… eine Frage der Haltung

Wer aufschiebt, enttäuscht andere und vor allem sich selbst. Wie aber kommt es, dass auch jemand, der sonst gerne „fleißig“ ist, sich in seinem Prokrastinations-Thema so völlig durchhängen lässt?

Dass ein verantwortungsvoller Familienvater die wirtschaftliche Existenz seiner Liebsten aufs Spiel setzt, widerspricht jeder Vernunft und jeder persönlichen Intention, und geschieht dennoch mit unaufhaltsamer Konsequenz – durch Aufschieben. Mediziner sind sich fraglos darin einig, dass sich eine Depression nicht mit einem aufmunternden Klaps auf die Schultern verschwinden lässt. Dem Prokrastinierenden allerdings wird zunächst Bequemlichkeit oder Trägheit unterstellt, vielleicht auch mangelndes Verantwortungsgefühl, Dummheit oder sabotierende Absicht. Verständlich, weil den Nicht-Betroffenen in ihrer Situation der Stärke die abwartende Schwäche des Aufschiebers wie ein Mangel an innerer Haltung vorkommen muss. Wir sollten allerdings nicht aus dem Auge verlieren, dass statistisch gesehen mehr als 94% der erwachsenen Menschen ein- oder mehrmals in ihrem Leben auf unvernünftige Weise aufgeschoben haben. Aufschieben ist Teil des menschlichen Verhaltensrepertoires. Wir müssen allerdings darauf achten, dass es sich nicht selbständig macht.

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