KAIROPHOBIE

Lieber gar nichts tun als falsch zu entscheiden? Entscheidungsdruck kann Entscheidungsangst verursachen: Kairophobie.

Die hohe Kunst ist es, die richtige Gelegenheit zu erkennen und zu nutzen. Seit Alters her gibt es eine für diesen Moment zuständige Gottheit: Kairos. Wenn dieser sich flügelschnell zeigt, muss man ihn beim Schopfe packen. Ist er erst einmal vorbei, kann man ihn an seinem kahlen Hinterkopf nicht mehr zurück holen.

Jede Prokrastination ist ein Stückweit Entscheidungsangst: Es ist immer die Entscheidung zum Handeln zu den gegebenen Bedingungen, die vertagt wird. Prokrastination und Kairophobie sind zwei Aspekte ein und derselben Verhaltensweise, wobei die Verhinderung von Entscheidungen ein typisches Merkmal von bürokratischen und institutionellen Organisationsformen ist.

Nun haben Organisationen wie Ämter, Abteilungen, Parteien, Institutionen jeder Art zwar keine „Ängste“, wohl aber blockierenden Erfahrungen oder Erwartungen. Und sie haben Entscheidungsträger, die gelegentliche oder eingefleischte Prokrastinierer sein können. So pflegen sie behindernde Entscheidungs-Wege und Entscheidungs-Kriterien, die die Entscheidungsprozesse regelmäßig erschweren oder unmöglich machen. Um die damit verbundenen Veränderungen der Verantwortungen und Zuständigkeiten zu vermeiden.

An welchen inneren oder äußeren Umständen sich die Kairophobie in Organisationen und Institutionen im Einzelfall festmacht, wird ebenso wie beim Aufschiebeverhalten mit einem angepassten  LEZ GO!©-Check transparent.

Weitere Informationen bitte unter: info@pro-cras.de – 0211 999 1656 – 01520 988 7 966