PROKRASTINATION & CO

 

Wer prokrastiniert, wer also gegen seinen Plan bestimmte Erledigungen oder Entscheidungen vor sich her schiebt, beklagt oft Erfahrungen, die gleichzeitig mit dem Aufschieben auftauchen – so genannte komorbide Störungen. Ob sie nun „Henne“ oder „Ei“, also Ursache oder eher Folge des Prokrastinierens sind: Solche Begleiterscheinungen stehen immer mit im Fokus, wenn es darum geht, aufschiebendes Verhalten nachhaltig in den Griff zu bekommen.

In der pro-cras-Heil- und Schwerpunktpraxis für Prokrastination richten wir ein Auge auch auf sie, ob Sie uns nun aus eigenem Erleben davon berichten, oder der einführende LEZ GO!©-Check entsprechende Hinweise gibt.

Die Auflistung solcher typischer Begleiterscheinungen ist nicht vollständig, sie muss auch nicht unbedingt auf Sie zutreffen. Sie wird aber auf jeden Fall den Blick weiten auf die Art und Weise, wie Prokrastination im großen Zusammenhang Ihres Verhaltenskanons vernetzt sein kann – zum Beispiel mit

  • Prüfungs- und Versagensangst
  • Organisationsschwäche, einer Neigung zu „kreativem“ Chaos
  • einem immer schon erlebten Hinter-der-Zeit-Herlaufen“
  • der Lust am Kick, am Spannungsdruck und der darauf folgenden Erleichterung
  • bestehender oder früher durchlebter stoffgebundener oder stofffreier Abhängigkeit 
  • Fear of Missing Out (FOMO), der Angst, etwas zu verpassen
  • einem quälenden Perfektionismus
  • Multitasking, der Überzeugung, alles gleichzeitig erledigen zu können
  • Angst vor Regeln, Abwesenheit/Ablehnung von Routinen
  • narzisstischer Frust-(Nicht-)Bewältigung, schwacher Frustrations-Toleranz
  • Stimmungsschwankungen, Tendenz zur Depressivität
  • mangelndem Selbstvertrauen, „erlernter Hilflosigkeit“, nicht erfahrener Selbstwirksamkeit
  • unzutreffenden Überzeugungen und Bewertungen über sich selbst

Und in besonderer Häufigkeit

  • Ruhelosigkeit, innerer Rastlosigkeit, Hyperaktivität
  • Zerfahrenheit, starker Ablenkbarkeit und Konzentrationsschwäche
  • Impulsivität, Spontaneität,  getarnt als „Flexibilität“

die auch unter den Begriffen ADS und AD(H)S geläufig ist.

Solche Begleiterscheinungen mögen Ursache oder Folge eines ausgeprägten Aufschiebeverhaltens sein. Sie werden immer auch in das Bemühen um eine nachhaltige Überwindung von Prokrastination eingebunden sein.

In einem ausführlichen und kostenlosen → Orientierungsgespräch geben wir Ihnen gerne alle Informationen, die Sie benötigen – kostenlos.

Weiterführende Informationen: E-Mail: info@pro-cras.de, Tel. fix: 0211 999 1656, Tel. mobil: 01520 988 7 966