<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Befürchtung &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
	<atom:link href="https://www.pro-cras.de/tag/befuerchtung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.pro-cras.de</link>
	<description>Prokrastinations-Coaching</description>
	<lastBuildDate>Thu, 23 Jun 2022 09:02:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.pro-cras.de/wp-content/uploads/2016/10/cropped-fav-32x32.png</url>
	<title>Befürchtung &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
	<link>https://www.pro-cras.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Das flaue Gefühl in der Magengrube</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/das-flaue-gefuehl-in-der-magengrube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 09:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Affekt]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Befürchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fühlen]]></category>
		<category><![CDATA[Impulskontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Vernunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pro-cras.de/?p=1512</guid>

					<description><![CDATA[Aufschieben wird oft von dem inneren Gedanken begleitet: &#8222;Das mach&#8216; ich doch lieber erst später. Im Moment fühl&#8216; ich mich so gar nicht danach!&#8220; Und dann ist da diese typische ... <a title="Das flaue Gefühl in der Magengrube" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/das-flaue-gefuehl-in-der-magengrube/" aria-label="Mehr Informationen über Das flaue Gefühl in der Magengrube">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="text small">Aufschieben wird oft von dem inneren Gedanken begleitet: &#8222;Das mach&#8216; ich doch lieber erst später. Im Moment fühl&#8216; ich mich so gar nicht danach!&#8220; Und dann ist da diese typische unangenehme Gefühl im Bauch.</p>
<p class="text small">Gefühle: Sie sind nicht einfach dekoratives Beiwerk eines ansonsten gleichförmigen Lebensverlaufs, nette oder bisweilen auch hässliche Einfärbungen unseres Alltags. Gefühle sind wichtige Hinweisgeber auf das, was mit uns im Zusammenleben mit unserer Umwelt passiert, sozusagen die Kontrollanzeigen unserer Wahrnehmungsinstrumente. Sie haben ihren Ursprung im Kopf, und zwar nicht einfach als vage seelische Schwingungen, sondern als ganz konkret festzumachende physiologische, biologische Veränderungen, die den Körper auf bestimmte neue Aufgaben vorbereiten wollen. Nehmen wir z. B. das flaue Gefühl, das sich angesichts einer wichtigen aber höchst unangenehmen Aufgabe in der Magengrube ausbreitet.</p>
<p class="text small">Das Ganze beginnt im Zwischenhirn. Wenn unsere limbisches System alte Bedrohungslagen wieder neu auf sich zukommen sieht, sendet es ein Alarmsignal an die Nebenniere, die dann Stresshormone wie etwa Adrenalin und Cortisol freisetzt. Die beschleunigen unsere Atmung und lassen unser Herz schneller schlagen – alles, damit unsere Muskulatur besser durchblutet wird, was Sie aus gutem Gründe braucht: Die uralte Antwort auf Gefahren war immer Kämpfen oder Fliehen, und erst wenn das nicht mehr anders geht: Totstellen (Einfrieren).</p>
<div class="clearMe">Die physiologischen Vorgänge unter Stress sind stets die gleichen, das körperliche Repertoire ist einigermaßen begrenzt. Das Lampenfieber vor dem Bewerbungsgespräch, die Anspannung vor dem Zahnarztbesuch oder die Aufregung vor dem zweiten Date sprechen so ziemlich die selbe Körpersprache, denn der Körper konzentriert in stets gleicher Weise all seine Energie auf die überlebenswichtige Stressreaktion. Die Durchblutung der Organe wird so umverteilt, dass alle für den Moment unwichtigen Tätigkeiten zurückgefahren werden – und davon ist eben auch die Verdauung betroffen, mit den als unangenehmen empfundenen Folgen wie etwa dem flauen Gefühl im Magen.</div>
<div class="clearMe">Tatsächlich  zeigt jetzt unser Kontrollgerät lediglich an: &#8222;Situation gecheckt und als schwierig erkannt; alle wichtigen Reaktionspositionen sind eingeschaltet und abrufbar!&#8220;</div>
<p class="text small">Sogar die Nahrung, die wir bereits gegessen haben, wartet jetzt vergeblich darauf, verdaut zu werden. Da bewegt sich erst mal wenig. Das drückt im Magen, sorgt für leichte Übelkeit – das typische flaue Gefühl eben. Auch wenn sich der Verstand noch mit den unterschiedlichsten Bearbeitungs- oder Nichtbearbeitungsoptionen beschäftigt, hat sich der Körper schon auf den Gefahrenmodus umgestellt und signalisiert die fight-, flight- oder freeze-Bereitschaft über den Kommunikationskanal &#8222;Gefühl&#8220; &#8211; unüberhörbar, aber durchaus missverständlich, weil unterschiedlich interpretierbar.</p>
<p class="text small">In der Tat haben wir es zunächst einmal nur mit einer automatischen Notfallschaltung zu tun. Die aber, und das ist das eigentlich Spannende, lässt durchaus die Option, auf eine neue, situationsgerechte, kreative, selbständige, &#8222;erwachsene&#8220; Weise den weiteren Verlauf der Aktion zu bestimmen. Natürlich können wir uns von der Zahnarztangst weiter beeindrucken lassen und den Temin absagen, wir können auf den neuen Job verzichten oder das Date sausen lassen &#8211; also jede weitere aktive Aktion aufschieben und damit erst einmal das unangenehme Gefühl abstellen.</p>
