Befürchtungen & Co.

Zahnarztbesuche, Erstellen eines Testaments oder einer Steuererklärung, Beginn einer entscheidenden Arbeit oder ihr Abschluss, Flugreisen, unangenehme Gespräche, schwierige Entscheidungen, Eingeständnisse der Schwäche oder der persönlichen Angreifbarkeit.

Ungute Gefühle, unklare Abneigungen und Befürchtungen bringen uns dazu, wichtige Dinge oder Situationen aufzuschieben. Dabei stellen wir ganz unbewusst nicht das „abstoßende“ Thema in den Vordergrund, sondern die zu störenden Begleitumstände wie den zu erwartenden zeitlichen Aufwand, die Schwierigkeit und Komplexität, die äußeren Gegebenheiten, den „falschen“ Zeitpunkt. Typische Auslöser sind oft Themen, die uns ungewollt berühren oder die wir nicht überschauen, die uns (zu) komplex oder (zu) langwierig oder (zu) frustrierend erscheinen.

Prokrastinierer sind wie Fatalisten – oder Kinder

Erst wenn es nicht mehr anders geht, wenn der Druck zu mächtig wird, wenn das Schicksal keine andere Wahl mehr zulässt, geben Prokrastinierer nach. Bis dahin aber genießen sie die glückliche Fügung, dass es immer noch jedes kleine Schlupfloch gibt, durch das sie der Konfrontation mit dem ungeliebten Thema ausweichen können. Dabei greifen sie zurück auf die Erfahrung aus der Kindheit, als die Welt sich noch aufteilte in die freie Unbekümmertheit des Spiels und deren unnachgiebige Unterbrechung durch den Ruf der Eltern. Aufschieben bringt immer einen kurzen Moment der Entlastung, der die unangenehmen Konsequenzen überstrahlt.

Wie du wieder zu einer starken und selbstbewussten Haltung in deinen Erledigungen und Entscheidungen gelangst, und welche Hilfe gerade die kreativen Methoden der modernen Psychotherapie und Kommunikationstheorie anbieten, erfährst du in einem ausführlichen, kostenfreien Informationsgespräch.

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