schuh daraus&#8220;: Je stärker ich mit dem Zukunfts-Selbst, mit seinen Erwartungen und seinen Nöten verbunden sein will, umso mehr muss ich mein Gegenwarts-Selbst angenommen haben, mit seinen Widersprüchen, seinen Aversionen, seinen Haken und Ösen. Da genau die es sind, die mich aufschieben lassen, ist solche aktive, schonungslose Selbstannahme das beste Vorbeugen gegen den (latent ja immer möglichen) Drang zum Aufschieben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prokrastinieren an der Uni und im Betrieb</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/prokrastinieren-an-der-uni/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2018 08:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
		<category><![CDATA[akademische Prokrastination]]></category>
		<category><![CDATA[betriebliche Ürokrastination]]></category>
		<category><![CDATA[Halle-Wittenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Hoppe]]></category>
		<category><![CDATA[komplex]]></category>
		<category><![CDATA[schwierig]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[unklar]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pro-cras.de/?p=1633</guid>

					<description><![CDATA[Johannes Hoppe vom Institut für Psychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg kommt in einer neuen Studie zu dem Ergebnis,  dass Studierende, die Abschlussarbeiten aufschieben, oft nicht einfach nur faul oder willensschwach ... <a title="Prokrastinieren an der Uni und im Betrieb" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/prokrastinieren-an-der-uni/" aria-label="Mehr Informationen über Prokrastinieren an der Uni und im Betrieb">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Johannes Hoppe vom Institut für Psychologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg</h2>
<p>kommt in einer neuen Studie zu dem Ergebnis,  dass Studierende, die Abschlussarbeiten aufschieben, oft nicht einfach nur faul oder willensschwach sind, sondern dass sie manchmal einfach zu unkonkrete Aufgaben kriegen oder zu schlecht betreut werden.</p>
<pre><a href="http://www.deutschlandfunk.de/studie-zu-prokrastination-aufschieben-hat-selten-etwas-mit.680.de.html?dram:article_id=414960">http://www.deutschlandfunk.de/studie-zu-prokrastination-aufschieben-hat-selten-etwas-mit.680.de.html?dram:article_id=414960</a></pre>
<p>In einem Interview erklärt Hoppe, dass nicht nur in der Person des/r Betroffenen, sondern auch in der erteilten Aufgabe bzw. dem Aufgabensteller der Keim zur Prokrastination angelegt sein kann:</p>
<p>&#8222;Was wir hinsichtlich des Umgangs mit Prokrastination bemängeln ist, dass die Ursache hierfür stets beim Individuum gesucht wird. Wir konnten nämlich zum Beispiel in unserer Studie zeigen, dass Studierende dann prokrastinieren, wenn sie Aufgaben haben, von denen sie nicht wissen, wie sie sie lösen sollen, weil sie vielleicht zu schwierig oder besonders komplex sind. Und wenn Studierende prokrastinieren, weil die Arbeitsaufgabe unklar formuliert ist, dann besteht die Gefahr, durch Selbstoptimierung nur die Symptome zu kurieren, aber nicht die eigentlichen Ursachen in Angriff zu nehmen. Und das kann dann im schlimmsten Fall dazu führen, dass Menschen aus dem Teufelskreis aus Vermeidung und Aufschieben nicht mehr alleine herauskommen.&#8220;</p>
<p>Bevor dieser Teufelskreis sich aufbauen kann, d.h. bevor das Prokrastination chronisch wird, helfen praktische Maßnahmen der Zeit- und Projekteinteilung, der Kontrolle und der Gegenkontrolle, und vor allem der Bewusstmachung, dass das Aufschieben ein präsentes und durchaus jetzt und erfolgreich lösbares Problem darstellt.</p>
<h2>Diese Beobachtung ist insgesamt auch auf die betrieblichen Formen des Prokrastinierens anzuwenden:</h2>
<p>Unklar formulierte Aufgabenstellungen in Zusammenhang mit intransparenten Strukturen und unzugänglichen Hierarchien sind der ideale Nährboden für das (meist verdeckte) Aufschieben von Erledigungen, die nicht durch ausreichende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, einen eindeutigen organisatorischen und zeitlichen Rahmen, eine klar formulierte Verantwortlichkeit vermittelbare Sinnhaftigkeit, und ein vertrauensvolles System von Kontrolle und Gegenkontrolle begleitet sind.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
