Motivation

Es liest sich eigentlich ganz leicht:

Das beste Mittel gegen störendes Aufschiebeverhalten und Prokrastination ist eine gut fundierte Motivation.

Was aber bedeutet das: „Motivation“?

Ist es die Begeisterung für eine Sache, die wie ein Aufputschmittel wirkt? ist es die Aussicht auf gute Bezahlung, Anerkennung, Karriere? Warum wird unterschieden zwischen intrinsischer und extrinsischer Mptivation? Was ist es, was mich ganz persönlich ganz unfehlbar motiviert?

Motivation

Bei C.H. Lammers fand ich eine Definition, die für mich die stimmigste ist:

Motivation ist die Summe aus dem, was wir sind – unserer Persönlichkeit – , unseren Bedürfnissen und unseren Zielen. Hierzu liefern uns unsere Emotionen die existenziell wichtigen Informationen.

Was können wir damit anfangen?

Ob die emotional gelieferten Emotionen uns „angenehm“ sind oder eher „unangenehm“, ist eine Frage des kurzfristigen Wohlbefindens, aber nicht wirklich wichtig. Wichtig ist, ob sie nachhaltig gut (= „adaptiv“) oder schädlich (= „maladaptiv“) für uns sind.

Wenn wir nach diesen Kriterien vorgehen, führen diese E-Motionen zu einer Motivationslage, die nicht von äußerlichen Gewinnen gesteuert ist (sog. extrinsische Motivation), sondern von dem Wunsch nach Bedürfnis-Erfüllung, Kompetenz und autonomer Beziehung zu anderen Menschen.

Prokrastination ist dann nicht mehr das Thema, sondern die Frage, wie entsteht die persönliche Selbstverwirklichung. Hierin liegt dann auch Ziel unseres Prokrastinations-Coachings, indem die Fragen der eigenen Persönlichkeit, Bedürfnisse und Ziele geklärt und geordnet werden.