normal oder krankhaft?

Der freie menschliche Geist wird immer entscheiden wollen, ob er eine Sache tun, eine Aufgabe erledigen will. Aber schon beim „Wie“ und beim „Wann“ können sich unterschiedliche Interessen im Wege stehen. Vor allem bei etwas Unangenehmem oder Schwierigen verändern sich da gerne die Prioritäten.

„Abwarten und Tee trinken“ und „eine Nacht drüber schlafen“ sind uralte und immer noch gute Ratschläge, aber auch die Bemerkung, die unangenehme Kröte lieber gleich zu schlucken, als sie noch lange anzuschauen. Wer sich intensiv mit dem Thema Prokrastination beschäftigt, wird für sich schon festgestellt haben, ob seine Art aufzuschieben ihm (und seinem Projekt) gut tut, ob er/sie das abwartende und aufschiebende Verhalten noch im Griff hat, ob er/sie noch Herr/in des zeitlichen Ablaufs ist, oder ob ihm/ihr andere, nicht wirklich hilfreiche Kräft im Wege stehen.

Ein sorgfältiges diagnostisches Gespräch kann in jedem Falle Klarheit darüber bringen, wie das momentan erlebte Prokrastinieren einzuschätzen und zu steuern ist.

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