Irrtum 1: Faulheit

Prokrastination hat einen schlechten Ruf: Den der Faulheit und der Schwäche. Beides scheint offensichtlich, und beides ist falsch.

Faulheit, Trägheit oder Bequemlichkeit sind deswegen so schlecht beleumundet, weil in ihnen scheinbar ein mangender Respekt vor dem Projekt, vor seinem Auftraggeber und vor seinem gewünschten Ergebnis zum Ausdruck kommt. Doch jede/r Prokrastinierende weiß: Das Gegenteil ist richtig. Jedoch man kann es nicht richtigstellen, denn

Prokrastination ist ein Tabu, über das man nicht spricht – nicht mit Anderen, aber auch nicht mit sich selbst. Und darin liegt das wahre Versäumnis:

Prokrastination kommt und kommt wieder, nicht, weil wir keine Lust haben, das Projekt zu erledigen, sondern weil wir zu „faul“, zu „träge“ oder zu „schwach“ sind, uns mit der Zurückhaltung selbst ernsthaft, fragend, forschend, neugierig und lösungsorientiert auseinanderzusetzen.

Zugegebenermaßen ist das alleine nicht einfach, weswegen es hilfreich ist, sich Unterstützung zu holen.

pro-cras ist Beratung, Coaching und therapeutische Begleitung in allen Fällen der Prokrastination, Hyperkrastination (chronifizierte Prokrastination) und Kairophobie (Entscheidungs-Blockade).

Kontakt:  info@pro-cras.de, tel. fix: 0211 9991656, tel. mobil: 01520 9887966