<p class="text small">Wir können aber auch genau dieses flaue Gefühl als hilfreichen Indikator dafür nehmen, dass sich hier etwa sehr Wichtiges bemerkbar macht, dem wir mit Respekt, aber auch mit Neugier oder gar einem Anflug von freudige Erwartung  begegnen können.</p>
<div class="clearMe"> Verschiedene Mentaltechniken können uns dabei helfen, uns einem neuen Bearbeitungsmodus anzuvertrauen, alte Reaktionsmuster abzulegen, Grundüberzeugungen zu hinterfragen und neues Vertrauen zu entwickeln, dass wir auch diese Situation auf unsere ganz eigene Art angehen und bewältigen können.</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein guter Einstieg</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/ein-guter-einstieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Feb 2018 09:39:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle Beiträge chronologisch]]></category>
		<category><![CDATA[Befürchtung]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[Lust]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Symptom]]></category>
		<category><![CDATA[Wille]]></category>
		<category><![CDATA[Willen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pro-cras.de/?p=1389</guid>

					<description><![CDATA[Wer darüber nachdenkt, ob er sich an das schwierige Geschäft heranmacht, eine ungute Gewohnheit abzulegen, fragt sich oft, an welcher Stelle er anfangen soll. Was er als erstes findet ist ... <a title="Ein guter Einstieg" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/ein-guter-einstieg/" aria-label="Mehr Informationen über Ein guter Einstieg">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer darüber nachdenkt, ob er sich an das schwierige Geschäft heranmacht, eine ungute Gewohnheit abzulegen, fragt sich oft, an welcher Stelle er anfangen soll. Was er als erstes findet ist ein mögliches Hindernis, also gibt er schnell wieder auf. Bei der Aufschiebe-Gewohnheit gibt es auch solch einen ersten Stolperstein.</p>
<p>Er hat mit der eigenen Überzeugung der möglicherweise nicht ausreichenden Willenskraft zu tun. Dabei sollte man sich der vielleicht noch ungewohnten Erkenntnis öffnen, dass der Wille in aller Regel total überbewertet wird. Schauen wir ihn uns doch einmal aus der Nähe an.</p>
<p>Wille und die so genannte Willensstärke sind nicht eine gegebene Eigenschaft unseres Körpers oder unseres Charakters, sondern allenfalls ein Symptom, eine Ausdrucksform der Summe einzelner körperlicher und geistiger Befindlichkeiten. Wir erkennen das sehr deutlich, wenn wir uns klar machen, auf welch unterschiedliche Weise uns dieser Wille abhanden kommen kann, nämlich durch gegenläufige Emotionen, durch körperliche und vor allem geistige Überforderung und Erschöpfung, durch unerwartete Veränderung der äußeren Lage oder der inneren Beurteilung, durch ganz unterschiedliche Krankheiten, durch den Einfluss mancher Menschen etc. Was dann noch vom hochgelobten starken Willen übrig bleibt ist wohl eher mit Halsstarrigkeit zu bezeichnen &#8211; es sei denn, wir geben ihm ein ganzes Arsenal unterstützenden Maßnahmen an die Hand, die wir unter der Rubrik Tricks und Tricks finden.</p>
<p>Oder wir üben uns Flexibilität, mit der wir uns der veränderten Lage anpassen.</p>
<p>Wir können uns also tatsächlich von der falschen Überzeugung lösen, unser Wille reiche für unser Vorhaben womöglich nicht aus, und dies schon deshalb, weil der Wille in diesem Geschehen nur eine zweitrangige Rolle spielt.</p>
<p><strong>Worauf also kommt es an?</strong></p>
<p>Machen wir uns klar, dass die Entscheidung zwischen Tun oder Aufschieben immer das Ergebnis von Emotionssreuerung ist: <strong>Erledigungs-Management ist &#8211; noch vor aller organisatorischen Arbeit &#8211; immer und in erster Linie ein Emotions-Management.</strong></p>
<p>Einfach und rein praktisch formuliert bedeutet das: Solange uns bei unserem Pronekt eine bestimmte oder auch nicht definierte Angst oder Befürchtung im Nacken sitzt, eine Wut steuert, eine Traurigkeit eintrübt, sind wir leicht geneigt, uns einem solchen drohenden emotionale Erleben lieber erst auf später stellen zu wollen. Deswegen ist der Hauptmotor der Prokrastination (trotz seiner Bedeutung des auf &#8222;morgen&#8220; Verschiebens) zunächst einmal das NICHT JETZT!</p>
<p>Schon der Gedanke an eine solche &#8222;Lösung&#8220; wirkt entspannend und erleichternd. Die ungute Emotion hat ganz schnell die Führungsrolle übernommen. Wenn wir eine andere, aktive Richtung einschlagen wollen, ist es infolgedessen vorrangig, die &#8222;geistige Führung&#8220; auszutauschen gegen das, was uns gut tut und voran bringt: positive Erwartung, Hoffnung, Freude auf und über das zu erwartende Ergebnis, Selbstbestätigung, nachhaltige Vorteile.</p>
<p>Ein guter Einstieg in einen erfolgreichen Prozess der Aufschiebe-Vermeidung ist also eine kritische Innenschau auf die drohenden Negativtgefühle, deren Enttarnung und Austausch gegen all die freudvolle Gefühle, die wir mit der Erledigung unseres Themas verbinden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
