Der therapeutische Weg bei pathologischer Prokrastination

Um pathologisches Aufschieben nachhaltig überwinden zu können, haben wir einen Behandlungsweg entwickelt, der sowohl den individuellen Eigenheiten der Betroffenen als auch der fachlichen Standardisierung des Verlaufs gerecht wird.

Wenn im Zuge des Orientierungsgesprächs bzw. mit dem LEZGO!©-Check erkennbar wurde, dass die Aufschiebegewohnheit sich einer Chronifizierung oder Pathologisierung bzw. Hyperkrastination  nähert, bietet sich ein methodischer Behandlungsweg an, der über die fachliche Beratung bzw. über ein Verhaltens-Coaching hinausgeht, und der hier kurz beschrieben wird:

I. Die Anfangs-Phase (ca. 2 – 4 Behandlungsstunden*):

  • Anamnese, Diagnostik, LEZGO!©-Check

II. Die pro-cras-Intervention (6 – 12 Behandlungsstunden*):

  • Identifikation und Modifikation dysfunktionaler Überzeugungen
  • Training von neuen Lernstrategien
  • Affektive Klärung, wingwave/EMDR
  • Ziel- und Motivationsstärkung
  • Widerstandsüberwindung, Inhibitionsübungen nach F.A. Alexander
  • Klärung von Fragen zur körperlichen und mentalen Gesundheit
  • Training von Organisations- und Planungsfertigkeiten

III. Abschlussphase (Dauer 1 – 2 Behandlungsstunden*):

  • Erhebung des Therapieerfolgs
  • futur-pace, Rückfallprophylaxe

*  Da die Dauer der jeweiligen Behandlungsphasen immer auch vom individuellen Störungsbild und der Möglichkeit der persönlichen Mitarbeit der Betroffenen am Heilungsprozess abhängt, handelt es sich bei den Angaben zur Anzahl der Behandlungsstunden um durchschnittliche Erfahrungswerte aus der Praxis.

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