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	<title>3 Ziel / Motivation &#8211; Heilpraxis für Psychotherapie und Prokrastinations-Coaching</title>
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		<title>Prokrastination durch Ablenkung</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/prokrastination-durch-ablenkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 05:48:09 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann ziemlich schnell gedanklich abschweifen. Egal, ob man während der Arbeit bereits über den Feierabend nachdenkt oder beim Autofahren die Einkaufsliste im Kopf zusammenstellt. Das schadet aber der kognitiven Leistung, zum Beispiel wenn es um anhaltende Aufmerksamkeit oder das Gedächtnis geht.</p>
<p><strong>Zusammenhang zwischen gedanklichem Abschweifen und der Alpha-Aktivität im Gehirn</strong></p>
<p>Die Alpha-Aktivität ist einer von fünf Frequenzbereichen, in denen die Aktivität des Gehirns mittels Elektroenzephalographie (EEG) gemessen wird. Sie zeigt sich vorwiegend, wenn sich die Aufmerksamkeit ins Innere richtet. Die Alpha-Aktivität könnte deswegen eine vielversprechende Variable zur Erkennung von gedanklichem Abschweifen sein.</p>
<p><strong>Studie</strong></p>
<p>Insgesamt nahmen 100 Personen zwischen 18 und 60 Jahren an den Versuchen teil, die an der Universität Heidelberg durchgeführt wurden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden dabei zwei verschiedene einfache und eher monotone Aufgaben am PC gestellt. Insgesamt mussten sie 640 Aufgaben in mehreren Blöcken erledigen. Sie wurden zwischen den Aufgabenblöcken zu zufälligen Zeitpunkten befragt, ob sie gerade abgeschweift sind. War das der Fall, wurden die drei zuletzt gemachten Aufgabenblöcke als „Abschweifen“ bezeichnet. 32 Personen gaben häufig genug an, gedanklich abgeschweift zu sein, um das Phänomen anhand ihrer Daten untersuchen zu können. Neben der Reaktionszeit und der Antwortgenauigkeit wurde die Hirnaktivität mittels EEG erfasst.</p>
<p><strong>Erhöhte Alpha-Aktivität bei gedanklichem Abschweifen</strong></p>
<p>Wer mit seinen Gedanken bei den Aufgaben woanders war, machte signifikant mehr Fehler. Auf die Reaktionszeit hatte das gedankliche Abschweifen jedoch keinen Einfluss. Grundsätzlich waren alle Teilnehmenden schneller, wenn sie in einem Aufgabenblock dieselbe Aufgabe lösen sollten wie in dem vorherigen.</p>
<p>Die Alpha-Aktivität war besonders zwischen den Aufgabenblöcken erhöht, bei denen die Testpersonen gedanklich abgeschweift sind. In künftigen EEG-Studien kann dieses Ergebnis berücksichtigt werden, besonders wenn die Versuche eher monoton gestaltet sind und Abschweifen einen Einfluss auf die Ergebnisse haben könnte. Darüber hinaus ließe sich die Alpha-Aktivität durchaus auch am Arbeitsplatz messen. Wenn damit also ein Abschweifen frühzeitig erkannt werden kann, könnten so potenzielle Gefahrenquellen minimiert werden.</p>
<p>Die Studie erschien im Journal „Psychophysiology“ und wurde durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert.</p>
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		<title>Prokrastination, eine zeitweilige Schwächung der Selbstkontrolle</title>
		<link>https://www.pro-cras.de/prokrastination-eine-zeitweilige-schwaechung-der-selbstkontrolle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Nellen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 05:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[1 Lernen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Inhalte einer Studievon 2014, die den Effekt nicht nachweisen konnte Zusammenfassung &#8222;Eine jüngste Welle von Studien &#8211; mehr als 100 in den letzten zehn Jahren &#8211; hat gezeigt, dass ... <a title="Prokrastination, eine zeitweilige Schwächung der Selbstkontrolle" class="read-more" href="https://www.pro-cras.de/prokrastination-eine-zeitweilige-schwaechung-der-selbstkontrolle/" aria-label="Mehr Informationen über Prokrastination, eine zeitweilige Schwächung der Selbstkontrolle">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Inhalte einer Studievon 2014, die den Effekt nicht nachweisen konnte</p>
<p>Zusammenfassung</p>
<p>&#8222;Eine jüngste Welle von Studien &#8211; mehr als 100 in den letzten zehn Jahren &#8211; hat gezeigt, dass die Anstrengung, Impulse oder Verhaltenstendenzen zu kontrollieren, eine Person erschöpft zurücklässt, so dass sie weniger in der Lage ist, sich an nachfolgenden Regulierungsrunden zu beteiligen.</p>
<p>Man geht davon aus, dass die Erschöpfung der Regulationsfähigkeit eine wichtige Rolle bei alltäglichen Problemen (z. B. übermäßiges Geldausgeben, übermäßiges Essen) sowie bei psychiatrischen Erkrankungen spielt, aber ihre neurophysiologische Grundlage ist kaum bekannt.</p>
<p>Anhand eines placebokontrollierten Doppelblindversuchs konnten wir zeigen, dass das Psychostimulans <strong>Methylphenidat</strong> (allgemein als Ritalin bekannt), ein Katecholamin-Wiederaufnahmeblocker, der die Dopamin- und Noradrenalinausschüttung am synaptischen Spalt erhöht, die durch Anstrengung ausgelöste <strong>Verarmung der Regulationskontrolle vollständig blockiert</strong>.</p>
<p>Die Spektralanalyse der Reaktionszeiten von Versuch zu Versuch ergab, dass die Auswirkungen von Methylphenidat auf die regulatorische Erschöpfung im slow-4-Frequenzband spezifisch sind. Dieses Frequenzband wird mit dem Betrieb von Ruhezustands-Gehirnnetzwerken in Verbindung gebracht, die das Umherschweifen der Gedanken bewirken, was mögliche Verbindungen zwischen unseren Ergebnissen und neueren, auf Gehirnnetzwerken basierenden Modellen der Aufmerksamkeitskontrolle aufwirft&#8230;&#8220;</p>
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