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	<title>Reflex &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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		<title>Umschalten vom Grübeln zum Tun</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/umschalten-vom-gruebeln-zum-tun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 09:20:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps und Tricks]]></category>
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					<description><![CDATA[Tun ist besser als Überlegen Warum sollte das so sein, wo doch bei Ihnen das Nachdenken und Vorbereiten einen so großen Stellenwert hat, dass Sie die Entscheidung des In-die-Tat-Umsetzens immer ... <a title="Umschalten vom Grübeln zum Tun" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/umschalten-vom-gruebeln-zum-tun/" aria-label="Mehr Informationen über Umschalten vom Grübeln zum Tun">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Tun ist besser als Überlegen</h2>
<p>Warum sollte das so sein, wo doch bei Ihnen das Nachdenken und Vorbereiten einen so großen Stellenwert hat, dass Sie die Entscheidung des In-die-Tat-Umsetzens immer weiter vor sich herschieben? Weil Ihr zögerliches Überlegen, Ihre ängstlichen Befürchtungen immer nur einen kleinen, wenn auch auffälligen Realitätsausschnitt beleuchten: Ihren momentanen Zustand als Aufschieber. Die Gesamtheit Ihres Projekts ist aber doch viel größer. Es besteht schließlich nicht nur aus dem, was Sie gegenwärtig abhält, sondern vor allem und langfristig aus dem Gewinn, den Sie daraus ziehen wollen &#8211; aus Zukunft. Nur werden Sie diese interessanten Dimensionen nur erfassen, wenn Sie beginnen, alle Realitäten Ihres Projekts wirklich zu durchschreiten, anstatt zögerlich am Rande stehend zu verharren.</p>
<p>Will man Erkenntnisgrenzen erweitern, muss man vorwärtsgehen, nicht stehenbleiben – tun, nicht überlegen.</p>
<h2>Wenn Vorausplanung zur Prokrastination wird</h2>
<p>Stets kommt man beim Nachdenken (oder richtiger: Vorausdenken) zu einem Punkt, an dem zusätzliches Grübeln auch nicht einen Millimeter weiterbringt, ab dem der Erkenntnisgewinn durch Nachdenken auf null sinkt.</p>
<p>Wir alle verharren oft viel zu lange im Nachdenken – weit über den Punkt des maximalen Erkenntnisgewinns hinaus. Warum? Weil es bequemer ist. Weil es angenehmer ist, abzuwarten, als die Initiative zu ergreifen. Weil es sich sicherer anfühlt, allen Eventualitäten vorzubeugen, als etwas negativ Vorbelastetes positiv in die Tat umzusetzen. Weil das Risiko eines Misserfolgs beim Nachdenken null, beim Tun hingegen stets grösser ist. Darum erfreut sich das nachdenkende Vorsicherschieben derart großer Beliebtheit. Wer nachdenkt, reibt sich nie an der Realität und kann vermeintlich nicht scheitern – ein Trugschluss, denn auch Nicht-Tun ist eine sehr wirkungsstarke, wenngleich unsichtbare weil passive Form des Handelns.</p>
<h2>Das ideale &#8222;morgen&#8220; ist eine Illusion</h2>
<p>Der intensive Blick auf die inneren Befindlichkeiten lässt Sie Ihr Projekt aufschieben, denn er verschafft Ihnen die Illusion, Sie könnten durch ausreichend intensive gedankliche Einkehr auf die „ideale Welle“ stoßen, die Sie mit Ihrem Projekt leicht, motiviert und unbelastet ins Ziel trägt. Während Sie (in der Regel vergeblich) auf den glorreichen Moment warten, in dem alle Voraussetzungen perfekt zusammen passen, rudern Sie in einem Sumpf aus Befürchtungen, unklaren Gedanken und diffusen Gefühlsregungen herum, der Sie letztlich immer weiter in die Nicht-Erledigung hinabzieht.</p>
<blockquote><p>Feel the fear and do it anyway</p></blockquote>
<h2>Der richtige Moment ist jetzt</h2>
<p>Wenn Sie nächstes Mal wieder vor der Versuchung stehen, ihrem Projekt eine weitere Denk- und Vorbereitungspause zu verordnen, dann tun Sie dies gerne noch einmal, aber mit dem Ziel, ein letztes Mal intensiv darüber nachzudenken, und zwar bis hin zum Punkt, an Sie beginnen, sich gedanklich im Kreise zu bewegen. Sie werden ihn schnell erreicht haben. Dort angekommen, knipsen Sie die Taschenlampe Ihres engen Betrachtungsfokus aus und schalten den Breitband-Scheinwerfer des Tuns ein. Machen Sie sich weit, groß, umsichtig. Das weckt Ihre Kräfte, Ihre Kompetenzen, Ihre Reflexe und Ihren Spaß am Thema – den Sie möglicherweise vorher in dem kleinen Sichtfenster der Ängstlichkeiten und Befürchtungen noch gar nicht wahrnehmen konnten.</p>
