So kann es weitergehen

Ist Prokrastination überwindbar?

Vorab und bevor Sie über eine Veränderung Ihres Prokrastinierens nachdenken: Sie haben ausdrücklich jedes Recht, so viel  und so lange aufzuschieben wie Sie wollen! Sie haben aber auch die Pflicht, nachzuschauen, ob Sie dieses "Wollen" auch wirklich, aus voller und zweifelsfreier Überzeugung wollen!

Die Frage stellt sich in besonderer Weise, wenn Prokrastination als „Hyperkrastination“, also als suchtähnliches Verhalten erlebt wird.

Anders als bei den substanzgebundenen Süchten ist die Radikalkur einer Abstinenz kaum umsetzbar. Ein grundlegender Verzicht auf Aufschieben kann nicht sinnvoll sein, denn eine vollständige Abstinenz von ablenkenden Medien wie Smartphone, Computer oder dem Internet lässt sich für Menschen, die unter dem Einfluss dieser Mittel prokrastinieren, nicht mit dem Alltag vereinbaren. Im Übrigen hat Aufschieben als Handlungsverzögerung im alltäglichen Umgang durchaus eine sehr normale, manchmal auch notwendige Funktion, und die auslösenden Trigger sind ebenfalls allgegenwärtig und unvermeidlich.

Im Kampf gegen Verhaltenssüchte haben sich vielmehr verhaltenstherapeutische, kognitive und analytische Ansätze bewährt, in denen die Betroffenen ihr Verhalten reflektieren und einen kontrollierten Umgang mit den Tätigkeiten erlernen. Wichtig ist es bei dabei, die auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen zu hinterfragen. Das können Gedanken und Gefühle (innere Reize) oder bestimmte Umweltbedingungen (äußere Reize) sein, die das Verhalten hervorrufen oder begleiten. In der Therapie kommt es darauf an, Kontrollstrategien und alternative Aktivitäten zu entwickeln, um das vormals exzessive Verhalten zu kontrollieren, bzw. inneren Abstand zu gewinnen zu auslösenden Erfahrungen oder Überzeugungen, von denen das aufschiebende Verhalten ausgeht. Somit erweist sich Prokrastination immer als Aufruf zu einer anstehenden Veränderung.

pro-cras ist ein „Change“-Konzept,

das Sie dabei unterstützt, eine  schon lange gepflegte Aufschiebegewohnheit durch ein neues Erledigungs- und Entscheidungsverhalten zu ersetzen.

Es gibt ca. 7,5 Milliarden Wege zu prokrastinieren,

aber nur einen, den Sie gewählt haben. Deswegen bestehen die nächsten Schritte darin, die Eigenheiten genau Ihres Prokrastinierens zu identifizieren, um daraus genau Ihren Veränderungsansatz zu entwickeln.

Prokrastinieren ist eine Mitteilung an uns in einer anderen Sprache

Nach dem ersten Orientierungsgespräch werden wir – in einem zweiten Schritt – uns gemeinsam solche Mitteilungen und die Situationen, aus denen heraus sie erfolgen, anschauen und aus der beobachtenden Distanz zu neuen und vielleicht auch überraschenden „Übersetzungen“ dieser Mitteilungen kommen. Wir machen Sie mit unserem LEZGO!©-Check bekannt. Er führt Sie Schritt für Schritt an die „Stellschrauben“, die über das Durchwinken oder Aufschieben eines Vorhabens entscheiden.

Diesen LEZGO!©-Check machen wir gerne mit Ihnen zusammen – nicht weil er schwierig durchzuführen wäre, sondern weil es gemeinsam leichter ist, konzentriert und gründlich an so einer Sache zu bleiben – erst recht, wenn es um die eigene Person geht. Wenn Sie sich stattdessen selber in diesen Check einarbeiten wollen, geben wir Ihnen gerne schon in unserem Orientierungsgespräch eine kurzgefasste Darstellung und Anleitung für dieses Tool.

Der dritte Schritt bringt die Los-Lösung

Wenn Sie sich auf diese Weise einen Überblick verschafft haben über die Inhalte der Prokrastinations-Mitteilung, gehen Sie an den dritten und letzten Schritt: Sie sorgen dafür, dass Sie es nicht mehr nötig haben, aufzuschieben. Mit den methodischen Mitteln, die genau für Sie die geeignetsten sind. Die sorgfältige Vorarbeit der LEZGO!©-Analyse sorgt dafür, dass Sie stets eng am Thema bleiben und konsequent zur Lösung finden. Lösung im Sinne von Loslösen: Das Aufschiebeverhalten findet keinen „Grund“ mehr, woran es sich festhalten kann.

 

 

Weiterführende Informationen:

pro-cras Prokrastinations-Beratung

info@pro-cras.de, 0211 999 1656, 01520 988 7 966