körperlich und mental fit

Schwierige oder unbeliebte Erledigungen verlangen von uns viel Energie und Kraft, körperlich wie mental. Ein prüfender Durchgang durch den LEZGO!©-Check  führt uns mit „G“ auch zum Stichwort „Gesundheitszustand“:

– körperlich: Wer denkt bei seinem Aufschieben wirklich an unzureichenden Schlaf, an Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten, an eine nicht erkannte Depression, eine längst vergessene Operation, den Blutdruck? Oder an die Schilddrüse, die mit einer Unterfunktion dauerhaftfür Abgeschlagenheit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit sorgen kann. Entschlusskraft und Durchhaltewille stehen uns deutlich besser zur Verfügung, wenn die Energien nicht anderweitig abgezogen werden. Nehmen wir uns also einen Moment Zeit für die Frage, ob wir uns unserer körperlichen Fitness sicher sein können.

– mental: Bewusstheit und unvoreingenommene Wahrnehmung anstelle von Katastrophen-Phantasien lässt Prokrastination aus Ängstlichkeit und Irrtum verschwinden. Da neben den körperlichen Hindernissen die mentale Fehleinschätzund von Situationen die wichtigste Ursache für Prokrastination ist, heißt die Zauberformel: Schulung von Bewusstheit und Wahrnehmung, z.B. durch Meditation und Yoga oder Atemyoga, Übungen, die, auch abseits aller überlagernden Esoterik, leicht und ohne Aufwand und ohne den Anspruch auf Perfektion anwendbar sind und immer zum Erfolg führen, regelmäßige Anwendung vorausgesetzt. Dabei ist es nicht nur die Gewöhnung an eine neue Konzentration, die der Prokrastination entgegenwirkt. Die Übungen wirken gerade bei körperlich unruhigen und leicht ablenkbaren Menschen beruhigend auf Muskeltonus und Geist.

Wie ein fortwährendes Aufschieben seinerseits die Gesundheit beschädigt,

zeigte schon 1956  folgende wissenschaftliche Untersuchung (W.L.Sawrey und D.J.Weisz): Ratten, die ein elektrisch geladenes Gitter überqueren mussten, um an Futter zu gelangen, bekamen mit der Zeit Magengeschwüre. Eine einfache Elektroschockbehandlung hatte diesen Effekt nicht. Es bedurfte vielmehr des Schwebens im Konflikt und des entsprechenden Stresses angesichts der unangenehmen Entscheidung und deren Vor-sich-Herschiebens. Bei einem Vergleichstest mit Affen wurde deutlich, dass die negativen Auswirkungen umso mehr auftraten, je länger die Zeit der Entscheidungs-Aufschiebung dauerte. Mit zunehmender und beschleunigter Reaktionsbereitschaft nahm das Auftreten der (sog. „Manager-„)Geschwüre ab. (J.M.Weisz, 1972).

Prokrastination kann immer Folge und/oder an der Entstehung von Erkrankungen beteiligt sein. Als typisches aber nicht spezifisches Symptom ist sie daher immer ein ernst zu nehmendes Signal.

Ein ausführliches telefonisches Orientierungsgespräch darüber, wie pro-cras Klarheit in dein Prokrastinationsverhalten bringen kann, ist kostenfrei und ohne weitere Verpflichtung!

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