Das erwartet Sie

 

Um eine Gewohnheit zu durchbrechen, muss man sich ihrer bewusst sein, sie ändern und eine Strategie haben, um sie zu ersetzen.

(Patricia Devine, Professorin für Psychologie, Universität Wisconsin)

A. pro-cras-Beratung und Coaching bei hartnäckiger Prokrastination: So geht’s

Auch wenn sich die individuelle Aufschiebegewohnheit einem durchgängig einheitlichen Behandlungsschema entzieht, hat sich doch folgende Herangehensweise als zielführend bewährt:

0. Vor dem Anfang steht ein ausführliches Informations-und Orientierungsgespräch, in dem alle Ihre Fragen zu Ihrem Prokrastinationsverhalten und zu den Möglichkeiten, damit umzugehen, erörtert werden können. Es kann persönlich, per Telefon oder Video stattfinden, und es ist immer kostenfrei und ohne jeder weitere Verpflichtung für Sie. Sollten Fragen offen bleiben, kann es auf Ihren Wunsch auch um ein weiteres Gespräch ergänzt werden.

1. Unsere gemeinsame Arbeit sieht dann eine Anamnese- und Analyse-Sitzung vor, in der Ihre Aufschiebegewohnheit und deren situatives Umfeld zur Sprache kommen. In diesem Zusammenhang werden Sie auch mit der Anwendung unseres LEZ GO!©-Analyse-Tools vertraut gemacht. Zum Abschluss der Sitzung erhalten Sie bereits Ihre erste „Hausaufgabe“, die Ihnen selber Klarheit und wichtige Hinweise zu etwaigen Folgesitzungen gibt.

2. u. ff. Aus dem Ergebnis der LEZ GO!©-Analyse entwickelt sich der weitere Beratungs- und Coaching-Weg. „Mikroanalytische Interviews“ und begleitende Körperfeedbacks helfen uns, das Ziel und den konsequenten Weg dorthin nicht aus den Augen zu verlieren, sodass trotz aller Kompexität des Themas der Behandlungsaufwand niemals Gefahr läuft, auszuufern.

Daher hat es sich bewährt, sich an einer Behandlungsdauer von 6 Sitzungen zu orientieren, die dementsprechend als „Paket“ preislich vergünstigt angeboten werden. (Sh. → www.pro-craa.de/faq)

B. Die Strategie

  • Zuerst erfahren wir im LEZ GO!©-Check, in wieweit Prokrastination kein ärgerliches Fehlverhalten ist, sondern eine codierte Nachricht, die wir zu entschlüsseln haben.
  • Das ermöglicht den zweiten Schritt: Das Aufschiebeverhalten zu „lesen“ und zu verstehen.
  • Der dritte Schritt besteht darin, aus dem Schatten des Widerstands und der Ablehnung gegenüber dem Prokrastinieren herauszutreten und die Informationen, die wir über uns und unser Projekt erhalten, zu nutzen – für den Fortgang des Projekts, und für uns selber.

C. Die Tools

Prokrastinierende haben meist schon eine Reihe von ergebnislosen Behandlungsversuchen hinter sich, weswegen die Frage nach der angewendeten Behandlungsmethodik oft auch als Frage nach der Wirksamkeit zu verstehen ist.

Die Tendenz zum Prokrastinieren ist eng verbunden mit persönlichen, bisweilen auch lebensgeschichtlichen Umständen, die sich nicht verallgemeinern lassen. Wir haben deswegen ein individualisierbares Methoden-Repertoire entwickelt, das sowohl auf klassische Verfahren der Verhaltenstherapie und der Psychodynamik zurückgreift wie auf moderne Coaching-Methoden, Mentaltechniken, Lerntechniken, Techniken der Zielfindung und Motivierung und der lösungsorientierten Kurztherapie.

1. Am Anfang: der LEZ GO!©-Check

Der LEZ GO!©-Check ist unser Basis-Analyse-Tool, mit dem wir den/die inneren und äußeren Prokrastinations-Auslöser identifizieren. Er führt uns sozusagen unter dem Blickwinkel eines Vergrößerungsglases, d.h. aus der „phänomenologischen Perspektive“ direkt auf den Gegenwartsmoment Ihrer Mikro-Entscheidung zum Aufschieben.

Hier werden die ersten, oft gänzlich unerwarteten „tieferen“ Gründe und Auftraggeber für Ihr Aufschieben sichtbar.

2. Weitere Hilfen für unsere Arbeit

Um nicht länger den wichtigen Hinweisgeber Prokrastination zu bekämpfen, sondern ihn uns nutzbar zu machen, stützen wir uns auf Methoden des Coachings und der Psychotherapie, auf die Ergebnisse der Volitions- und Motivationsforschung, z.B. durch J. Kuhl und H.G. Petzold, das Modell der Leistungsmotivation nach Atkinson, dem Erwartung/Wert-Modell von Eccles, die „Prokrastinations-Formel“ des Verhaltensökonoms Dr. Piers Steel.(„E⋅W/V⋅I„), die Forschungen zum „Rubikon-Modell“, ein von Grewe und Gollwitzer vorgestelltes motivationspsychologisches Prozessmodell für zielrealisierendes Handeln oder das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®) von Storch und Kraus.

Darüber hinaus arbeiten wir mit den klassischen Methoden der KVT (Kognitiven Verhaltens-Therapie) und mit psychodynamischen Methoden.

D. Die Tipps und Tricks 

Es gibt immer Handlungsgewohnheiten und Reflexe, die, sobald sie durchschaut sind, mit einfachen Ablaufveränderungen unterbrochen werden können. Dazu können auch technische Unterstützungen, Planungs- oder Lernhilfen oder das Vermeiden von verbaler Selbstsabotierung gehören.

Auf unserer Website finden sich eine Reihe von Hinweisen, vor allem im pro-cras-Blog und unter dem Link → 72 Tipps und Tricks.

Tipps und Tricks sind vor allem dann nützlich, wenn sie Ihnen helfen, das kreatives Potenzial Ihres Aufschiebeverhaltens anzuerkennen und im Sinne ihres Projekts umzuformen.

In einem ausführlichen und kostenlosen → Orientierungsgespräch geben wir Ihnen gerne alle Informationen, die Sie benötigen – kostenlos.

 

Weitere Informationen: E-Mail: info@pro-cras.de, Tel. fix: 0211 999 1656, Tel. mobil: 01520 988 7 966