<p>Kleine Korrekturen in dem Bereich des Zeitmanagements oder der Organisation, flankierende Maßnahmen in einem speziellen Fall (sh. &#8222;LEZGO!&#8220;) sind deswegen nicht unbedingt ausgeschlossen!</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>&#8222;keine Lust&#8220; &#8211; &#8222;keine Zeit&#8220; &#8211; &#8222;keine Ahnung&#8220;</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/keine-lust-keine-zeit-keine-ahnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jan 2018 08:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Lust]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Reflex]]></category>
		<category><![CDATA[Stopp]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[So lautet regelmäßig die Begründung dafür, dass eine Sache nicht jetzt erledigt, eine Entscheidung auf später vertagt wird. Was aber soll das in Wirklichkeit heißen, und wie kann man damit ... <a title="&#8222;keine Lust&#8220; &#8211; &#8222;keine Zeit&#8220; &#8211; &#8222;keine Ahnung&#8220;" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/keine-lust-keine-zeit-keine-ahnung/" aria-label="Mehr Informationen über &#8222;keine Lust&#8220; &#8211; &#8222;keine Zeit&#8220; &#8211; &#8222;keine Ahnung&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So lautet regelmäßig die Begründung dafür, dass eine Sache nicht jetzt erledigt, eine Entscheidung auf später vertagt wird. Was aber soll das in Wirklichkeit heißen, und wie kann man damit proaktiv umgehen?</p>
<p><strong>&#8222;Keine Lust&#8220;</strong> ist offenbar der Ausdruck fehlerhafter Motivation. Ein guter, überzeugender lustvoller Antrieb fehlt. Stattdessen steht manchmal sogar ein aktiv kontraproduktiver Widerwillen im Raum. Der hat sich vielleicht noch gar nicht artikulieren können. Aber er zeigt seine Wirksamkeit mit heimlicher Sabotage.</p>
<p><strong>&#8222;Keine Zeit&#8220;</strong> lässt darauf schließen, dass die Tage-Organisation viel zu sehr dem Zufall überlassen ist.</p>
<p>Nun besteht nur etwa ein Drittel dessen, was im Tag zu tun ist, aus dem, was da zufällig und unvorhersehbar auf uns zu kommt &#8211; spontanes Leben halt, und dafür müssen wir uns zeitökonomisch kümmern.</p>
<p>Ein weiteres Drittel geht drauf für all die Dinge sein, die geplant wurden bzw. die regelmäßige Bestandteile unseres regelmäßigen Tagesablaufs sind.</p>
<p>Ein weiteres Drittel belegen dann all die Dinge, die sich dringlich machen und unverdienterweise unsere Aufmerksamkeit fordern, ohne wichtig zu sein: Zeitfresser, die wir mehr oder weniger freiwillig durchfüttern.</p>
<p>Und noch ein Drittel brauchen wir für all das, was uns gut tut und was uns sozial sichert.</p>
<p>Wenn wir jetzt feststellen, dass da ein Drittel zu viel ist, dann ist es an der Zeit, den Tagesplan neu zu gestalten. Damit noch ein letztes Drittel Platz hat für genüssliches Sich-zurück-lehnen!</p>
<p><strong>&#8222;Keine Ahnung&#8220;</strong> kommt recht häufig daher und ist besonders ärgerlich deswegen, weil es relativ leicht veränderbar wäre. Bestimmte Kenntnisse oder Fähigkeiten, die für die Erledigung der Aufgabe oder für die Entscheidung wesentliche Voraussetzungen wären, bräuchten nur schnellstens erworben oder bei anderen, z.B. durch Delegierung, ausgeliehen werden. Keine Ahnung zu haben ist ein Zustand, der nur mit einigem Desinteresse aufrecht zu erhalten ist.</p>
<p>&#8222;Keine Lust&#8220;, &#8222;keine Zeit&#8220; oder &#8222;keine Ahnung&#8220;, sind so unschlagbar, weil sie so endgültige Scheinargumente sind. Ein schneller Name an einen Reflex gehängt, der uns aus der Schusslinie bringen soll und uns doch nur noch tiefer reinreitet. Hier muss ein &#8222;STOPP&#8220; her, ein Hinterfragen und konsequentes Neu- und Andersmachen. Selbst wenn es am Anfang Zeit kostet.</p>
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